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Händel/Mozart - Der Messias
 
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Händel/Mozart - Der Messias [Doppel-CD]

Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel, Jürgen Budday, Maulbronner Kammerchor, Hannoversche Hofkapelle, et al. Audio CD


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Georg Friedrich Händel / Wolfgang Amadeus Mozart
DER MESSIAS
Gesamtaufnahme in historischer Aufführungspraxis des Oratoriums in drei Teilen von Georg Friedrich Händel, bearbeitet von Wolfgang Amadeus Mozart
mit
Marlis Petersen - Sopran
Margot Oitzinger - Alt
Markus Schäfer - Tenor
Marek Rzepka - Bass
Hannoversche Hofkapelle
Maulbronner Kammerchor
Künstlerische Leitung: Jürgen Budday

Ein Konzertmitschnitt aus der Kirche des UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn vom 2. und 3. Oktober 2006.

Eine Produktion von Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler in Zusammenarbeit mit Jürgen Budday. Tonmeister: Andreas Otto Grimminger. Illustration, Photos und Abbildungen: Josef-Stefan Kindler.

Die vorliegende Konzertaufnahme ist Teil eines Zyklus alttestamentarischer Oratorien von G.F. Händel, die im Rahmen der Klosterkonzerte Maulbronn über mehrere Jahre hinweg aufgeführt wurden. Grundlage der Reihe ist die Verbindung barocker oratorischer Musik in historischer Aufführungspraxis mit dem akustisch und atmosphärisch optimal geeigneten Raum der einzigartigen Klosterkirche. Dieser Idealort verlangt geradezu nach der Durchsichtigkeit des Musizierens und der interpretatorischen Freilegung der rhetorischen Gestik der Komposition, wie sie durch die historische Aufführungspraxis in besonderer Weise gewährleistet ist. So wird ausschliesslich mit rekonstruierten historischen Instrumenten musiziert, die in der zu Lebzeiten des Komponisten üblichen Tonhöhe gestimmt sind. Im Sinne der Authentizität wurde daher in dieser Aufführung in der zu Mozarts Zeit üblichen Stimmung musiziert (a' = 430 Hz).

Biographie der Mitwirkenden

Marlis Petersen - Sopran
Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Stuttgart und bei Prof. Sylvia Geszty, wurde Marlis Petersen 1990 Preisträgerin des VDMK-Wettbewerbs "Oper-Operette-Konzert", Berlin. 1993 gewann sie den 1. Preis beim "Internationalen Meisterkurs Gesang" anlässlich des Jacques-Offenbach-Festivals. 1993/94 war sie Ensemble-Mitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg im Fachbereich Koloratur-Sopran. Neben Konzerten im deutschsprachigen Raum führten sie Gastspiele an die Opernhäuser Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hannover, München, Frankfurt und Wiesbaden. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet Marlis Petersen mit Helmuth Rilling und der Internationalen Bachakademie Stuttgart, inkl. Konzerten in Europa und USA. Mit Beginn der Spielzeit 98/99 wurde sie Ensemblemitglied der "Deutschen Oper am Rhein" Düsseldorf. Ausserdem sang sie mit grossem Erfolg Konzerte bei der RAI Torino und Santa Cecilia in Rom, bei den Bregenzer Festspielen, an der Bastille, an der Wiener Staatsoper und am Covent Garden London. Ihre jüngsten Erfolge feierte sie in Hamburg, Genf, Athen, an der Metropolitan Opera New York, in Monte Carlo und bei den Salzburger Festspielen.

Margot Oitzinger - Alt
Geboren 1978 in Graz. Erste musikalische Ausbildung (Querflöte) am J.J. Fux Konservatorium. Nach der Matura 1996 Studium "Gesang" an der Kunstuniversität Graz bei Annemarie Zeller. Sie studierte "Lied und Oratorium" und "Oper" an der KUG. Im Wintersemester 2002/03 Auslandsstudium am "conservatorio della Svizzera Italiana" in Lugano (Schweiz) bei Luisa Castellani. Ab Sommersemester 2003 war sie Studentin bei Rosemarie Schmied. Im Januar 2004 Abschlussdiplom für "Lied und Oratorium" mit Auszeichnung. Im Februar 2004 Überreichung des Ira-Malaniuk-Förderpreises. Meisterkurse im Barock- und Renaissancegesang bei Jill Feldman und Marius von Alltena. Mitglied des Ensembles "cantus graz", "á piú voci" und des ensemble contralti. Auftritte als Solistin und Ensemblesängerin bei Festivals wie beim Händelfestival in Halle, der Styriarte, dem "steirischen Herbst", der "jeunesse" oder "Bach XXI". Auftritte vor allem in Österreich, Italien, Deutschland und in der Schweiz.

Markus Schäfer - Tenor
studierte Gesang und Kirchenmusik in Karlsruhe und Düsseldorf und war Wettbewerbsgewinner in Berlin (Bundeswettbewerb Gesang) und Mailand (Caruso-Wettbewerb). Er besuchte das Opernstudio in Zürich und gab sein Debüt am dortigen Opernhaus, wo er sein erstes Engagement erhielt. Es folgten die Hamburger Staatsoper und die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf. Er arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Fabio Luisi, Michael Gielen, Stephan Soltesz, Nicolaus Harnoncourt, Leopold Hager, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Yehudi Menuhin u.a. Herausragende CD-Einspielungen mit "cosi fan tutte" unter S. Kuijken sowie mit der "Matthäus-Passion" unter Harnoncourt mit dem "Concentus musicus", die mit dem Grammy gekürt wurde. Als Liedinterpret feierte er Erfolge in Wien, bei den "Schubertiaden" Feldkirch und Schwarzenberg sowie in New York, wo er mit dem Pianisten Hartmut Höll mit Werken von Schubert und Schumann auftrat.

Marek Rzepka - Bass
Wurde in Mikolow (Polen) geboren und begann seine Gesangsausbildung in Krakau bei Prof. Adam Szybowski. 1993 wechselte er an die Hochschule für Musik in Dresden. Im Jahr 2000 absolvierte er die Meisterklasse der Dresdner Musikhochschule bei Prof. Hans-Joachim Beyer und Prof. Rudolf Piernay. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Thomas Quasthoff und Charles Spencer ergänzen seine Ausbildung. Sein Repertoire reicht von historischen Werken bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Er sang unter Helmuth Rilling und konzertierte mit Steven Stubbs, Eduardo López Banzo und mit dem Balthasar Neumann Ensemble unter Thomas Hengelbrock. Er gastierte im Mailänder Auditorium, beim Bologna Festival, den Dresdner Musikfestspielen, den Händelfestspielen Halle, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Schwetzinger Festspielen. In Opernproduktionen war er in Belgien, Frankreich, USA und Australien zu hören. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag für Gesang an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig.

Hannoversche Hofkapelle
Die Hannoversche Hofkapelle unter ihrer Konzertmeisterin Marleen Goede-Uter steht ganz in der Tradition der historischen Hofkapellen und tritt sowohl in kammermusikalischer als auch in sinfonischer Besetzung auf. Es prägt den Klang des Ensembles, dass seine Mitglieder auch in anderen Formationen der europäischen Barockszene musikalische Erfahrungen sammeln und historische Musikpraxis als ein Mittel der Aktualität begreifen. Das Repertoire der Hannoverschen Hofkapelle schliesst nicht nur die Barockmusik in ihrer gesamten Bandbreite ein, sondern auch Werke der Klassik, insbesondere die Opern Mozarts, und der Romantik. Die ständige Auseinandersetzung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts lässt jeden Musiker der Hofkapelle zu einem Meister seines Instrumentes werden. So entsteht das expressive und elegante Spiel, mit dem sich die Hannoversche Hofkapelle ihren Rang sichert. Seit 2006 ist die Hannoversche Hofkapelle "orchestra in residence" der Festwochen Herrenhausen.

Maulbronner Kammerchor
Der Maulbronner Kammerchor wurde 1983 von seinem Leiter Jürgen Budday anlässlich einer Einladung für eine USA-Tournee gegründet. So kam es zu der bemerkenswerten Situation, dass das erste Konzert des Chores überhaupt in der Trinity Church, Wall Street, New York stattfand. Das Ensemble erarbeitet sich jährlich ein geistliches und ein weltliches a cappella-Programm, wobei der Schwerpunkt auf der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Seit 1989 konnte der Chor verschiedene nationale und internationale Wettbewerbssiege erringen. Zahlreiche Reisen führten das Ensemble in mehrere europäische Länder, in die USA und zweimal nach Argentinien, sowie Namibia und Südafrika. Eine besondere Ehre erfuhr der Chor durch die Einladung zur Zimriya in Israel als offizieller Vertreter der Bundesrepublik Deutschland (1992). Im Herbst 2003 trat der Maulbronner Kammerchor seine 3. Südamerika-Tournee an mit Konzerten in Argentinien und Uruguay. 1998 gewann der Maulbronner Kammerchor den 5. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg und den Wettbewerb in Prag im Rahmen der 12. Internationalen Chortage. Hohes internationales Ansehen erwarb sich der Chor durch seinen sich über 12 Jahre erstreckenden Händel-Oratorien-Zyklus bei dem er mit den bedeutendsten Solisten und Orchestern der Alten Musik zusammenarbeitet. Vom Maulbronner Kammerchor liegen inzwischen 14 CD-Publikationen vor.

Jürgen Budday
Jürgen Budday ist der künstlerische Leiter und Gründer des Maulbronner Kammerchores. An der Musikhochschule Stuttgart studierte er von 1967-1974 Schulmusik, Kirchenmusik und Musikwissenschaft. Seit 1979 ist er am Evangelisch-theologischen Seminar Maulbronn tätig. Damit übernahm er gleichzeitig die künstlerische Leitung der Maulbronner Klosterkonzerte sowie der Kantorei Maulbronn. 1992 Ernennung zum Studiendirektor - 1995 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor - 1998 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und des Bruno-Frey-Preises der Landesakademie Ochsenhausen für seine musikpädagogische Arbeit. Seit 2002 Vorsitzender des Beirates Chor beim Deutschen Musikrat. Mit dem Maulbronner Kammerchor initiierte er einen mehrjährigen Händel-Oratorien-Zyklus, bei dem er mit den berühmtesten Sängern dieses Genres zusammenarbeitet (z.B. Emma Kirkby, Michael Chance u.v.a.m.) und internationale Beachtung fand. Bei den Internationalen Chortagen in Prag erhielt er eine Auszeichnung als bester Dirigent. Einspielungen unter seiner künstlerischen Leitung darunter "Samson", "Judas Maccabäus", "Solomon", "Belshazzar" und "Messiah" von G.F. Händel (Edition Kloster Maulbronn), erhielten höchstes Kritikerlob.

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