Nachdem Harald Evers uns in den letzten Jahren mit den 4 Bänden des ersten in der Höhlenwelt angesiedelten Zyklus beglückte, führt er nu endlich die Geschichte weiter.
Doch was bei anderen Autoren nur mehr eine wenig neues bietende Fortsetzung des Vorhergegangenen ist, entpuppt sich bei "Die Schwestern des Windes" als wahres Feuerwerk neuer Ideen. Die Höhlenwelt, in welcher alles begann, allein reicht schon lange nicht mehr aus, um den verworrenen Handlungsfäden genügend Raum zur Entfaltung zu bieten und so wird, wie bereits in den vorhergegangenen Bänden angedeutet, aus ehemals reiner Fantasy eine unvergleichliche Mixtur aus eben dieser und ScienceFiction.
Wer die ersten Bände verschlungen hat, sollte nun auch unbedingt zum 5. Band der Saga greifen und sich keinesfalls von dieser Richtungsänderung abschrecken lassen. Die Geschichte wird immer Fanatsy bleiben, genau so, wie sie auch schon immer ScienceFiction war. Und ehrlich gesagt: unsere kleine, neugierige Leandra passt doch wie keine andere an Bord eines Raumfisches, oder?