Völlig unbekannt und trotzdem wunderbar: Händelsche Musik, nach seinem Tod von Christopher Smith zusammengestellt, in lebendiger Aufführung der jungen kantorei unter Joachim C. Martini mit dem Frankfurter Barockorchester und prima Solisten aufgeführt.
Aus der FAZ-Konzert-Kritik:
In der Basilika von Kloster Eberbach erlebte man unter der Leitung Joachim Carlos Martinis eine jener für die Junge Kantorei so charakteristischen, von kollektivem Enthusiasmus getragenen Wiedergaben: Ein strahlender, stimmlich sehr ausgewogener Chor und ein bis auf wenige kleine Ausnahmen höchst zuverlässig agierendes Barockorchester Frankfurt boten eine verläßliche Basis für eine facettenreich elaborierte Wiedergabe. Ausgezeichnete Solisten trugen erheblich zu diesem Erfolg bei: In der Titelpartie war der Tenor Knut Schoch, die Partien der Israeliten wurden auf die Sopranistinnen Barbara Hannigan, Linda Perillo und Nicola Wemyss sowie den Altus David Cordier verteilt - allesamt geschmeidige, ebenso souverän agierende wie individuell timbrierte Stimmen. Ausdrucksstark realisierte der Baß Stephan McLeod die Partien des Propheten, des Joash und des Baalspriesters.
Wie alle Aufnahmen der jungen kantorei sehr zu empfehlen.