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Gyre.
 
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Gyre. [Taschenbuch]

Clive Barker , Joachim Körber
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 717 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1. Aufl. (Februar 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453053370
  • ISBN-13: 978-3453053373
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 259.172 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schonkost für ihre Nerven dürfen sie bei einem Clive-Barker-Buch nie erwarten, in Gyre jedoch ist der Horror anders, als man ihn vom britischen Autor gewohnt ist: Es geht nicht direkt via Schockeffekt zur brutalen Sache, das Erzähltempo ist gedrosselter, Barker steuert diesmal mehr Richtung Mystery, dem blanken Entsetzen. Aber auch in der unheimlichen Geschichte um die wundersame Webwelt darf man sicher sein, dass spätestens nach zwei bis drei Seiten wieder ein brillanter Einfall Barkers auf den Leser wartet -- oder vielleicht wäre "lauert" der angemessenere Begriff.

Das "Web" in Webwelt hat aber nichts mit dem World Wide Web zu tun (das gab's zum Entstehungszeitpunkt dieser Geschichte noch gar nicht), sondern stammt tatsächlich vom Wörtchen "weben". Denn das zentrale Element dieses Romans ist, man lese und staune, ein Teppich! Über den stolpert der Liverpooler Cal Mooney durch Zufall, als das Haus einer alten Lady ausgeräumt wird. Doch was ein gewöhnlicher Unterleger zu sein scheint, ist in Wahrheit die Heimat des Volkes der Seher. Die Angst vor Verfolgung trieb sie in diese ungewöhnliche Zufluchtsstätte.

Immer tiefer gerät Cal in den Überlebenskampf der Webwelt, lernt die Enkelin ihrer letzten Bewacherin kennen, einige ihrer Bewohner, aber leider auch den gierigen Händler Shadwell und die bösartige Zauberin Immacolata. Was Cal erleben und überstehen muss, das sprengt den Rahmen der Fantasie wie auch dieser Rezension -- kommt aber immer in schriftstellerisch glänzendem Stil daher. Nach diesem Ausflug in die Visionen eines der begabtesten modernen Horrorautoren wird man jedenfalls nie mehr unbefangen auf den Wohnzimmerteppich treten. --Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gyre - man sollte zunächst einmal Abstand nehmen vom merkwürdigen deutschen Titel, der eher eine Verbindung zu diversen Imbissketten als zu einem der schönsten Fantasyromane der letzten Jahre nahelegt...

Was dann verbleibt ist "Weaveworld" (Gewobene Welt), ein Roman, dessen Ideen im Fantasy-Bereich Ihresgleichen suchen. Es sind Ideen, zu einem Teppich gewoben, der ein solch schillerndes und buntes, aber immer stimmiges Bild einer Rasse entwirft, die seit Äonen gejagt wird, um letztlich zum Schutz mitsamt ihrer Welt in einem Teppich Zuflucht zu suchen (allein für diese Idee hat Barker ein Extralob verdient). Selten habe ich ein schöneres Buch gelesen, das vor extravaganten und auch erschreckenden Figuren nur so strotzt. Barkers kreativer Hang zur Blutrünstigkeit in seinen "Büchern des Blutes" ist hier einer Kreativität im Phantastischen gewichen, die, durchaus durchsetzt von typischen "barkeresken" Horrorelementen, eher staunen als schaudern läßt. Überwinden Sie einfach mal Ihre Schwellenangst und machen Sie ein paar Schritte auf diesem Teppich...

Gyre - für mich der schillerndste und empfehlenswerteste Fantasyroman der letzten Jahre!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gyre handelt von der Geschichte einer Rasse, die seit ewig langer Zeit gejagt wird. Sie versteckt sich in der Webwelt, ein magischer Teppich, um sich vor der Kreatur die sie jagt zu schützen. Barker versteht es einmal mehr (siehe auch "Imagica") eine perfekte Fusion von Fantasy, Horror und Magieelementen zu erzeugen. Man wird förmlich in den Sog dieser fremden Welt gerissen. Eine Welt voller Wunder, Absurditäten und Anomalien wartet auf den Leser... unbedingt lesenswert und unmöglich zu vergessen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kommt langsam, aber gewaltig 1. Dezember 2005
Format:Taschenbuch
Clive Barker beschreibt hier mal wieder eine weniger schreckliche Geschichte, die eher im Bereich Fantasy anzusiedeln ist.
Inhaltlich möchte ich dem geneigten Leser nichts vorwegnehmen, bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen hier nur meine persönlichen Eindrücke schildere und nicht den Inhalt des Buches wiedergebe.
Zum Einen hat dies auch den Grund, dass die Geschichte, würde ich sie in meinen bescheidenen Worten wiedergeben, vielleicht zu banal oder abgehoben bzw. unglaubwürdig klingen würde, um Ihr Interesse zu wecken, aber seien Sie bitte versichert: Sie ist es nicht!!!
Tatsächlich handelt es sich hier um ein großartiges Buch.
Zugegebenermaßen waren mehrere dutzend der ersten Seiten langwierig, doch was jenseits der Seiten hundert-nochwas liegt (das Buch umfasst über 700 Seiten, da ist das doch akzeptabel, oder? :-) ), entschädigt über die Maßen für das Durchhaltevermögen, denn mit dem Umblättern auf eine bestimmte Seite weiteten sich mir quasi schlagartig die Augen und die Geschichte begann - bildlich gesprochen - mit einem lauten Knall, der auch auf den folgenden Seiten nicht vermochte, leiser zu werden...

Diese Geschichte hat eine fesselnde Kraft und sprüht regelrecht vor Fantasie, sogar als passionierte Fantasy- und Horrorleserin konnte sie mich mit neuem, unvorstellbarem fesseln und faszinieren.
Das Buch ist auch wunderbar für Barker-Einsteiger geeignet, denn es weckt definitiv die Neugier nach mehr von ihm.
Wenn man sich ersteinmal hineingefunden hat, wünscht man sich, es würde nicht mehr aufhören, und man verschlingt es hingebungsvoll bis zur letzten Seite.

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Vor 22 Monaten von Phantastikfreund veröffentlicht
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Vor 24 Monaten von 'Buchwelten' veröffentlicht
Hätte vielleicht zu den Besten des Genres zählen...
...doch leider hat der Autor die Tendenz mit schöner Regelmäßigkeit virile Obszönitäten und primitivste Vulgärsprache zu verwenden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von meinshopping
großes Fragezeichen
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Veröffentlicht am 5. Oktober 2006 von Casadei
Gyre - Clive Barker
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Am 6. Februar 2005 veröffentlicht
Was man alles mit einem Teppich anstellen kann
Ich hatte sehr große Erwartungen an das Buch, da ich Imagica zuvor gelesen habe und davon restlos begeistert war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2003 von "mingranos"
die bibel der Phantasie
der zentrale Punkt der Barker Geschichten steht auch in Gyre wieder im vordergrund wie schon bei cabal oder hellraiser: die vermeintlich bösen sind die guten und der mensch... Lesen Sie weiter...
Am 26. Juli 2001 veröffentlicht
Mit das beste Buch das ich je gelesen habe
Egal ob ich Barker's (exzellent uebersetzten) Sprachstil ansehe, seine Kreaturen, seine Monster (ob Mensch oder Bestie) oder seinen Plot - ueberall springt einem die Brillianz... Lesen Sie weiter...
Am 8. Juni 2000 veröffentlicht
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