"Der Rosengarten" entstand im 13 Jahrhundert. Das Buch untergliedert sich in die folgenden acht Bücher:
Buch eins: "Vom Wesen und Wandel der Könige"; Buch zwei: "Von den Sitten der Derwische"; Buch drei: "Von der Tugend der Genügsamkeit"; Buch vier: "Von den Vorteilen des Schweigens"; Buch fünf: "Von der Liebe und der Jugend"; Buch sechs: "Von Schwäche und Alter"; Buch sieben: "Vom Wirken der Erziehung"; Buch acht: "Über den rechten Umgang in der Gesellschaft"
Das Buch enthält viele Geschichten und Weisheiten für den Alltag. Es geht unter anderem um den richtigen Umgang mit Freund und Feind; um die Abstinenz und Zurückweisung des Weltlichen; um tiefes Vertrauen und den Glauben. Als übergeordneter Leitspruch für die Sufischüler galt damals: "Sei in der Welt, aber nicht von der Welt."
Zitat von S.155 aus dem Buch vier:
"Ich hörte einen Philosophen sagen: Niemand zeigt seine Unwissenheit mehr als derjenige, welcher zu reden beginnt, bevor ein anderer ausgesprochen hat.
Eine Rede, o Weiser, hat einen Anfang und ein Ende;
misch nicht die deine unter die des anderen.
Ein Weiser, verständig und klug, spricht nicht,
bevor er nicht sieht, dass alle anderen schweigen."
Zitat von S.230 aus dem Buch acht:
"Die Araber sagen: Gib großzügig und rüge niemanden, der dich bittet, denn die Almosen, die du gibst werden dir Früchte tragen.
Wo immer der Baum der Güte Wurzeln schlägt,
seine höchsten Zweige werden den Himmel berühren.
Wenn du darauf hoffst, von den Früchten zu essen,
so säe an seinen Wurzeln keine Rügen."
Fazit: Man findet in dem Buch zwar einige gute Weisheiten und Gedanken. Die Begeisterung der Vorrezensenten kann ich nicht so ganz teilen. Besser gefallen hat mir dagegen das Buch
Die Weisheit der Narren: Geschichten der Sufimeister.