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Händel, Georg Friedrich - Semele [2 DVDs]
 
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Händel, Georg Friedrich - Semele [2 DVDs]

Cecilia Bartoli , Charles Workman , Robert Carsen    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 26,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Cecilia Bartoli, Charles Workman, Liliana Nikiteanu, Thomas Michael Allen, Birgit Remmert
  • Regisseur(e): Robert Carsen
  • Format: Classical, NTSC
  • Sprache: Englisch
  • Untertitel: Chinesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universal/Music/DVD
  • Erscheinungstermin: 20. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 154 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001N45HFA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.666 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

In Robert Carsens moderner Inszenierung, original aus London, wurde Semele in Zürich in High Definition aufgezeichnet. Cecilia Bartoli überzeugt in ihrer ersten englischsprachigen Opernaufführung als Schauspielerin und Sängerin. Die populären Arien "Endless pleasure" und "Myself I schall adore" bilden hierbei den musikalischen Höhepunkt. Die hervorragende Begleitung des Orchester La Scintilla unter William Christie macht diese Produktion zu perfekt.

"Musik"
Orchestra La Scintilla
Chorus of the Opernhaus Zürich
Conductor: William Christie
Chorus Master: Jürgen Hämmerli, Ernst Raffelsberger

"Interpreten"
Semele - Cecilia Bartoli
Jupiter - Charles Workman
Juno - Birgit Remmert
Ino - Liliana Nikiteanu
Cadmus/Somnus - Anton Scharinger
Athamas - Thomas Michael Allen
Iris - Isabel Rey

Produktbeschreibungen

HANDEL,G.F. HANDEL SEMELE

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekte Opern-BluRay 5. Juli 2009
Von Michael W. Riemann VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Blu-ray
Das ist in Bild und Ton die bislang beste Opern-BluRay, die ich bislang gesehen habe.

Das Bild ist gestochen scharf und glasklar, die ruhige Kameraführung unterstreicht das (wenig Totalen und extreme Close-Ups), die Kamera schaut dem Stück aus angemessener Entfernung zu. Die moderne Inszenierung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig (zumindest für mich, der ich moderne Inszenierungen sonst eher wenig schätze), aber schnell zeigt sich, dass die aus heutiger Sicht doch etwas altmodisch-verquaste Story über die unerfüllte Liebe der sterblichen Semele zum Gott Jupiter dadurch etwas aufgepeppt wird.

William Christie dirigiert das Orchester kongenial und übernimmt teilweise auch die Cembalo-Begleitung in den Rezitativen. Klanglich ist der unkomprimierte 5-Kanal-PCM-Ton überaus plastisch, realistisch und dynamisch und lässt keine Wünsche offen.

Cecilia Bartoli geht voll in der Rolle der naiv-unglücklichen Semele auf und macht die beiden Parade-Arien "Endless Pleasure" und "Myself I Shall Adore" zu virtuosen Höhepunkten. Auch Charles Workman als Jupiter und das restliche Ensemble fallen dagegen nicht ab.

Fazit: Mehr davon !!!
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sternstunde 31. März 2009
Von Leopold Berger TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Semele" ist die Geschichte einer Königstochter, deren Liebe zu Jupiter so groß ist, dass sie von ihm an ihrem Hochzeitstag entführt wird. Doch mit der Rolle einer Geliebten will sie sich nicht abspeisen lassen. Aufgestachelt durch die eifer- und rachsüchtige Göttergattin Juno will Semele unsterblich werden. Daraufhin muss sie sterben - ein Naturgesetz.
Händels Oper ist reich an wunderschöner Musik, prachtvollen Arien und viel hintergründigem Humor. Das alles wird in Robert Carsens Züricher Aufführung umgesetzt. Allen voran brilliert Cecilia Bartoli in der Titelrolle mit teilweise aberwitzigen Koloraturen, aber auch mit großem schauspielerischem Einsatz - eine Glanzleistung, die zu Recht bejubelt wird. Allen anderen Darstellern gelingt ohne Ausnahme eine exquisite Umsetzung ihrer Rollen und zwar in jeder Beziehung.
William Christie und die Instrumentalisten sowie der hervorragende Chor runden das Bild ab.
Eine wundervolle Aufführung mit herrlichster Musik, Spielwitz und dem Sinn für die Weisheiten des Lebens!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von alexart26
Format:DVD
Mit großem Vergnügen habe ich diese Inszenierung aus dem Jahre 2007 aus dem Opernhaus Zürich gesehen. Dennoch habe ich einige Reserven anzumelden.

Beginnen möchte ich aber mit dem absoluten Plus: Robert Carsens' Regiekonzept, erstmals 1996 mit großem Erfolg beim Festival in Aix en Provence gezeigt, später mehrmals - etwa 1999 oder 2004 in London - wiederaufgenommen. Es erzählt die Geschichte von Semele - der Sterblichen, die keinen Sterblichen heiraten will, sich dagegen unsterblich in den Gott Jupiter verliebt und sich danach sehnt, Göttin an seiner Seite zu sein - als durch und durch kleinbürgerliches ("menschliches") Beziehungsdrama im Britischen Königshaus. Das ist ebenso witzig wie berührend, eine gelungene, unterhaltsame Mischung aus Tempo (Komödie) und kontemplativen Momenten (Drama/Tragödie).

Zu meinen Reserven: Kleinere Abstriche sind zunächst beim Orchester zu machen. William Christies Leitung ist zwar überzeugend, von großer Sensibilität in den langsamen Teilen (die Arie "Where'er you walk" des Jupiter im zweiten Akt ist ein besonders schönes Beispiel), zupackend in den zündenden Teilen (etwa im Finale des dritten Aktes), aber das Orchester "La Scintilla" des Zürcher Opernhauses kann mit den "Arts Florissants", jenem Ensemble, dem William Christie vorsteht und mit dem er üblicherweise musiziert, nicht konkurrieren. Den Streichern fehlt durchgängig die Wärme der "Arts", und zu selten gelingt dem Zürcher Orchester jenes wunderbar gemeinsame "Atmen" und Phrasieren, das die "Arts Florissants" zu einem der gegenwärtig besten Originalklangensembles macht.

Während jedoch das Spezialensemble "La Scintilla" seine Aufgabe immerhin über weite Strecken sehr solide löst, kann man dies vom Chor des Opernhauses Zürich nicht behaupten. Auch hier hätte man meiner Meinung nach auf ein Spezialensemble zurückgreifen müssen. So aber ist im Falle des Chors von einer echten "Fehlbesetzung" zu sprechen. Schließlich handelt es sich bei Händels Semele nicht um eine romantische Oper, sondern um ein - hier szenisch dargebotenes - barockes Oratorium mit einem überaus anspruchsvollen Chorpart, den der Chor des Opernhauses Zürich nicht zufriedenstellend bewältigt. Dafür ist sein Klang zu massiv und inhomogen, im dynamischen Bereich fehlt die Feinabstufung, und immer wieder treten in typischer Opernchormanier Einzelstimmen mit unkontrolliertem Vibrato hervor, besonders bei den Sopranen. An den Standard, den man von Vokalensembles im Konzertsaal heute gewohnt ist, kommt der Zürcher Chor nicht annähernd heran: Der einzige wirkliche musikalische Schwachpunkt der Produktion aus Zürich.

Die Leistung der Solosänger/innen ist insgesamt gut, mitunter sehr gut, zur internationalen Spitze gibt es freilich noch Spielraum. Ich möchte an dieser Stelle keinen der Sänger/innen besonders loben oder tadeln.

Mit einer Ausnahme: Primadonna Cecilia Bartoli. Sie ist tatsächlich eine Klasse für sich. Ihre vokale Leistung ist - sofern man sich an ihrem Markenzeichen, den akrobatisch-maschinell heruntergespulten Koloraturen nicht stört - phänomenal, als Opernschauspielerin dagegen kann mich Frau Bartoli nicht überzeugen.

Ihre bisweilen linkischen Bewegungen, ihr zumeist übertriebenes, aufgesetzt wirkendes Minenspiel oder ihre klischeehafte Gestik stören dabei gar nicht so sehr. Was wirklich stört, weil es das Erlebnis von Musiktheater beschädigt, ist Frau Bartolis Unvermögen, dem Zuschauer das Schicksal der von ihr verkörperten Figur nahe zu bringen. Von einer schlüssigen Darstellung der Semele - einer zweifellos hochinteressanten Persönlichkeit - ist die Bartoli mit ihrem Spiel meilenweit entfernt. Mitgefühl oder Verständnis für ihre Figur stellt sich in keinem Moment ein. Man hat vielfach den Eindruck, dass hier eine Primadonna ein Recital gibt - in Kostümierung und auf der Opernbühne, garniert mit ebenso artifiziellen wie präzise berechneten Posen. Stimmlich stets perfekt, stets aber auch an der Oberfläche des musikalischen Effekts bleibend, und vor allem: stets sich selbst zur Schau stellend. Was Cecilia Bartoli als Semele in Vollendung bietet, ist Show-Effekt anstelle von barockem Affekt.
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