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Guten Morgen, Herr Lehrer: Dorfschullehrer erzählen. 1959-1967 Broschiert – 25. Juni 2014

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Zeitgut Verlag (25. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866142250
  • ISBN-13: 978-3866142251
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Freundliche Aufnahme in Degersheim
Lehrer Siegfried Kirchner erzählt:
Schon einige Wochen nach meiner Ankunft in Degersheim wurde ich zu einer Hochzeit eingeladen. Ich fragte den Bräutigam, ob dies in Zukunft bei jeder Heirat zu erwarten sei. Er antwortete mir: Das ist doch selbstverständlich, Sie gehören jetzt zur Dorfgemeinschaft und müssen bei jeder Hochzeit dabei sein.
Nach der kirchlichen Trauung traf man sich im großen Saal des Wirtshauses zum Mittagessen. Ich erhielt einen Ehrenplatz neben dem Pfarrer, schräg gegenüber dem Brautpaar. Mir war zwar bekannt, daß es bei einer Bauernhochzeit recht üppig zugeht, aber was jetzt auf mich zukam, übertraf meine kühnsten Erwartungen: Zunächst gab es eine fränkische Hochzeitssuppe mit Klößchen, von deren Genuß allein man schon fast satt wurde. Anschließend gab es Platten mit riesigen Portionen Rindfleisch, die, wie ich erfuhr, jeweils ein Pfund wogen und die Größe von Kindsköpfen erreichten. Zum Fleisch aß man Meerrettich, Weißbrot und Preiselbeeren. Ich hatte gerade den aussichtslosen Kampf gegen meine Mammutportion begonnen, als schon wieder Platten hereingebracht wurden. Darauf lagen gewaltige Mengen von Schweinefleisch in ebenso großen Stücken wie zuvor das Rindfleisch. Dazu wurden Kartoffelsalat und andere Beilagen aufgetischt.
Mir war klar, daß kein normaler Mensch all die Speisen vertilgen konnte. So war ich gespannt, wie dieser Schmaus wohl enden würde. Bald kam des Rätsels Lösung: Es wurde Pergamentpapier ausgeteilt, und jeder durfte einpacken und nach Hause mitnehmen, was er von seiner Portion nicht verzehren konnte. Ich weiß noch, daß ich mich von dem Fleisch, das ich in mein Zimmer mitnahm, einige Tage ernährt habe. Nachmittags unterhielt ich mich mit anderen Gästen. Dabei gab es Kaffee, verschiedenes Gebäck und später je nach Belieben Bier oder Wein. Anschließend vergnügte sich die Jugend bei Musik und Tanz.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anneliese 08151 am 10. September 2014
Verifizierter Kauf
Das Buch hat für mich einige Längen, da es nur aus der Sicht der Lehrer geschrieben ist. Für ehemalige Schüler wäre, es interessanter gewesen, auch die Sicht der Schüler z.B. Streiche aber auch Bestrafungen darzustellen. Es interessiert nicht, ob der Schulrat 3 St bei der Lehrersfrau zu Mittag zum Essen bleibt.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaroschek TOP 1000 REZENSENT am 27. Oktober 2014
Verifizierter Kauf
Kaum bestritten ist der Leistungsabfall der Schulen in den letzten Jahrzehnten. Die grundlegenden Kulturtechniken Lesen-Schreiben-Rechnen- werden von zu vielen Jugendlichen heute nur ungenügend beherrscht. In dem Buch berichten drei Lehrer, die Anfang der 60er Jahre in Volksschulen, in dörflichen Zwergschulen als Lehrer begannen, von ihrer Arbeit. Der Verlag wäre gut beraten gewesen, wenn er als Berichter Lehrer ausgewählt hätten, die unmittelbar nach dem Krieg als Volksschullehrer begannen, und da auf Lehrer trafen, die kein Abitur abgelegt hatten, in der Präparandie gleichsam die Mittlere Reife erworben hatte, dann im Lehrerseminar ausgebildet worden waren und mit 20 Jahren in den Schuldienst kamen.Die weitaus größte Zahl der Deutschen wurden samals nach dem 8. Schuljahr ins Berufsleben entlassen. Diese ‚Volksschüler‘ beherrschten die Kulturtechniken, waren leistungsfähig und bauten letztlich ein stabiles, erfolgreiches Deutschland auf. Die drei Autoren hätten erklären, begründen müssen, wieso damals unter einfachen Verhältnissen, bei größeren Klassen und schlechter ausgestatteten Schulen die Erfolge größer waren. Statt dessen erzählen sie recht Belangloses vom damaligen Lehreralltag, auch von der größeren Achtung, die Lehrer damals mit Recht genossen. Wer leichte Unterhaltung schätzt, dem wird das Buch gefallen, wer ernsthafte Auseinandersetzung über den Bildungsnotstand sucht, wird in diesem Buch keine Antwort finden. Schade um die beim Lesen verlorene Zeit.
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