Fortsetzungen laufen immer Gefahr, nie an das Original heranreichen zu können. Der Autor umschifft diese Gefahr geschickt, indem er von vornherein mitteilt, dass er zunächst keine Fortsetzung seiner sehr erfolgreichen Autobiographie (Neger, Neger, Schornsteinfeger) geplant habe, dann aber - aufgrund von Leserwünschen - umgestimmt wurde, doch noch in einem nicht so umfangreichen Band sein Leben in den USA zu beschreiben. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Zeitreise, die seinen beruflichen Werdegang als Journalist der Zeitschrift "Ebony" und seine zahlreichen Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen nachzeichnet. Das Buch ist nicht als zweiter Teil des erfolgreichen ersten Bandes zu verstehen, sondern stellt noch einmal eine spannende Lebensspanne dar, die genug Stoff für ein ähnlich umfangreiches Werk geboten hätte. Diese ungewöhnliche Lebensgeschichte ist es wert, noch einmal gelesen zu werden und verdient daher fünf Sterne.