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Diese Version begeistert mit exzellenten künstlerischen Leistungen. Das Orchester der Englischen Nationaloper (am Pult: Charles Mackerras) spielt die mal majestätisch-feierlichen, mal locker fließenden Kompositionen von George Frederick Handel (wie ihn die Briten nennen) mit einer sympathischen Leichtigkeit. Die Sänger, allen voran Ann Murray in der Titelrolle und Kontratenor Christopher Robson als Arsamenes, glänzen ohne Ausnahme mit tadellosen Vorträgen. David Fieldings farbenprächtige Ausstattung erfreut das Auge mit unzähligen Blickfängen. Und die Inszenierung von Regisseur Nicholas Hytner, der auch die Übertragung des italienischen Originaltextes ins Englische besorgte, unterhält mit vielen amüsanten Ideen.
So wird das Verkleidungs- und Intrigenspiel um echte und geheuchelte Liebe zu einem höchst kurzweiligen, jederzeit unbeschwerten Opernvergnügen. Der Dreiakter, der im Entstehungsjahr 1738 erbarmungslos floppte, ist hier so gekonnt mit zeitgemäßen Stilmitteln variiert, dass er auch Menschen unserer Tage noch etwas zu sagen hat. Großartig! --Harald Kepler
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sternstunde der Oper,
Von
Rezension bezieht sich auf: Händel, Georg Friedrich - Xerxes (DVD)
Sternstunde der Oper "Ombra mai fu" gleich nach der Overtuere erklingt die Berühmteste Arie der Oper, die oft nur als "das Largo" von Händel bezeichnet wird. Meist bei Ernsten Anlässen vorgetragen, meinte Händel jedoch alles andere als eine "Schleppende" Tempobezeichnung zumal er selbst es als "Larghetto" vorgeschrieben hatte. So erklingt diese Arie in der waren Bühnenfasseng denn auch beweglich - innig aber nicht weihevoll. Wenn "Xerxes" über die "Schönheit der Natur" singt hat dies wenig mit Todesahnungen zu tun - im Gegenteil! Händel überrascht uns mit einer launigen Oper deren simpler Inhalt, mit grandioser Musikvielfalt zu einer sternstunde der Oper führt. Selten ist eine Oper mit soviel Spielwitz, Hintergründigem Humor und liebe auf genialer Weise auf die Bühne gebracht worden, ein muß für Händelfans! Veröffentlichung auf DVD - Phantastisch!!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
GENIAL,
Rezension bezieht sich auf: Händel, Georg Friedrich - Xerxes (DVD)
Wohl bestimmt die Beste Interpretation einer Händeloper der letzten 10 Jahre!!! Erst auf Video, dann Laserdisc und jetzt endlich auf DVD.Da stimmt alles, die Sänger, das Bühnenbild, Spielwitz nicht zuletzt auch die wunderbare Musik Händels. Mit viel Humor wurde die Oper auf die Bühne gebracht. Das Vergnügen, daß alle Beteiligten dabei hatten dieses Werk zu spielen kommt rüber. Händel, wäre er den Weg weitergegangen, würde man nach dieser Oper wohl als erneuerer des Grenes bezeichnen und nicht Gluck. Erstens ist es eine der ersten "Komischen Opern" und zweitens verzichtet Händel auf die zu seiner Zeit üblichen endlosen Wiederholungen der Arien. Tatsächlich zeigt die Oper schon Ansätze der im 19jahrhundert üblichen Opernpraxis an... Was sag ich, die Aufführfung ist derartig perfekt - diese DVD muß man haben....... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
grossartig,
Von manuel auer "ma" (salzburg, graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Händel, Georg Friedrich - Xerxes (DVD)
Das Bühnenbild und die Inszenierung versucht den schwierigen Stoff mit dem banalen Inhalt schmackhaft zu machen und reüssiert in vielen Szenen. Das Bühnenbild bleibt dem Barock verhaftet, d.h. es besteht zu einem Großteil aus einem gemalten Hintergrund. Die Kostüme unterliegen dieser Konvention ebenso wie die üblichen Requisiten, z.B. antike Büsten. Auf recht geistreiche Weise werden kleine Gags aufgebaut, die sich großer Beliebtheit erfreuten, so etwa, dass bei einem Szenen- und somit auch Bühnenbildwechsel der grüne Vorhang, nicht ganz ausgefahren, als Hecke fungiert, die sogleich von einem Gärtner beschnitten wird. Bei psychologisch dunklen Momenten, wird auch das Bühnenbild, natürlich unter Zuhilfenahme der Lichtregie dunkler, und verdeutlicht die Gefühlsdimensionen der Akteure.Charles Mackerras leistet Beachtliches mit dem Orchestra of the English National Opera, die Orchesterphrasen sowie Begleitungen und Cembalo-Recitative können sich hören lassen. Ebenso außerordentlich gewandt mit der Barockoper und mitreißend im Spiel sind die Darsteller. Allen voran der Xerxes von Ann Murray, sie brilliert in den Koloraturarien, verziert klug und gibt ihrer geschmeidigen Stimme zur richtigen Zeit die richtigen Impulse. Bravo! Dies ist besonders in den Arien When I see her" und If you'd worship the man" zu sehen. Valerie Masterson gibt die Romilda. In No stain can blemish" und That ruthless tyrant jealousy racks me" setzt sie ihren Sopran wohlgemut ein, scheint doch in manchen Szenen zu starr. Der Bariton von Elviro (Christopher Booth-Jones) erheitert die eigentlich ernste Geschichte. In der ,Trinkarie' If my dearest wish were granted" offenbart er sein wohlausgeprägtes Timbre. Eine so gut gemachte Barockoper (Mackerras!) könnte öfter auf heimischen Spielplänen stehen. (Manuel Auer) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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