Clive Barker beschreibt hier mal wieder eine weniger schreckliche Geschichte, die eher im Bereich Fantasy anzusiedeln ist.
Inhaltlich möchte ich dem geneigten Leser nichts vorwegnehmen, bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen hier nur meine persönlichen Eindrücke schildere und nicht den Inhalt des Buches wiedergebe.
Zum Einen hat dies auch den Grund, dass die Geschichte, würde ich sie in meinen bescheidenen Worten wiedergeben, vielleicht zu banal oder abgehoben bzw. unglaubwürdig klingen würde, um Ihr Interesse zu wecken, aber seien Sie bitte versichert: Sie ist es nicht!!!
Tatsächlich handelt es sich hier um ein großartiges Buch.
Zugegebenermaßen waren mehrere dutzend der ersten Seiten langwierig, doch was jenseits der Seiten hundert-nochwas liegt (das Buch umfasst über 700 Seiten, da ist das doch akzeptabel, oder? :-) ), entschädigt über die Maßen für das Durchhaltevermögen, denn mit dem Umblättern auf eine bestimmte Seite weiteten sich mir quasi schlagartig die Augen und die Geschichte begann - bildlich gesprochen - mit einem lauten Knall, der auch auf den folgenden Seiten nicht vermochte, leiser zu werden...
Diese Geschichte hat eine fesselnde Kraft und sprüht regelrecht vor Fantasie, sogar als passionierte Fantasy- und Horrorleserin konnte sie mich mit neuem, unvorstellbarem fesseln und faszinieren.
Das Buch ist auch wunderbar für Barker-Einsteiger geeignet, denn es weckt definitiv die Neugier nach mehr von ihm.
Wenn man sich ersteinmal hineingefunden hat, wünscht man sich, es würde nicht mehr aufhören, und man verschlingt es hingebungsvoll bis zur letzten Seite.