Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
WoW vs. Guild Wars - Äpfel vs. Birnen., 8. Februar 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars Platinum Edition (inkl. Prophecies & Eye of the North) (Computerspiel)
Bei beiden Spielen handelt es sich um Online-RPGs. Genauer gesagt: Das eine ist ein MMORPG, das andere nennen seine Macher ein CORPG (Competitive Online Roleplaying Game. Schon hier deutet sich an: Guild Wars hat absolut NICHTS mit World of Warcraft zu tun und ich verstehe einfach nicht wieso man an dieser Stelle immer Vergleiche ziehen muss - vor allem, wenn, wie in einigen Rezensionen hier, grundlegend die Spielmechanik von Guildwars ignoriert wird um solche Vergleiche anzustellen. Um eim Beispiel herauszugreifen: In einer Rezension ist die Rede von nur 5-6 Slots für Fertigkeiten, was quasi als Mangel des Interfaces dargestellt wird. Jedoch sind diese 8 Slots (so viele sind es nämlich) und deren Eigenschaft sich nur in Aussenposten und/oder Städten neu belegen zu lassen ein extrem wichtiger Teil der Spielmechanik von Guildwars. Guildwars lebt von der Vielzahl der möglichen Charakterbuilds (die Kombination aus verteilten Attributspunkten, ausgewählten Fertigkeiten und der Ausrüstung) - man kann dort am ehesten einen Vergleich zu Trading Card Games ziehen, wobei ein Characterbuild ein Spielerdeck darstellen würde. Oder wäre es bei einem TCG etwa sinnvoll den gesamten Kartenpool auf der Hand zu haben? Ich glaube kaum. Im Übrigen bleibt zu dem "ständigen Updates" zu sagen, das Guildwars wohl über das intelligenteste Updatesystem überhaupt verfügt, da nur Dateien heruntergeladen werden, die wirklich benötigt werden. Man kann das Spiel quasi mit der ein paar MB großen .exe Datei des Clients alleine starten und es wird immer genau das nachgeladen was benötigt wird. Sicher dauert das dann ewig, aber für Leute, die das Streaming nicht mögen, gibt es den -übrigens dokumentierten- Startparameter "-image", der sämtliche vorhandenen Updates läd und im virtuellen Dateisystem entkomprimiert - quasi genau das, was bei einem WoW-Update passieren würde. Kein bisschen blöd also. Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich habe beides gespielt: WoW und GW - und beides über einen sehr langen Zeitraum (beides seit Release, bei WoW allerdings immer mal wieder abo-lose Phasen, weil die Zeit fehlte), teilweise auch parallel. Und mir erschließt sich nicht, was beide Spiele miteinander zu tun haben sollen, oder warum man als WoW'ler pauschal kein Guildwars spielen könne. Die Spiele sind grundverschieden und keins der beiden ist dabei "besser" - Äpfel sind schließlich auch nicht pauschal leckerer als Birnen und was für den einen ein Vorteil bei einem der Spiele ist, ist für den nächsten vielleicht ein Nachteil, jedoch sollte man, bevor man irgendwelche Vergleiche an den Haaren herbeizieht doch die grundlegenden Charakteristika der Spiele kennen. Ja, in Guildwars ist bei Level 20 Schluss mit "leveln", denn es kommt hier sehr viel weniger auf das Level oder die Spielzeit an, als auf den gekonnten Umgang mit Fertigkeiten und Ausrüstung (wechseln von bonibehafteten Waffensets je nach Kampfsituation etc.) und mindestens genauso wie in WoW auf koordiniertes Teamplay. Nein, in Guildwars existieren keine Superwaffen oder epische Items mit extrem guten Stats - Eine Waffe mit Max-Damage und ordentlichen Boni findet sich in Guildwars schnell. Schlecht für Schatzjäger und Leuten die es lieben sich seltene Drops hart zu verdienen - gut für ein Spielsystem dass auf die Fähigkeiten der Spieler vor dem Monitor fokussiert sein soll. Wer Prestige durch Items braucht, hat in GW dennoch einige Möglichkeiten wie z.B. die Prestigerüstungen. Ja, die Guildwars-Kapitel kann man über weite Strecken "alleine" Spielen und manchmal ist es, gerade bei unbeliebten Missionen, auch nicht leicht Mitspieler zu finden - trotzdem sicher nicht für jeden ein Nachteil und zusätzlich hat GW auf der anderen Seite auch Qualitäten klassischer Solo-Rollenspiele - z.B. gerade in Nightfall eine toll präsentierte, packende Geschichte, die ich bei WoW in der Form lange suchen kann. Lange Rede kurzer Sinn - die Spiele haben bis auf marginale Elemente nichts miteinander zu tun und sind auch überhaupt nicht angelegt um in Konkurrenz zueinander zu stehen. Wer sich letztlich für Guildwars entscheiden möchte, erhält mit diesem Paket das erste Kapitel (Prophecies) sowie das Addon "Eye of the North" welches sich in das Spiel einfügt. Factions und Nightfall sind nicht enthalten und müssten ggf. zusätzlich erworben werden. Die Geschichten der Kapitel sind allerdings in sich abgeschlossen und auch Eye of the North ist eigenständig verständlich.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch für Solospieler hervorragend - aber leichterer Aufstieg mit Nightfall oder Factions, 28. Oktober 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars Platinum Edition (inkl. Prophecies & Eye of the North) (Computerspiel)
Ohne unnötige Wiederholungen nur kurz ein Nachtrag zur Verdeutlichung: Guild Wars ist auch für Solospieler dutzende, wenn nicht hunderte von Stunden lang tolle Unterhaltung. Ich selbst habe das Spiel lange Zeit aufgrund falscher Vorstellungen zugunsten anderer Spiele nicht beachtet, weil mich PvP grundsätzlich nicht interessiert und ich dachte, die Quests und Kampagnen seien nur Beiwerk zur Vorbereitung auf Spieler-gegen-Spieler-Duelle und Gildenkämpfe. Insofern ist der Titel jedoch irreführend: Spätestens seit den konfigurierbaren Helden in "Nightfall", die noch wesentlich stärker sind als die Gefolgsleute in "Prophecies" und "Factions", ist es auch ein tolles Einzelspieler-Rollenspiel. Vor allem ergeben sich unglaublich komplexe "Synergie-Effekte", wenn man mehrere Kampagnen oder die Erweiterung "Eye of the North" hat; man kann mit jedem Helden aus jeder Kampagne ab einem bestimmten Zeitpunkt, typischerweise wenn man die jeweilige Hauptstadt erreicht hat, auch auf die anderen Kontinente wechseln. Dadurch kann man auch den "Prophecies"- und "Factions"-Charakteren die Helden (statt nur Gefolgsleute) verschaffen. Auch muß man für die Erweiterung nur mit dem ersten Charakter Level 20 besitzen, die weiteren desselben Accounts können dann früher in den Norden. Somit hat - im Extremfall bei Besitz aller 3 Kampagnen und der Erweiterung - jeder Charakter eine Unmenge von Quests zur Auswahl. Das Tolle ist, daß es immer möglich ist, sinnvoll und gewinnbringend in "hochleveligen" oder niedrigeren Gebieten zu spielen, auch wenn man in Gruppen mit großen Levelunterschieden ist; z.B. als Level 8 mit einem Freund Level 20 (plus jeweilige Helden) ist es dennoch sinnvoll zu spielen, denn es gibt für jeden Vorteile: Nicht nur hochleveln, sondern auch die anderen Kontinente bereisen (in denen man nicht selbst Level 20 geworden ist), dort direkt ansteuerbare neue Außenposten finden, die Karte sowie Helden und Questgeber aufdecken etc. Am allermeisten motiviert - noch mehr als die vielzitierte "Item-Hatz" nach seltenen Gegenständen - bei Guild Wars die Freischaltung immer neuer Fertigkeiten, die immer neue Kombinationen für die 8 gleichzeitig benutzbaren erlaubt. Auch nach 150 Spielstunden als Nekromant-Mönch freut man sich riesig wie ein Kind, wenn man mit einem Assassin-Ritualisten als Questbelohnung mit Level 8 vier neue Fertigkeiten erhält und weitere Attributpunkte bekommt. Es gibt immer wieder Probeaccounts auf der offiziellen homepage, in Spielezeitschriften und auf Spielewebsites. Also auch ohne PvP: Empfehlung!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Preis-Leistungsverhältnis, 29. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars Platinum Edition (inkl. Prophecies & Eye of the North) (Computerspiel)
Ich habe seinerzeit mit Guild Wars Nightfall angefangen, und mir dann auch Factions und das Bundle hier bestehend aus Prophecies und Eye of the North geholt - einfach weil das Spiel so gut ist. Guild Wars wird meiner Meinung nach immernoch unterschätzt. In Prophecies startet man als eine der 6 Klassen, Krieger, Waldläufer, Mönch, Nekromant, Elementarmagier oder Mesmer (=ist ein Magier, der sich auf das Wirken von Illusionen etc. spezialisiert hat). Zusätzlich kann man eine 2. Klasse wählen (die man später sogar wechseln kann), so dass man einigen Kombinationsfreiraum hat. In jeder Stadt kann man aus seinen Skills 8 zusammenstellen (einen sogenannten "Build"), mit denen man dann draußen Monster metzeln kann. Ein großer Teil des Reizes von Guild Wars liegt darin, einen möglichst effektiven Build zusammenzustellen und in neuen Regionen durch neue Skills zu erweitern. So kann man Elementarmagier zum Beispiel auf Feuer geskillt spielen, und falls einem dass langweilig wird auf Erde, Luft oder Wasser umsteigen oder einige Todesmagieskills seiner Sekundärklasse Nekromant mitbenutzen. Die Prophecieskarte ist RIESIG, und bis man alles gesehen hat und den Titel "Tyrianischer Meisterkartograph" führen darf, werden wohl 70-100 Spielstunden ins Land ziehen. Das Spiel hat hohen Wiederspielwert, da zum Teil (in Prophecies) Klassenspezifische Quests auftauchen, die man vorher nicht gesehen hatte. So macht es Spaß, mit einer anderen Charakterklasse alles nocheinmal durchzugehen. Die Storyline ist interessant und voller Wendungen, man kann aber immer selber entscheiden ob man damit fortfährt oder lieber eine Seitenquest macht oder einfach rausgeht, Monster metzelt und Gold verdient. Eye of the North wartet mit moderner Grafik auf, die aber wie bei allen Guild-Wars-Teilen sehr effizient programmiert ist und die Hardware nicht überstrapaziert. Auch Propehcies von 2005 kann man sich auch heute noch ansehen. In Eye of the North tauchen auch, wie bei Guild Wars Nightfall, Helden auf, die den eigenen Charakter begleiten und die man personalisieren kann (Kriegerin Nora bekommt dieses Schwert und diesen Schild etc.) . Dadurch hat man schon in Vorfeld Einfluß auf ein mögliches Gelingen im Kampf. Helden sind generell besser als die NPC-Gefolgsleute, die man in Außenposten ebenfalls anheuern kann, aber komplett von der AI gespielt werden. Generell kann ich sagen, dass ich in meinen (zu) vielen Stunden Guild Wars noch nie auf etwas gestoßen bin, dass nicht perfekt gebalancet gewesen wäre. Bei vielen anderen Spielen fragt man sich manchmal, "Haben die Programmierer eigentlich über Ihr Spiel nachgedacht, als sie es programmiert haben?". Bei Guild Wars kann man diese Frage definitiv mit "Ja" beantworten. So gibt es zum Beispiel ein Maximallevel 20, so dass, zum Beispiel bei PvP (Spieler-gegen-Spieler)-Begegungen, niemals ein Spieler einen Vorteil gegenüber einem anderen nur durch höheres Level (und damit mehr investierte Zeit) oder Item-Überlegenheit hat. Vielmehr kommt es auf das persönliche Geschick und Timing an, wann man welche Fähigkeit einsetzt. Fazit: + Extrem gut durchdacht + Riesige Karte + Hoher Funfaktor + Nette Community und ganz wichtig ++ Keine monatlichen Kosten, 1x Spiel kaufen und so lange online spielen wie man will. Insgesamt finde ich dass diese Bundle aus Prophecies und Eye of the North ein super Preis-Leistungsverhältnis hat. Wenn man nicht gerade zu den alten Hasen gehört, die Prophecies seit Erscheinen haben, sondern Quereinsteiger ist, ist dieses Bundle sehr zu empfehlen. Und nun entschuldigt mich, ich muß Steinelementare farmen. :-)
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