Kurzbeschreibung
Matthias Beltz macht sich seine Gedanken über die Zeitläufe kurz vor dem Ende dieses Jahrtausends, über die Deutschen, ihre Wünsche und politischen Ziele, und er reflektiert eigenes Erleben in den vergangenen Jahrzehnten.
Beltz denkt nach über die Schlechtigkeiten dieser Welt, die er mal zu Kalauern, mal zu dialektischen Bonmots verarbeitet. Für ihn ist klar: Gott ist tot, der Sozialismus ist tot, die Revolution ist tot - aber Europa lebt. Und Europa ist für ihn zweierlei: eine feudalistische Großrepublik und eine Halbinsel Asiens. So ziehen sich die Kardinalfragen "Europa - was ist das?", "Wo liegt das?", "Wem gehört das?" durchs ganze Buch und werden von Beltz überzeugend beantwortet: "Ich beobachte mein Europa unter besonderer Berücksichtigung von Hessen und Frankfurt und natürlich der Zeit, in der wir leben."
Das Resultat seiner Beobachtung ist eine satirische Studie über die deutsche Europherie.
Autorenportrait
Matthias Beltz ist 1945 im Vogelsberg (Hessen) geboren, lebt in Frankfurt am Main. Eigentlich Jurist, deshalb seit 1976 Kabarettist: u.a. in Karl Napp's Chaos Theater, Vorläufiges Frankfurter Fronttheater; seit längerem als Solist unterwegs.