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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
64 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Entscheidung meines Sohnes,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Taschenbuch)
Mein Mann und ich mußten vor kurzem bei einer routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung in der 18. SSW erfahren, daß unser Sohn bereits vor einigen Tagen gestorben ist. Diese Mitteilung war wie das sprichwörtliche Loch, daß sich im Boden auftut. Wir haben uns auf neue Ultraschallfotos von unserem Kind gefreut - und dann diese Mitteilung. Es war für mich persönlich auch sehr schwer zu begreifen, warum mir mein Körper keine Anzeichen gegeben hat, daß es meinem Kind nicht gut geht. Gott sei Dank hat mir eine sehr gute Freundin bereits im Krankenhaus dieses Buch gebracht. Es war für mich von Anfang an eine Hilfe zu erfahren, daß wir mit diesem Schicksalschlag nicht alleine dastehen. Ich habe auf eine Empfehlung eines sehr einfühlsamen Arztes hin meinen Sohn nach der Geburt sehen dürfen und konnte mich von meinem Sohn Florian (war gaben ihm diesen Namen - damit er für immer ein Teil von uns sein wird) verabschieden. Ich konnte auch in einem Gedicht an meinen Sohn - angeregt durch das Buch - lernen, daß dies die Entscheidung meines Sohnes war, uns schon so zeitig zu verlassen. Auch ich finde, daß dieses Buch eine Pflichtlektüre für das Klinikpersonal sein sollte um zu lernen wie, man schon frühzeitig betroffene Eltern unterstützen kann, diesen Verlust zu verkraften. Einen großen Dank an die Autorin, daß es dieses Buch gibt.
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47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pflichtlektüre für Frauenärzte, Geburtshelfer und Hebammen!,
Von abosch@swol.de (Baden-Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Taschenbuch)
9 Monate war ich "guter Hoffnung" und erlebte 2 Tage nach der Geburt ein "jähes Ende", als mein Sohn überraschend an einem Herzfehler starb. Als betroffene Mutter möchte ich jeder Frau und jedem Elternpaar die ein ähnliches Schicksal getroffen hat, dieses Buch empfehlen.Es ist eines der ganz wenigen Medien, die man sich auch in tiefer Trauer zu Gemüte führen kann. Sehr übersichtlich und gut strukturiert findet das betroffene Elternpaar im Inhalt die auf sie zutreffende Überschrift. Anhand der vielen Erfahrungsberichte macht uns die Autorin deutlich, daß die Frage: "Warum mußte ausgerechnet mir das passieren", hinfällig ist. Sie sind mit Ihrem Schicksal nicht allein und lesen, wie andere Eltern empfunden haben. In den ersten Kapiteln wird der Leser durch "die erste Zeit danach" und die andauernde Trauer begleitet, bis "die Wunden heilen". 5 Jahre später, als Leiterin des Maximilian Projekt "Hilfe für Eltern mit leerer Wiege" ist das Buch "Gute Hoffnung - jähes Ende" für meine Organisation ein unentbehrliches Nachschlagewerk und Wegweiser geworden. Denn die zweite Hälfte des Buches ist an alle gerichtet, die betroffenen Eltern helfen möchten. Gute Hoffnung - jahes Ende sollte Pflichtlektüre des Personals einer Wöchnerinnen- und gynäkologischen Krankenhausstation sein. Hebammen, Geburtshelfer und Frauenärzte sollten sich dieses Buch zu Herzen nehmen, damit ihnen nicht die Worte fehlen, wenn sie ein "jähes Ende" verkünden müssen. Als Psychologin gibt Hannah Lothrop Betroffenen und Helfern ein reiches Wissen konkreter Lebenshilfe. Als selbst betroffene Mutter gibt sie ihren reichen Schatz an selbst durchlebter Erfahrung weiter. Dieses Buch hat Geist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
81 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verlorene Eltern,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Taschenbuch)
Als unser erstes Kind vor 14 Monaten starb, brach für uns eine Welt zusammen. Die Schwangerschaft verlief sorglos und wir freuten uns sehr über unseren kleinen Sohn. In der 25.Schwangerschaftswoche fuhren wir "vorsichtshalber" zur Untersuchung,weil es plötzlich stiller in meinem Bauch wurde. Wir wollten uns beruhigen,dass alles in Ordnung war. Stattdessen erfuhren wir,dass unser Baby gestorben war.Es war furchtbar,diese Worte zu hören.Unsere Träume,unser Glück waren von einer Sekunde zur nächsten zerstört. Eltern,die ihr Kind verloren haben,sind verloren. Sie verstehen überhaupt nichts mehr. Oft hängt es vom Zufall ab,wie sie betreut werden und wie ihr Kind zur Welt kommen kann. Das ist nicht richtig. Wir sind auf eine verständnisvolle,menschliche Begleitung angewiesen. Es geht nicht darum,den Tod,die Geburt möglichst schnell "hinter uns zu bringen",als handle es sich um eine Panne im Klinikalltag. Ein kleiner Mensch,der gelebt hat und der gestorben ist,soll zur Welt kommen. Er verdient Respekt und Behutsamkeit wie alle anderen Kinder auch.. Es geht um unwiederbringliche Momente,um die einzigen, die wir Eltern "hier draussen" mit unserem Baby haben. Diese Momente werden einen entscheidenden Einfluss auf unser späteres Leben haben . Unser Sohn Patrick wurde in einer Atmosphäre der Stille und des Friedens geboren. Die Zeit,ihn kennenzulernen,zu bestaunen,zu fühlen,zu halten,war viel zu kurz. Wir mussten uns trennen.Unendlich ist unser Bedauern.Doch es waren sehr kostbare Momente,die wir niemals vergessen werden. Patrick wurde liebevoll behandelt.Er war so schön,so lieb,wir sind stolz auf ihn. Eine liebe Freundin schenkte uns nach Patricks Geburt das Buch "Gute Hoffnung-jähes Ende". Hannah Lothrop hat mir in ihrer persönlichen Art sehr geholfen. Es ist so schwer,von Aussenstehenden verstanden zu werden,von Freunden,von Verwandten. Wir sind auch Eltern. Wir möchten auch von unseren Kindern reden. Sie verdienen dieselbe Wertschätzung, wie andere Menschen auch. Hannah Lothrop versteht trauernde Eltern,denn sie musste dieselbe schmerzvolle Erfahrung,wie wir machen,als sie ihre Tochter Cara verlor. Sie schreibt mit sehr viel Sorgfalt.Sie hat grosse Sympathie für Menschen,die es wagen,ihre Gefühle zu leben.Aus ihren Worten sprechen Kraft und Uberzeugung.Ich fühlte mich dadurch gehalten.Immer wieder habe ich das Buch zur Hand genommen.Im Laufe der Reise durch die Trauerlandschaften habe ich manche Sätze,die Hannah Lothrop wirklich durchlebt hat,immer anders,immer neu verstanden.Die Ergfahrungsberichte von anderen Eltern,die H.Lothrop in ihrem Buch verarbeitet hat,gaben mir das Gefühl,nicht allein und nicht verrückt zu sein.Für die Aussenwelt ist es doch so einfach,die Trauer zu übergehen,unsere Kinder zu ignorieren,ihr Leben und Sterben zu bagatellisieren. Das Buch "Gute Hoffnung-jähes Ende" hat mich immer wieder in dem Gedanken gestärkt, eine richtige Mutter zu sein,ein Recht auf Glück und Trauer zu haben. Hannah Lothrop ermutigt Eltern,daran zu glauben,dass in der Trauer der Trost liegt; wir sollen unsern instinktiven Gefühlen,unserer inneren Stimme vertrauen. Wir können dabei viel über unser Kind und uns selbst erfahren. Im Buch finden Eltern eine Fülle von Anregungen,um gut zu sich selbst zu sein: zum Körper,zum Geist,zur Seele. Die Literaturliste im Anhang ist sehr ausführlich. Ich habe viele der Bücher regelrecht verschlungen. Wir fanden auch Anregungen und Informationen durch H.Lothrops Internet-adressen. Ich kann betroffenen Familien dieses Buch nur wärmstens empfehlen.Es ist das ausführlichste, sorgfältigste,sensibelste Buch,das ich zum Verlust in der frühen Lebenszeit gelesen habe. Hannah Lothrop nimmt wirklich zu allen denkbaren,wichtigen Problemen Stellung. Freunde haben uns gesagt,dass auch ihnen das Buch geholfen hat,uns besser zu verstehen. Es ist also auch ein überaus wichtiges und wertvolles Buch,für Menschen,die trauernde Familien begleiten:Arzte,Hebammen,Seelsorger, Psychologen,Beamte bei Verwaltungen, Verwandte,Freunde... Liebe Hannah Lothrop sie hatten den Mut und die Kraft,dieses Buch zu schreiben. Eltern müssen nach dem Tod ihres Kindes weiterleben und das ist unsagbar schwer. Sie haben uns dabei nicht allein gelassen. Und deshalb danke ich ihnen von ganzem Herzen. Chantal Kieffer-Hennico,Patricks Mama.
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