oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Gustave Caillebotte: Neue Perspektiven des Impressionismus
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Gustave Caillebotte: Neue Perspektiven des Impressionismus [Gebundene Ausgabe]

Karin Sagner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 69,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 199 Seiten
  • Verlag: Hirmer; Auflage: 1., A. (31. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777421618
  • ISBN-13: 978-3777421612
  • Größe und/oder Gewicht: 30,6 x 26,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.894 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Karin Sagner
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Karin Sagner auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gustave Caillebottes (1848-1894) Bilder bestechen durch ihre spektakulären Ausschnitte, ihre Radikalität und Modernität. Erstmals wird das OEuvre dieses eigenwilligen Neueres im Kreis der Impressionisten dem deutschen Publikum in einer Monographie mit 48 einzelnen Werkanalysen vorgestellt.Gustave Caillebotte, bekannt als bedeutender Mäzen der Impressionisten, hat als Maler selbst mehr als 500 Werke hinterlassen. Seine Gemälde stehen jenen der Impressionisten nahe, an deren Ausstellungen er ab 1876 teilnahm. Doch weisen seine in realistischer Malweise und virtuoser Farbgebung gehaltenen Kompositionen eine ganz eigene, sehr modern anmutende Perspektiv- und Raumauffassung auf und faszinieren durch ihre zumeist außergewöhnlichen Ausschnitte. Stilmittel wie Aufsicht, Schrägsicht, Nahaufnahme und Objektfragmentierung ähneln auf verblüffende Weise denjenigen der Neuen Fotografie der 1920er Jahre. Der Maler interpretiert zentrale impressionistische Themenkreise in formaler wie inhaltlicher Hinsicht neu und erweitert so den Blick auf den Impressionismus. In vier Kapiteln, die das neue Pariser Stadtbild von Haussmann, das bürgerliche und städtische Leben der Zeit, die Sport- und Freizeitkultur sowie die Landschafts- und Gartenidylle thematisieren, wird Caillebottes Werk in den Kontext der sich wandelnden Stadt und Gesellschaft eingebettet. Die in detaillierten Einzelbetrachtungen vorgestellten 48 hochrangigen Werke werden ergänzt durch Vorstudien, Gemälde der Zeitgenossen, Dokumentarfotos und Stadtpläne. Zentrale Themen wie »Fotografie« oder »Japonismus« werden in gesonderten Texten erläutert.

Über den Autor

Karin Sagner hat Kunstgeschichte und Germanistik in München sowie in Paris studiert und über Claude Monet promoviert. Zunächst war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München tätig; heute arbeitet sie als freie Autorin und Kuratorin. Über ihr Spezialgebiet, die französische und deutsche Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, hat sie mehrere Bücher publiziert, darunter den Bestseller "Claude Monet. Ein Fest für die Augen" sowie die 2009 erschienene erste deutsche Monografie über Gustave Caillebotte. Als freie Kuratorin arbeitet sie für diverse Museen und Kunsthäuser.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Rezension von
Matthias Pierre Lubinsky
Der perfekte Bildband. Eine herausragende, kongeniale monographische Annäherung an einen genialischen Künstler. Wie könnte sie aussehen? Der Versuch einer Annäherung.

weitere Rezensionen von Matthias Pierre Lubinsky
#rezensiert seit
Buchtitel
124.09.2009
Wörterbuch des Müßiggängers
222.09.2009
Gustave Caillebotte. Neue Perspektiven des Impressionismus
321.09.2009
Apulien - eine italienische Kunstlandschaft
417.09.2009
Philips Wouwerman
504.09.2009
Karl
mehr zu Matthias Pierre Lubinsky

1. DAS BEHANDELTE OBJEKT. Gustave Caillebotte war nie wirklich berühmt, war aber andererseits nie völlig vergessen. Nach seinem Tod wurde er vor allem als Mäzen, Sammler und Vorkämpfer des Impressionismus wahrgenommen. Dabei setzte er der Moderne - vielleicht zum letzten Male in dieser Wahrnehmung und Darstellung - das Ölgemälde entgegen. Es mögen hauptsächlich zwei Ereignisse gewesen sein, die seine künstlerische Konterrevolution motiviert haben. Das erste ist das Aufkommen der Photographie. Die ersten Photographien wurden um 1840 veröffentlicht. Sie wurden von einigen Malern und Graphikern vehement bekämpft, sahen sie sie doch als direkte Konkurrenz ihres Schaffens an. »Dennoch nutzten viele impressionistische Maler wie Degas, Toulouse-Lautrec, Cézanne, Renoir, Monet und Courbet die Technik, bei der auf einer polierten Silberplatte ein 'mechanisches Plagiat der Natur' belichtet wurde, als Vorlage«, schreibt Karin Sagner in ihrem Bildband »Gustave Caillebotte ' Neue Perspektiven des Impressionismus«.Ein zweites bedeutendes Ereignis war die revolutionäre Umgestaltung von Paris durch Georges-Eugène Haussmann im Auftrage des französischen Kaisers Napoléon III. Ihr Ergebnis war ein vollständig verändertes Erscheinungsbild der französischen Hauptstadt. In der Innenstadt wurden weiträumig heruntergekommene Wohnviertel aus dem Mittelalter abgerissen. »Das alte Paris gibt es nicht mehr«, schrieb Charles Baudelaire bereits 1857. Caillebotte hat in seinen Bildern das alte Paris festgehalten - und dennoch auch das neue portraitiert. Lässt man sich auf seine Stadtansichten und Darstellungen der Menschen in der Metropole ein, so bekommt man den Eindruck, hier wolle jemand etwas dokumentieren, was vorübergeht. Das heißt nicht, dass Caillebotte in irgendeiner Weise konservativ ist. Im Gegenteil. Gerade in der Zeichnung der Menschen in ihren alltäglichen Situationen im neuen Paris gelingt dem Maler eine Zustandsbeschreibung. Sie hat nichts gemein mit falschem Pathos, eines Festhaltenwollens an Vergangenem. Dem geradezu verschwenderischen Bildband gelingen Erläuterungen durch die Gegenüberstellung von Bildern Caillebottes mit Photographien desselben Gegenstandes künstlerischer Betrachtung. Emblematisch genannt seien nur das Bild »Boulevard von oben gesehen« von 1880 und die bekannte Photographie von André Kertész »Avenue de l'Opera« von 1929. Versinnbildlicht wird, wie stark Caillebotte in der Lage war, die aufkommende Photographie mit ihrer statischen und momentgebundenen Subjektivität zu antizipieren.

2. DIE AUTORSCHAFT. Sich in Buchform mit einem besonderen Objekt zu befassen, ist eine besondere Aufgabe. Verlangt ist letztlich nichts Geringeres als Augenhöhe. Karin Sagner schreibt einen Text, der auf Caillebotte neugierig macht, der einen das schwere Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. In sprachlicher Brillanz erläutert sie Bilder, deren Betrachten dann anschließend zu schierem Genuss wird. Eine Kostprobe zum Bild »Verkehrsinsel, Boulevard Haussmann«: Außergewöhnlich sei der Blick auf die runde Verkehrsinsel in der Mitte der Straßenkreuzung. »Hinweise auf den konkreten Standort des Malers, der von weit oben auf das Geschehen blickt, gibt es nicht, doch vermutlich handelt es sich um den Balkon seiner Wohnung. Charakteristisch ist ein ungewöhnlich weit nach hinten rechts verlagerter Fluchtpunkt, der das Rund der Verkehrsinsel verzerrt (') Der nahsichtige Bildausschnitt eliminiert den Himmel und verzichtet weitgehend auf Details der umliegenden Bebauung. Betont wird dadurch der nüchterne und unpersönliche Verkehrsraum, in dem sich nur wenige Menschen abzeichnen. Kutschen, Gaslaternen und Fußgänger wirken im Beigegrau des steinernen Stadtraums wie rhythmisierende Zeichen urbanen Lebens.« Dadurch, dass eine Person angeschnitten ist und gleichzeitig präzise dargestellt, scheine sie der Szene zu entschwinden.

3. DIE GESAMTGESTALTUNG. Das großformatige Buch ist nicht nur eine Augenweide wegen seiner Druckqualität, wegen seines schweren Papiers oder der Bindung. Seite für Seite wird der Leser aufs Neue überrascht durch das ästhetische Gespür der Gestalter: Text und Bilddarstellung korrespondieren in stimmigem Verhältnis. Gelungen auch das Hinzunehmen von Bildern anderer Künstler zu Vertiefung und Verständnis. Ohne die »Rolla« von Henri Gervex (1878) würde es den »Akt auf dem Sofa« von Caillebotte mutmaßlich nicht geben.

Caillebotte: Einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit. Präsentiert in einem Bild- und Textband der sich vor seinem ¼uvre adäquat verneigt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de