Als langjähriger Saxophonist (Sopran, Alt, Tenor), ist das Transponieren für mich schon relative Routine geworden. Je nachdem, welche Tonarten ich gerade transponiere, geht es auch recht schnell und fehlerfrei. Beim googeln fand ich nun den Transposer und kaufte ihn mir mehr aus Neugierde. Daraus ist inzwischen ein täglicher Gebrauch geworden, denn für den Transposer gibt es keine Unterschiede im Schwierigkeitsgrad. Er ist bei jeder Kombination gleich schnell und immer fehlerfrei.
Genial ist die Anordnung der beiden wichtigsten Tonleitern von Dur und Moll, wo ich ohne Nachzudenken, sofort alle tonartspezifischen Töne erkennen kann und auch auf einen Blick den tiefsten und höchsten Ton für mein jeweiliges Instrument erkennen kann, bzw. wo dieser im Verhältnis zu den restlichen tonartspezifischen Tönen liegt.
Da zwei Lineale vorhanden sind, ist auch das rumspielen mit den Tonarten sehr ergiebig und man kommt so auch manchmal noch zu einer anderen Lösung als ursprünglich gedacht.
Da ich auch nebenbei Saxophonunterricht erteile, habe ich dieses Gerät auch meinen Schülern gezeigt; die waren direkt Feuer und Flamme. Es macht einfach Spaß, mit dem Transposer zu "spielen" und diverse Tonart-Kombinationen zu sehen!
Für die Anfänger ist noch ein schöner Zusatznutzen vorhanden: man kann kinderleicht jedem sofort erklären, wie die Vorzeichen entstehen, warum es manchmal Kreuze sind und manchmal auch b's sein müssen. Plötzlich versteht es jeder, weil die Entstehung der Vorzeichen augenscheinlich werden.
Dieses Gerät ist uneingeschränkt für jedes Melodieinstrument zu empfehlen, sowie für den Musikunterricht und auch für Akkordinstrumente, wie Gitarre, Klavier usw.
Diese haben allerdings noch weitere Anwendungsmöglichkeiten, da der Transposer auch für die Harmonielehre einiges hergibt.