1. Hearts of Fire - 5 Sterne
Das erste Lied dieses Album gibt gleich gut die Richtung vor, in der das Album laufen wird: Tiefe Beats, Raps mit gutem Flow, und das Ganze perfekt aufeinander abgestimmt.
2. Guerilla City - 5 Sterne
Auch dieses Lied kann durch Guerillas Stimme und seinen Flow überzeugen. Selbst singt er auch den eingängigen Hook. Red Spydas Beat bleibt über den ganzen Track eher im Hintergrund, was aber nicht stört, da er nicht nur aus Schlagzeug besteht, sondern mit kleinen Gitarrenaccesoires geschmückt ist.
3. Compton featuring Beenie Man - 5 Sterne
Die erste Singleauskopplung von Guerilla Blacks Debut-Album ist ein sehr ungewöhnlicher Reggae-Track. Zusammen mit dem Jamaikaner Beenie Man vermischen sich hier ein Reggae-Beat von Carlos Broady, ein Reggae-Hook von Beenie und die typische Stimme von Black zu einem sehr chilligen und guten Lied.
4. You're The One featuring Mario Winans - 5 Sterne
Allein an diesem Feature sieht man schon, dass sich Virgin Records von diesem Mann, obwohl von der zur Zeit erfolglosen Westcoast, einiges erwartet. Dieser Track ist die zweite Singleauskopplung und kann genauso überzeugen wie "Compton". Sowohl Marios Beat, als auch sein Refrain machen dieses Lied sehr ruhig.
6. Trixxx - 2 Sterne
Sehr untypisches Lied für das Album, sowohl vom Beat her, als auch von der Qualität her gesehen. Guerilla gibt zwar über den schlechten Beat und zwischen dem schlechten und irgendwie heruntergeleiert wirkenden Refrain sein Bestes, aber anscheinend braucht er ruhigere Beats um seinen guten Flow zeigen zu können. Das schlechteste Lied des Albums.
7. Guerilla Nasty featuring Jazze Pha and Brooke Valentine - 3 Sterne
1 der 2 Lieder das von Jazze Pha produziert wurde. An sich ist der Beat nicht schlecht, er verändert sich jedoch bei Beginn des Hooks, um sich besser an Brooke Valentine, die Sängerin, anzupassen. Das gibt dicke Minuspunkte, da er dadurch schlechter wird, und der Refrain auch generell nicht gut gesungen ist.
8. Sunrise - 5 Sterne
Eins der absolut besten Lieder der CD. Sehr dunkler Beat, auf dem Guerilla Black, sowohl im Hook, als auch während seines Raps. Auch den gefeatureten Rapper, der anscheinend so unbekannt ist, das er nichtmal im Booklet, und auch nicht hinten auf der CD erwähnt wird, überzeugt vollkommen.
9. What We Gonna Do featuring Nate Dogg - 5 Sterne
Das, zumindest bis zum Release Date von Guerilla City, beste Westcoast (und damit für mich beste überhaupt) Lied 2004 das ich kenne. Hammerbeat von Fredwreck, super Gesang von Nate Dogg und klasse Rap von Guerilla Black, mehr gibts dazu nicht zu sagen.
11. Say What - 2 Sterne
Langweiliger Beat, der aus Percussion und einigen Piepsern besteht, dazu ein langweilig herunter geleierter Hook mit dem Ausrufen von Städtenamen, dem ein "It'z tha Business!" folgt - Zusammen mit Trixxx das Schlechteste was dieses Album bietet.
12. Yes Sir - 5 Sterne
Wieder ein interessanter Beat, der Black zu liegen scheint, und in Folge dessen wieder eine der besten Leistungen bietet. Auch der Refrain (wenn auch nicht besonders einfallsreich, aber wer erwartet das schon bei HipHop?) nimmt keinen Schwung aus dem Track.
13. It's All Right - 2 Sterne
Irgendwie scheint Guerilla manchmal ein Faible für langweilige Refrains in Verbindung mit schlechten Beats zu haben. Für It's All Right gilt im Prinzip das Gleiche wie für Trixxx und Say What, nur das Black besser rappt, was aber nichts wirklich rettet.
14. Girlfriend featuring Jazze Pha - 5 Sterne
Zweiter Track von Jazze Pha auf diesem Album, und diesmal ist keine nervende Sängerin dabei, und auch der Beat ist besser. Damit gibt es wieder einen 100% überzeugenden Track mehr auf diesem Album.
15. My First - 5 Sterne
Guerilla City endet mit einem Liebeslied an Black's verstorbene Frau. Entsprechend ist der Beat recht melodich und Guerilla singt den Hook selbst. Eine würdige Erinnerung an seine Frau, da der Track in allen Bereichen überzeugen kann, und damit auch ein perfekter Abschluss für das (bis jetzt; Stand 16.11.) beste Westcoast-Album 2004.
Fazit: Das Album klingt nicht so sehr nach Westcoast, von daher ist es auch nicht nur für Fans von LA-Rap zu empfehlen, und so erklärt sich auch der Einstieg in den Billboard-Charts auf Platz 20. Insgesamt richtig gutes Album und nur die paar Ausrutscher nach unten, ziehen die Wertung in die gleiche Richtung.