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Guerilla Bewerbung: Der etwas andere Weg des Berufseinstiegs (campus concret)
 
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Guerilla Bewerbung: Der etwas andere Weg des Berufseinstiegs (campus concret) [Taschenbuch]

Susanne und Kai Riedel
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wo kommen die kleinen Jobs her? Und wie kriegt man einen? Susanne und Kai Riedel schaffen es, auf weniger als 200 Seiten die wichtigsten Strategien aufzuzeigen, -- die diejenigen anwenden sollten, die, etwa nach dem Studium, nicht arbeitslos dastehen möchten.

Dabei räumen sie ganz nebenbei mit vielen Verstaubtheiten auf, die sich immer noch durch einschlägige Ratgeber ziehen. Denn bewerben allein reicht heute in den seltensten Fällen -- vor allem bei Anfängern -- um es zu einer festen Anstellung zu bringen. So neu und guerillamäßig allerdings, wie der Titel suggeriert, sind die Vorschläge nun auch wieder nicht. Sagen wir mal: Das Autorenpaar hat all das zusammengestellt, was unter pfiffigeren Bewerbern in den letzten Jahren üblich geworden (und in den USA längst gang und gäbe) ist.

Wichtig zum Beispiel Kapitel 3: "Ein Netzwerk schaffen". Es erstaunt immer wieder, wie wenig es Jobsucher oft verstehen, das Netz ihrer persönlichen Bekanntschaften zu nutzen. Die Verfasser erläutern ausführlich und Schritt für Schritt, wie und warum es funktioniert (übrigens auch, was nicht geht!).
Auch das folgende Kapitel, "Hauptsache reinkommen - Einstieg von unten", erklärt viele Wege, die noch zu wenig begangen werden. Besonders gefallen haben mir die -- sehr sachlich gehaltenen -- Hinweise auf das Machbare, etwa im Abschnitt "Lebensqualität - Zufriedenheit".

Fazit: Wer das hier bei Studienbeginn liest und wenigstens einiges davon für sich umsetzt, hat gute Karten. Schlecht, wenn man den Band erst im zweiten Jahr der Jobsuche aufschlägt; aber nützen kann er auch dann noch. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung

Von ersten Überlegungen der individuellen Berufswahl bis hin zu handfesten Bewerbungstips bietet dieser Ratgeber einen aufschlußreichen Überblick darüber, wie man die Chancen der herkömmlichen Bewerbung steigern kann und auf unkonventionellem Wege zum erfolgreichen Berufseinsteiger wird. Eine wertvolle Ergänzung zur üblichen Bewerbungsliteratur.

Der Verlag über das Buch

Guerilla Bewerbung - der etwas andere Weg des Berufseinstiegs! Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren rapide gewandelt. Die Folge: Der klassische Weg des Berufseinstiegs "Studium/Ausbildung - Bewerbung - Job" führt immer seltener zum Ziel. Heute kommt ein Großteil der Bewerber nur auf Umwegen an eine Arbeitsstelle: Praktika, Zeitarbeit, Seiteneinstieg, private Beziehungen, freie Mitarbeit sind die Schlüsselworte für den Einstieg in die Arbeitswelt. Dort, wo der direkte Weg nicht mehr zum Ziel führt, sind Guerilla-Methoden gefragt. Susanne und Kai Riedel, Experten in Sachen Bewerbung, zeigen wie Geschicklichkeit und Eigeninitiative den Bewerber zum Erfolg führen. Themen sind unter anderem:

* Wie analysiert man den Arbeitsmarkt für seine Belange? * Auf welche Art kann man frühzeitig Kontakte zu seinem zukünftigen Arbeitgeber knüpfen? * Welche möglichen Sprungbretter und Hintertürchen bieten sich für den Berufseinstieg an (vom Praktikum bis zum Call Center)? * Ist Selbständigkeit eine Alternative?

2. Zielgruppe

Guerilla-Bewerbung spricht alle Leser an, die auf dem heutigen Arbeitsmarkt erfolgreich den Berufseinstieg schaffen möchten. Ausgehend von der persönlichen Situation des Einzelnen werden verschiedene und neuartige Wege aufgezeigt, erfolgreich eine Stelle zu finden.

Das Buch richtet sich speziell an die Leute, die Ihren Berufseinstieg planen. Dies kann bedeuten, daß sie sich bereits in einer konkreten Bewerbungsphase befinden. Es werden aber auch alle die angesprochen, die sich noch in der Ausbildung befinden und Ihren Berufseinstieg langfristig planen wollen. Auch für Bewerber, die sich nach einem bereits vor nicht allzu langer Zeit erfolgten Berufseinstieg umorientieren wollen, sind nützliche Informationen enthalten .

Über den Autor

Kai Riedel: Geschäftsführender Gesellschafter Unternehmensberatung, Dipl. Kaufmann

Kai Riedel ist 1965 geboren. Nach dem Studium arbeitete er 4 Jahre in einer strategischen Unternehmensberatung, wo er zahlreiche Unternehmen kennenlernte. Nach der Beratungstätigkeit lernte Herr Riedel im Marketing eines großen Deutschen Konzerns die Personalpolitik und die Einstellungskriterien solcher Konzerne kennen. Seit einiger Zeit ist Kai Riedel selbständig mit der Firma "concertare - Gesellschaft zur Gestaltung von Kundenbeziehungen", einer auf Marketing und Beziehungsmanagement spezialisierten Unternehmensberatung.

Susanne Riedel: Gruppenleiterin Personal, Dipl. Kauffrau Susanne Riedel ist 1966 geboren. Frau Riedel war nach ihrem Studium 3,5 Jahre in der Personalabteilung einer großen deutschen Bank tätig. In dieser Zeit war sie mit allen Belangen der Personalarbeit in der Bank, unter anderem auch Einstellungen und Beurteilungen, beschäftigt. Anschließend sammelte sie Erfahrungen in einer Personalberatung mit Schwerpunkt Vergütungskostenmanagement. Heute ist sie als Gruppenleiterin Personal verantwortlich für die personelle Betreuung von ca. 500 Mitarbeitern vorwiegend aus dem EDV-Bereich bei einer großen amerikanischen Bank in Deutschland.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wie fange ich es an? - Bewerbungstaktik Wie man auf dem Arbeitsmarkt Gras wachsen hört Jeder Einstellung geht eine wie auch immer geartete Bewerbung voraus. Bei richtiger Vorbereitung und etwas Glück kann diese zügig abgewickelt werden - wenn sich Unternehmen und Bewerber bereits gut kennen, geht es vielleicht nur noch um den formellen Arbeitsvertrag. Der Normalfall ist das aber nicht. In der Regel beginnt die Bewerbungsphase mit einer nur scheinbar einfachen Aufgabe: dem Finden offener Stellen. Natürlich haben Unternehmen ein Interesse daran, ihre offenen Stellen bekanntzumachen. Aber in dem Moment, wenn ein Unternehmer eine Stellenanzeige veröffentlicht, wird die offene Stelle nicht nur Ihnen, sondern auch vielen anderen Leuten bekannt; es beginnt ein Auswahlprozeß, der für das Unternehmen und für die Bewerber langwierig und ermüdend sein kann. Mit Glück und Geschick können Sie dem Unternehmen und sich selbst diesen Prozeß erleichtern. Dazu benötigen Sie Informationen und nochmals Informationen. Um sich erfolgreich zu bewerben, müssen Sie - alle für Sie interessanten offenen Stellen herausfinden, - über alle relevanten Informationen verfügen, - sich einen Informationsvorsprung herausarbeiten und - die Hintergründe von Entscheidungen kennen. Dazu ein Beispiel: Ein Unternehmen lanciert eine neue Produktlinie und muß dazu einen Produktmanager und einen Assistant Product Manager einstellen. Sie können jetzt freilich warten, bis die Stelle des Assistant Product Manager per Stellenanzeige besetzt wird. Sie können aber auch durch intensives Studium der Fachpresse bereits im Vorfeld von der neuen Produktlinie des Unternehmens erfahren. Wenn das Unternehmen die Stelle besetzt, wird zunächst häufig der Produktmanager gesucht. Zu dieser Zeit könnten Sie schon einmal anrufen und weitere Informationen gewinnen. Wenn dann die Stelle des Assistant besetzt wird, wissen Sie schon vor allen anderen davon und können eine gründlich vorbereitete Bewerbung schon vor Erscheinen der Anzeige plazieren. Um sich einen Informationsvorsprung zu erarbeiten, müssen Sie sich auf dem laufenden darüber halten, was die Unternehmen gerade machen. Das ist nicht schwierig, weil über die meisten Unternehmen regelmäßig Informationen veröffentlicht werden. Es kostet zwar einige Arbeit, einen solchen Informationsvorsprung herzustellen (wahrscheinlich könnten Sie in der Zeit auch 20 Blindbewerbungen losschicken), kann sich aber auszahlen. Am besten wären Sie informiert, wenn Sie einen "Spion" in dem Unternehmen oder in dessen Nähe haben. Aktivieren Sie dazu alle Kontakte. Durch Ihre Informationen und Kontakte werden Sie wahrscheinlich auch von konkreten Stellenausschreibungen erfahren - am besten schon dann, wenn diese noch im Stadium der internen Ausschreibung oder sogar erst in der Planungsphase stecken. Es lohnt sich übrigens selten, in den Personalabteilungen "vormerken" zu lassen, daß Sie sich für bestimmte Positionen oder Tätigkeiten interessieren. Gerade in Großunternehmen sind Personalabteilungen viel zu beschäftigt, um für Hunderte oder Tausende Interessenverwaltung zu betreiben. Anders liegen die Dinge, wenn es Ihnen gelingt, mit den Fachvorgesetzten in Kontakt zu kommen. Diese haben ganz gern interessante Kandidaten in petto, um auftretende Lücken schnell schließen zu können. Wenn Sie von einer offenen Stelle wissen, benötigen Sie alle Informationen zu dieser Stelle. Die wichtigsten Fragen lauten: - Warum wird diese Stelle besetzt? - Wer besetzt sie? - Ist sie erstmalig oder als Ersatz zu besetzen? - Wer ist der Vorgesetzte? - Welches ist die Organisationseinheit, in der die Stelle entsteht, und wo ist diese Einheit im Unternehmensgefüge? - Wie sieht der ideale Bewerber für das Unternehmen aus? Alle diese Informationen zusammenzutragen ist natürlich nicht leicht. Aber je mehr Hintergründe Sie in Erfahrung bringen können, desto besser für Sie.

Auszug aus Guerilla Bewerbung. Der etwas andere Weg des Berufseinstiegs. von Susanne Riedel, Kai Riedel. Copyright © 1999. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wie fange ich es an? - Bewerbungstaktik Wie man auf dem Arbeitsmarkt Gras wachsen hört Jeder Einstellung geht eine wie auch immer geartete Bewerbung voraus. Bei richtiger Vorbereitung und etwas Glück kann diese zügig abgewickelt werden - wenn sich Unternehmen und Bewerber bereits gut kennen, geht es vielleicht nur noch um den formellen Arbeitsvertrag. Der Normalfall ist das aber nicht. In der Regel beginnt die Bewerbungsphase mit einer nur scheinbar einfachen Aufgabe: dem Finden offener Stellen. Natürlich haben Unternehmen ein Interesse daran, ihre offenen Stellen bekanntzumachen. Aber in dem Moment, wenn ein Unternehmer eine Stellenanzeige veröffentlicht, wird die offene Stelle nicht nur Ihnen, sondern auch vielen anderen Leuten bekannt; es beginnt ein Auswahlprozeß, der für das Unternehmen und für die Bewerber langwierig und ermüdend sein kann. Mit Glück und Geschick können Sie dem Unternehmen und sich selbst diesen Prozeß erleichtern. Dazu benötigen Sie Informationen und nochmals Informationen. Um sich erfolgreich zu bewerben, müssen Sie - alle für Sie interessanten offenen Stellen herausfinden, - über alle relevanten Informationen verfügen, - sich einen Informationsvorsprung herausarbeiten und - die Hintergründe von Entscheidungen kennen. Dazu ein Beispiel: Ein Unternehmen lanciert eine neue Produktlinie und muß dazu einen Produktmanager und einen Assistant Product Manager einstellen. Sie können jetzt freilich warten, bis die Stelle des Assistant Product Manager per Stellenanzeige besetzt wird. Sie können aber auch durch intensives Studium der Fachpresse bereits im Vorfeld von der neuen Produktlinie des Unternehmens erfahren. Wenn das Unternehmen die Stelle besetzt, wird zunächst häufig der Produktmanager gesucht. Zu dieser Zeit könnten Sie schon einmal anrufen und weitere Informationen gewinnen. Wenn dann die Stelle des Assistant besetzt wird, wissen Sie schon vor allen anderen davon und können eine gründlich vorbereitete Bewerbung schon vor Erscheinen der Anzeige plazieren. Um sich einen Informationsvorsprung zu erarbeiten, müssen Sie sich auf dem laufenden darüber halten, was die Unternehmen gerade machen. Das ist nicht schwierig, weil über die meisten Unternehmen regelmäßig Informationen veröffentlicht werden. Es kostet zwar einige Arbeit, einen solchen Informationsvorsprung herzustellen (wahrscheinlich könnten Sie in der Zeit auch 20 Blindbewerbungen losschicken), kann sich aber auszahlen. Am besten wären Sie informiert, wenn Sie einen "Spion" in dem Unternehmen oder in dessen Nähe haben. Aktivieren Sie dazu alle Kontakte. Durch Ihre Informationen und Kontakte werden Sie wahrscheinlich auch von konkreten Stellenausschreibungen erfahren - am besten schon dann, wenn diese noch im Stadium der internen Ausschreibung oder sogar erst in der Planungsphase stecken. Es lohnt sich übrigens selten, in den Personalabteilungen "vormerken" zu lassen, daß Sie sich für bestimmte Positionen oder Tätigkeiten interessieren. Gerade in Großunternehmen sind Personalabteilungen viel zu beschäftigt, um für Hunderte oder Tausende Interessenverwaltung zu betreiben. Anders liegen die Dinge, wenn es Ihnen gelingt, mit den Fachvorgesetzten in Kontakt zu kommen. Diese haben ganz gern interessante Kandidaten in petto, um auftretende Lücken schnell schließen zu können. Wenn Sie von einer offenen Stelle wissen, benötigen Sie alle Informationen zu dieser Stelle. Die wichtigsten Fragen lauten: - Warum wird diese Stelle besetzt? - Wer besetzt sie? - Ist sie erstmalig oder als Ersatz zu besetzen? - Wer ist der Vorgesetzte? - Welches ist die Organisationseinheit, in der die Stelle entsteht, und wo ist diese Einheit im Unternehmensgefüge? - Wie sieht der ideale Bewerber für das Unternehmen aus? Alle diese Informationen zusammenzutragen ist natürlich nicht leicht. Aber je mehr Hintergründe Sie in Erfahrung bringen können, desto besser für Sie.
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