Pressestimmen
Die Aura des Vagen spüren auch die originellen Abbildungen aus lange vergangenen Tagen der Seefahrt und des Hafenerlebens nach. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Februar 2008) Die Häfen dieser Welt stehen seit jeher im Mittelpunkt literarischer Be
Die Welt, 16. Februar 2008
"Die Häfen dieser Welt stehen seit jeher im Mittelpunkt literarischer Betrachtungen: Als Treffpunkt verschiedener Kulturen und Menschen, als Sinnbild von Schnell- und Kurzlebigkeit.. Sie sind ein Zwischenreich voll gelebter Geschichte."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Februar 2008
Die Aura des Vagen spüren auch die originellen Abbildungen aus lange vergangenen Tagen der Seefahrt und des Hafenerlebens nach.
Die Welt, 16. Februar 2008
Die Häfen dieser Welt stehen seit jeher im Mittelpunkt literarischer Betrachtungen: Als Treffpunkt verschiedener Kulturen und Menschen, als Sinnbild von Schnell- und Kurzlebigkeit.. Sie sind ein Zwischenreich voll gelebter Geschichte.
Kurzbeschreibung
Für alle, die die Schönheit der Häfen genauso fasziniert wie gut gesponnenes Seemannsgarn Kein Teil einer Stadt birgt mehr Geschichten in sich als der Hafen. Hier kreuzen sich die Wege von Seefahrern, Händlern und Gaunern, Flüchtigen und Verfolgern aus aller Herren Länder. Kein Wunder, dass dieses schillernde Reich zwischen Wasser und Land gerade Schriftsteller immer wieder faszinierte. Wer mag der namenlose Matrose sein, den B. Traven aus dem strahlenden Hafen von New Orleans ins graue Antwerpen reisen lässt, wo ihn sein Schiff vergisst? Ohne Papiere und Geld ist er im Hafen genauso verloren wie Max Frischs Stiller, der in Genua in die Hände zwielichtiger Geschäftemacher gerät. Marguerite Duras lässt im Hafen von Saigon ihre Heimat und zugleich ihre Kindheit hinter sich, mit Blick auf den Hafen von New York zählt Louis Ferdinand Céline Flöhe auf Ellis Island, und Gabriel García Marquez lauscht in einem karibischen Seemannsbordell Geschichten von verlorenen Schätzen. Immer sind Häfen ein Zwischenreich, das seine eigenen Gesetze hat. Diese Erfahrung machen die Flüchtlinge in Anna Seghers Transit im Hafen von Marseille genauso wie der Held in Joseph Conrads Schattenlinie in zwielichtigen Unterkünften und bei dubiosen Hafenkommandanten zwischen Singapur und Bangkok. Manch einer, der voller Fernweh den Hafen als Tor zur (Unter-)Welt durchschritt, ging verloren. All die, die wiederkehrten, haben eine Menge zu erzählen ... "Für mich gibt es kein Schauspiel, das dem gleichkommt, was ich von einer Terrasse oder einem Balkon aus sehe, in guter Lage oberhalb eines Hafens." Paul Valéry
Über den Autor
Florian Beckerhoff, geboren 1976 in Zürich, studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Paris und promovierte an der Uni Hamburg. Im Herbst 2005 veröffentlichte er bei Eichborn "Der literarische Party-Guide - Rauschende Fest aus 3000 Jahren Weltliteratur". Er lebt als freier Autor und Texter in Berlin.