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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschendes Buch ohne neue Impulse,
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts: Clever werben mit jedem Budget (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch in der Erwartung gekauft, dass es mir neue Impulse für meine tägliche Arbeit gibt. Ich arbeite in einem großen Unternehmen im Produktmarketing. Doch mein Kollege sollte letztendlich Recht behalten, denn als ich das Buch erhalten habe, es öffnete und durchblätterte sagte mein Kollege, dass er sich von einem Buch über "Guerilla Marketing" irgendwie mehr erwarten würde, da würden ja Bilder fehlen von entsprechenden Marketing-Aktionen. Tja, leider sollte sich diese Bemerkung dann beim Lesen des Buchs bewahrheiten.Meine Eindrücke und warum ich finde, dass dieses Buch sein Geld auf keinen Fall Wert ist: 1. Schreibstil Das Buch kommt daher wie ein Roman, ihm fehlen Untergliederungen, es ist kein typisches Fachbuch, wie man es von Marketing-Büchern gewohnt ist. Auch der saloppe Schreibstil wirkt doch eher passend für ein Erzählband, nicht jedoch für ein Marketing-Buch. Sehr oft - sorry, wenn ich das so sage - wird gefaselt. Irgendwelche Anekdoten reihen sich dann an erlebte Ereignisse des Autors bei seinen früheren Arbeitgebern. Oft wird das Ganze dann noch mit Bauernweisheiten und Sprüchen gewürzt. Für mich ganz klar kein guter Schreibstil für solch ein Buch. 2. Fehlender Neuigkeitswert Auch wenn Levinson nicht müde wird zu betonen, dass alles was er schreibt neuartig ist, geheim und abweicht vom klassischen Marketing, so ist es doch genau das Gegenteil. Vielleicht sollte der Autor auch mal wieder zeitgemäße Standard-Marketing-Bücher lesen und nicht nur seinen eigenen Bücher. Denn was Levinson in diesem Buch propagiert ist Standard-Marketing. Den typischen "Aha-Wert" habe ich bei diesem Buch nicht gehabt. Wer im Marketing tätig ist, kennt das meiste, was Levinson schreibt, aus eigener täglicher Praxis sowieso. 3. Ein Buch für Unternehmensgründer und kleine Unternehmen Beim Lesen des Buches kam ich nicht umhin immer wieder festzustellen, dass das, was Levinson mit "Guerilla Marketing" umschreibt, nichts weiter ist als Marketing für den Unternehmensgründer oder für kleinere Unternehmen. Broschüren drucken, Handzettel in der Nachbarschaft austragen, Restplatz-Werbung im TV einkaufen, Visitenkarten an schwarze Bretter hängen, ein handschriftliches Postskriptum unter eine Postwurfsendung setzen, Seminare abhalten, sich in Clubs engangieren, Gutscheine verteilen, die eigene Werbung selbst am Computer zusammenstellen, eine Anzeige in den Kleinanzeigen des lokalen Käseblatts aufzugeben und diese dann immer wieder verwenden... das alles hat für mich nichts mit "Guerilla Marketing" zu tun. Wenn ein großes Unternehmen Millionen für einen Werbespot ausgibt und Levinson es nun als "Guerilla Marketing" propagiert, wenn man für 50 Dollar Restplätze im Spartenkanal bucht und den Spot selbst produziert, dann ist das im Endeffekt das selbe Marketinginstrumentarium, es kostet nur weniger und genau das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Wenn ich es auf den Punkt bringen müsste, würde ich Levinsons "Guerilla Marketing" Definition mit den Worten beschreiben: "Klassisches Marketing für weniger Geld". 4. Nicht zeitgemäß Das Buch vernachlässigt konsequent das Internet als starkes und wichtiges Marketing-Instrument. Wer erwartet, etwas über Affiliate-Marketing, Kooperationen, Syndikation, eCRM, SEM, SEO, Customer Experience, Social Networks, User Generated Content, Viral Marketing, Targeting, Personalisierung etc. zu lesen wird komplett enttäuscht. Klar, Levinson erwähnt schon mal, dass es so was wie das Internet auch gibt und dass die eigene Homepage total wichtig ist, aber er scheint sich doch besser aufgehoben mit Fax, Telefon, Brief, Fernseh- und Radiowerbung zu fühlen. Denn davon ist das Buch gespickt. Ja, sogar das Fax wird erwähnt. Witzig fand ich das Minikapitel über den geeigneten Standort - dort propagiert Levinson doch tatsächlich, dass der wichtigste Standort das Internet sei, während er im gesamten Buch fast nur auf klassische Unternehmen wie Betten- und Möbelhäuser, Kopierservices und dergleichen eingeht. Dass Levinson mal von einer Guerilla Marketing Aktion auf Facebook oder Twitter schreibt, oder wie man eine Kampagne im TV, Print und Internet vereint und Social Media als Medium für virale Verbreitung nutzt, oder wie man Youtube als Marketing-Channel verwenden könnte... findet man in diesem Buch nicht. 5. Oberflächliche Abhandlung der Themen Wer hofft, in dem Buch Anleitungen zur Umsetzung zu finden, genaue Beschreibungen wie etwas funktioniert, Umsetzungsszenarien... der wird enttäuscht werden. Das Buch kratzt die Themen lediglich. Es bleibt immer nur an der Oberfläche, geht nie ins Detail. Ein Sammelsurium an Dingen, die Levinson halt mal erwähnen wollte. Für sich genommen überhaupt nicht hilfreich, wobei man bei den Themen auch nicht in die Tiefe zu gehen braucht, denn wie gesagt, es ist ja eigentlich kein Neuigkeitswert vorhanden. Dennoch gibt es sicher Marketing-Neulinge, die bei einem Fachbuch erwarten, klare Umsetzungsanweisungen für den täglichen Arbeitsalltag zu erhalten. Dafür taugt das Buch aber nicht. 6. Ständige Selbstbeweihräucherung Auch wenn Levinson Up- und Cross-Selling anscheinend richtig gut internalisiert hat, so ist es als Leser doch irgendwann nur noch nervig, die ständigen Referenzen des Autors auf seine eigenen Bücher, auf seine Webseite mit den tollen Vorteilen für Mitglieder, auf seine früheren Arbeitgeben und Projekte zu lesen. Zumal ich nach diesem Buch sowieso kein weiteres mehr von diesem Autor kaufen werde - so viel zum Thema Kundenbindung, Loyalität, Produktqualität und Glaubwürdigkeit Herr Levinson. Da passt das, was im Buch propagiert wird, mit der Wirklichkeit aber so gar nicht zusammen. 7. Zu amerikanisch Ja, auch dieses Buch widmet sich doch eher an den amerikanischen Leser und wenn Beispiele genannt werden, dann sind es irgendwelche amerikanischen Firmen. Auch die Tatsache, dass die Medienlandschaft in Deutschland eine ganz andere ist und zum Teil auch anders tickt (ebenso der Medienkonsument), wird in dem Buch nicht beachtet, so dass viele Beispiele einfach ziemlich nutzlos für den deutschen Markt sind. Zwar wurden bei der Übersetzung einige Sachen eingedeutscht und statt amerikanische Firmen äquivalente deutsche Firmen zitiert, aber es wirkt dadurch doch eher aufgesetzt als stringent. 8. Zweifelhafte Marketingempfehlungen Was Levinson oftmals als "Guerilla Marketing" verkauft und als "Geheimwaffe", ist heutztage doch oftmals mit Vorsicht zu genießen. Bei der heutigen Reizüberflutung und dem Überangebot an Informationen, fallen viele Dinge schon gar nicht mehr ins Auge oder schlimmer noch, sie wirken sogar störend. Wenn Levinson also verkündet, wie einfach man heute mit eMail-Newsletter Kunden gewinnen kann und dann auch noch Vorschläge für Betreffzeilen macht, die jeder halbwegs aktuelle Spamfilter heutzutage alle aussortieren würde, dann zeigt das eindeutig, dass das Buch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Auch würde ich heute keinem Unternehmensgründer raten, seine Marketinbemühungen auf die Gelben Seiten und die schwarzen Bretter der Supermärkte der Region zu beschränken. Und ob es ratsam ist, seine Broschüren und seine Werbung selbst zuhause am PC zu produzieren, ist ebenfalls fraglich, bei alle den schrecklichen Word Art Handzetteln, die man hier und da zu Gesicht bekommt und bei denen in mir zumindest nicht der Wunsch reift, bei diesen Unternehmen irgendetwas zu kaufen. Alles in allem ist das Buch eine Enttäuschung und hat den Namen "Guerilla Marketing" mitnichten verdient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Flotter Überblick zum aktuellen Stand des Marketings,
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts: Clever werben mit jedem Budget (Gebundene Ausgabe)
Als Jay Conrad Levinson Mitte der 80er Jahre sein Guerilla-Marketing-Konzept vorstellte, war das eine Revolution. Mittlerweile hat das Konzept einiges von seinem revolutionären Nimbus eingebüsst. Mehr als genug Autoren haben das dankbare Thema aufgegriffen, und auch der Erfinder selbst hat heute nichts mehr wirklich Umwerfendes anzufügen. Wer aber einen grundsoliden, flott geschriebenen Überblick zum aktuellen Stand des Marketings sucht, ist mit diesem Buch gut bedient. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen, deren Werbebudget bescheiden bis winzig ist. Aber Budget kann man durch Kreativität ersetzen, sagt Levinson ' z. B. indem man den Fernsehsendern die Restwerbeminuten abkauft, die keiner haben will. In Zeiten finanzieller Knappheit sind solche Tipps wichtiger denn je. Etwas fragwürdig sind nur manche Methoden im Kapitel 'E-Mail-Marketing': Sie werden immer öfter auch in Spam-Mails verwendet ' und dürften damit für seriöses Marketing inzwischen unbrauchbar sein. Davon abgesehen, empfiehlt getAbstract das Buch allen Marketingverantwortlichen und Werbern.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr gute, lesenwerte Lektüre für Anfänger und Profis,
Von Elisabeth "Elisabeth" (Baden-Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts: Clever werben mit jedem Budget (Gebundene Ausgabe)
Für alle die sich über (un)konventionelle Maßnahmen des Guerilla Marketings informieren wollen, ist dieses Buch zu empfehlen. Es ist fachlich fundiert, ohne dass sich der Autor hinter unverständlichen Fachbegriffen versteckt. Alle beschriebenen Maßnahmen sind mit Beispielen aus der Praxis beschrieben. Es ist absolut für jeden uneingeschränkt zu empfehlen, der im Berufsleben mit Marketing/Vertrieb zu tun hat, da auch die Vermittlung elemantaren Grundwissens bezügl. des Marketings Teil des Buches ist.
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