Hänschen möchte seiner Mutter Blau- und Preiselbeeren schenken, aber er findet keine Beeren. Als er sich tief im Wald verirrt hat und weint, kommt ein winziger Mann, verwandelt Hänschen auch in einen Zwerg und führt ihn in eine Zauberwelt, den Blaubeerwald: Eine Geschichte so zauberhaft, dass sie seit Generationen nichts an Reiz eingebüßt hat. Im Gegenteil, angesichts der Flut an bunten, schrillen Kinderbüchern oder Comics sind solche Klassiker eine Wohltat für die Eltern- und erst recht für die Kinderseele.
Achtung, nichts für verkrampfte Emanzen: Die Blaubeeren-Jungen sind in diesem Buch blau gekleidet und die Preiselbeeren-Mädchen rot! Also nichts für Mütter, die sich angesichts solcher Farbensymbolik in eine Rolle gequetscht und dabei unwohl fühlen. Auch nichts für Eltern, die alles für überholt halten, was nicht schrill, schnell, schräg oder sonstwie politisch korrekt daherkommt. Aber für alle Eltern, die einen Sinn für Farben haben und für niedliche Gesichter und überhaupt für Kinder!