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Häuptling Büffelkind Langspeer erzählt sein Leben
 
 
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Häuptling Büffelkind Langspeer erzählt sein Leben [Taschenbuch]

Häuptling Büffelkind Langspeer , Hans Rudolf Rieder
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 251 Seiten
  • Verlag: Lamuv; Auflage: 7., überarb. A. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3889775403
  • ISBN-13: 978-3889775405
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 749.565 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Die Blackfoot-Indianer zählen zu den Stämmen, die erst relativ spät mit den weißen in Berührung kamen. Ein erstmals 1920 veröffentlichter authentischer Bericht über eine indianische Kindheit. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lügengeschichte 24. Mai 2011
Von Kate
Format:Taschenbuch
Da steht es nun, schwarz auf weiß: Dass Indianerkinder zu Grausamkeiten erzogen wurden, jeden Morgen geprügelt wurden und ihnen brennende Tannennadeln zur Abhärtung auf die Hand gelegt wurden! Ein Auszug von diesem Quatsch wurde sogar im Deutschbuch der 5. Klassen Gymnasium abedruckt! Jahrzehntelang wurde dieses Buch als authentisches Werk ausgeben...und als Lehrquelle über indianische Kultur benutzt. Hilfe! Die Blackfeet können nur schmunzeln über den Unsinn der darin verbreitet wird. Der Autor war zu keiner Zeit bei den Indianern gewesen und hat sich diese Geschcihten aus seiner eher brutualen Kindheit lediglich ausgedacht. Es gibt eher Aufschluss über die Erziehungsmaßnahmen der weißen, oder armen, oder schwarzen Gesellschaft zum damaligen Zeitpunkt, aber niemals irgendwelche Anhaltspunkte über das Leben oder die Erziehung bei den Blackfeet oder Indianern generell. Inzwischen sollte das Ding gar nicht mehr gedruckt werden, oder mit entsprechenden Erklärungen. Über die damalige Zeit klärt es nämlich schon auf, nur eben nicht über Indianer.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Jammer! 10. Juli 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
.
Eine wunderbare, spannende Kindheitsgeschichte, schlicht und trotzdem mitreißend geschrieben. Mit bescheidener Untertreibung wie man sich edle Indianer halt so vorstellt, aber deswegen nur umso intensiver. Hab es vor so 10 Jahren gelesen und hat mich schwer beeindruckt. An was ich mich noch erinnere geht ungefähr so:

Die Autobiographie eines Indianerjungen, der zu einer Zeit im Wilden Westen geboren wurde, als sein abgelegener Stamm die Weißen noch nur vom Hörensagen kannten. Mit Büffeln, Tipis, Stammeskriegen, edlen Heldentaten, Mutproben, sportlichen Wahnsinnsleistungen und allem drum und dran. Sehr bald jedoch kamen die Weißen, und die Indianerkinder wurden gezwungen, deren strenge Schulen zu besuchen und furchtbares Essen zu essen, die Kultur wurde systematisch unterdrückt, vorbei war's mit der Romantik. Im Anhang stand dann noch eine Kurzzusammenfassung seines restlichen Lebens in der weißen Welt, z.B. wie er Pilot wurde, aber aufgrund seiner Herkunft keinen Job als Verkehrsflieger bekam, daß er ein Kriegsheld war, in der Gesellschaft gefeiert wurde, und irgendwann mit einer Kugel im Kopf tot aufgefunden wurde. Natürlich wurde es als Selbstmord ausgegeben, und wieder aufgrund seiner Herkunft habe es natürlich niemand für nötig gefunden, das weiter aufzuklären.

Soweit so gut, nur leider weiß man inzwischen, daß die ganze Geschichte von einem Hochstapler stammt. Er lebte von 1890-1932, und wurde geboren als Sylvester Long in North Carolina. Hauptsächlich weiß und sogar einen Teil Indianerblut soll er gehabt haben, wohl auch etwas schwarzes, aber er war Nachfahre von Sklaven, und damit war die Zukunft dort aussichtslos. Charismatisch, gutaussehend und begabt wie er war, erfand er sich daraufhin wechselnde Indianer-Identitäten, alle möglichen Heldentaten und kam damit durch bis kurz vor seinem Tod! Er reiste in ganz Amerika umher, und mit dieser Biographie wurde er sogar eine Berühmtheit. Es gibt ein ganzes Buch über ihn von Donald B. Smith: "Buffalo Child Long Lance", und eine Suche im Internet liefert ein paar Hundert Treffer. Echt ein Jammer, seine erfundene Kindheitsstory war so faszinierend!!

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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Buch vom dem man nicht mehr wegkommt. Es gibt Einblicke in eine alte, vergangene (BESSERE ?!!) Kultur und deren Sitten und Gebräuche. So mancher schmutziger Indianer, hatte mehr Stil als die meisten Menschen heute. Zumindest aber hatte er mehr Ehr- und Gerechtigkeitsgefühl. Sei es im Kampf, in der Erziehung oder im sonstigen gut organiesiertem Leben.
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