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Händel: Alcina
 
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Händel: Alcina

Anja Harteros , Vesselina Kasarova , Adrian Noble    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 37,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Anja Harteros, Vesselina Kasarova, Veronica Cangemi
  • Regisseur(e): Adrian Noble
  • Format: Dolby, HiFi Sound, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Italienisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Arthaus Musik (Naxos Deutschland GmbH)
  • Erscheinungstermin: 19. September 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 205 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005FAH1AC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.373 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Etwa 50 Jahre lang führte die Wiener Staatsoper keine Barockopern mehr auf und setzte vorzugs-weise die nach 1760 entstandenen Opern auf den Spielplan. Nachdem Herbert von Karajan in den 1960er Jahren Monteverdis Oper L incoronazione di Poppea aufführte, rücken die Barockopern nun wieder zunehmend in den Vordergrund. Und so gelangte 2010 erstmals Georg Friedrich Händels Alcina an der Wiener Staatsoper zur Aufführung.

Der englische Regisseur Adrian Noble debütierte mit dieser Inszenierung in Wien und lässt die Handlung in einem prunkvollen Ballsaal des Devonshire-House in London Piccadilly beginnen. Dort inszeniert die legendäre Herzogin von Devonshire Georgiana Cavendish ein Theaterfest, in dem sie mit ihren Freunden auftritt. Demnach ein Stück im Stück.

Auch der international gefragte Dirigent Marc Minkowski gab bei dieser Produktion sein Debüt. Gemeinsam mit seinem Orchester Les Musiciens du Louvre-Grenoble lässt er Händels Musik hervorragend aufleben.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hans-Georg Seidel TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die bisher einzig, mir bekannte DVD Einspielung der Alcina aus Stuttgart, wartet bei sängerischer Klasse mit einer modernen Inszenierung von Wieler-Morabito auf, die nicht jedermanns Geschmack ist. Diese Inszenierung aus der Wiener Staatsoper ist in ihrer Grundkonzeption als ein Theater im Theater mit eher traditioneller Bühnenbildgestaltung angelegt, die auch barocke, aber nicht aufgesetzte Pracht zuläßt. Die Handlung beginnt im prunkvollen Ballsaal des Devonshire Hauses mit der Inszenierung eines Theaterfestes, aus dem sich die fortlaufende Handlung ergibt. Die beiliegende Erläuterung eröffnet den Blick auf das Inszenierungskonzept, daß aber nicht als Regie-Theater, im Sinne eines Neu-Verortungs-Interpretationstheaters bezeichnet werden kann.
Sängerisch steht ein hervorragendes Ensemble zur Verfügung, aus dem alle Rollen adäquat besetzt sind. Herausragend Anja Harteros als Alcina, die subtil nuanciert gestaltet, hier vielleicht ein wenig Farbigkeit vermissen läßt, eher in der dramatischen Stimmentfaltung ihre Stärke zeigt. Dies aber nur rein subjektiv angemerkt. Vesselina Kasarova singt den Ruggiero sehr nuanciert gezeichnet mit involvierender Mezzo-Präsenz. Veronika Cangemi überzeugt als Morgana ebenso wie Kristina Hammarström als Bradamante.

Mark Minkowski dirigiert Les Musiciens du Louvre farbstark involvierend.

Insgesamt eine Aufführung, die die Suche nach einer Alcina in eher traditionellem Gewand beenden könnte. Der sängerische Vergleich mit der Stuttgarter Aufführung würde sich qualitativ eher auf reiner Geschmacksebene anbieten, ist insofern nicht zwingend relevant.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hans-Georg Seidel TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Die bisher einzige, mir bekannte DVD Einspielung der Alcina aus Stuttgart, wartet bei sängerischer Klasse mit einer modernen Inszenierung auf, die nicht jedermanns Geschmack ist. Diese Inszenierung aus der Wiener Staatsoper ist in ihrer Grundkonzeption als ein Theater im Theater angelegt, arbeitet aber mit eher traditioneller Bühnenbildgestaltung, dürfte insofern dem traditionellen Geschmack wesentlich mehr entsprechen, erlaubt das Konzept doch die Entfaltung barocker, aber nicht aufgesetzter Pracht. Die Handlung beginnt im prunkvollen Ballsaal des Devonshire Hauses mit der Inszenierung eines Theaterfestes. Die beiliegende Erläuterung eröffnet den Blick auf die Perspektive des Regisseurs. Aber das ist eben kein Regie-Theater wie Traditionelle es ablehnen.
Sängerisch steht ein hervorragendes Ensemble zur Verfügung, aus dem alle Rollen adäquat besetzt sind. Herausragend Anja Harteros als Alcina, die subtil nuanciert gestaltet, hier vielleicht ein wenig Farbigkeit vermissen läßt, allerdings aus meiner Perspektive ihre Stärken eher in der dramatischen Stimmentfaltung hat. Dies aber als rein subjektive Einlassung angemerkt. Vesselina Kasarova sehr nuanciert gestaltend, singt den Ruggiero involvierend und mezzo-präsent. Veronika Cangemi als Morgana und Kristina Hammarström als Bradamante überzeugen ebenfalls.

Mark Minkowski dirigiert Les Musiciens du Louvre farbstark involvierend, subtil.

Insgesamt eine Aufführung, die die Suche nach einer Alcina in traditionellem Gewand beenden könnte. Der sängerische Vergleich mit der Stuttgarter Aufführung würde sich qualitativ eher auf reiner Geschmacksebene anbieten, ist insofern nicht zwingend relevant.
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