Dieses Werk müßte eigentlich ein Lebenswerk sein, dennoch hat Joachim Bumke dieses Werk in kürzerer Zeit vollendet. Kein anderes mir bekanntes Werk präsentiert ein so umfassendes Wissen zur Literatur des Hoch- und Spätmittelalters, eine Literatur, die in Bumkes Werk auch genutzt wird, um eine allgemeine Kulturgeschichte des Mittelalters zu erzählen. Einen breiten Raum nimmt auch das mittelalterliche Mäzenatentum ein. Bumke beleuchtet im wesentlichen die großen Adelsfamilien (wie z. B. die Welfen, die Wittelsbacher, die Wettiner, die Zähringer), die zu den entscheidenden Förderern mittelalterlicher Literaten zählten.