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Gucci war gestern: Bekenntnisse einer eingebildeten Glamour-Queen, oder warum Sie nie mit Ihrer Pradatasche aufs Arbeitsamt gehen sollten
 
 
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Gucci war gestern: Bekenntnisse einer eingebildeten Glamour-Queen, oder warum Sie nie mit Ihrer Pradatasche aufs Arbeitsamt gehen sollten [Taschenbuch]

Jen Lancaster , Stefanie Retterbush
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442472253
  • ISBN-13: 978-3442472253
  • Originaltitel: Bitter is the New Black
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.741 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Jede Menge höchst turbulenter Szenen - die Fans werden sich königlich amüsieren!" Publishers Weekly

Kurzbeschreibung

Niedlich war gestern – die unverblümte Abrechnung einer selbstverliebten Glamour-Queen. Bissig und zum Schreien komisch.

Jen genießt ihr Leben als egozentrische Glamour-Queen: Sie klaut einem Obdachlosen seinen Koffer, weil er zu ihrer Tasche passt, sie lästert über ihre beste Freundin, und sie sagt immer, was sie denkt – nicht weil sie aufrichtig ist, Jen ist einfach nur gehässig. Doch als sie ihren Job verliert, muss Jen nicht nur lernen, dass man seine Pradatasche lieber nicht mit zum Arbeitsamt nehmen sollte. Sie findet auch heraus, dass man freundlich sein sollte, wenn man ohne Geld etwas erreichen will. Ein schier unüberwindbares Hindernis für Jen …

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch macht Spaß! 28. Oktober 2010
Von ½ TOP 50 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Diese Geschichte handelt von einer selbstverliebten, markensüchtigen, egozentrischen, manchmal auch etwas aggressiven und bissigen, durchaus schlagfertigen, auf jeden Fall spöttischen, karrierebewussten Dame. Ihr Name ist Jennifer Lancaster. Kurz: Jen Lancaster.

Moment einmal? Ist das nicht die Autorin?

Gut aufgepasst! In der Tat - und Jen Lancaster verschweigt dies in ihrem Vorwort auch nicht - enthält die Geschichte autobiografische Anteile. Allerdings hat sie sich gewisse dichterische Freiheiten herausgenommen, um Langeweile und Durststrecken zu vermeiden. Dass vieles mit dem Leben der echten Jen Lancaster übereinstimmt, lässt sich übrigens durch einen Besuch auf ihrer Hompage jennsylvania.com schnell und leicht überprüfen. Man findet dort auch Bilder, zum Beispiel vom schwarzen* Hochzeitskleid. Dazu später mehr.

Die Jen Lancaster, die der Leser zu Beginn des Buches kennenlernt, ist keine besonders sympathische Person. Ein Lästermaul, das nur sich selbst im Kopf hat. Sogar bei einem Betriebsausflug mag sie auf hitzefestes Dior-Make up, eine Kate-Spade-Handtasche und Edelklamotten* nicht verzichten. Ein Abpumpklo auf dem Schiff? Iiiii! Nein, da verkneift sich Jen doch lieber das dringende Bedürfnis. Noch ist sie der Star im Vertrieb. Die einzig kompetente Person, die weiß, wie man verkauft. Dass die Lage nicht völlig hoffnungslos ist, zeigt sich, als Jen darauf verzichtet einen Kunden auszunehmen. Den Bonus für dieses Geschäft könnte sie zwar gut gebrauchen, aber etwas moralischen Anstand hat sie doch noch. Wenig später fallen die Türme in New York und in der Folge verliert der Workaholic und Shopaholic Jen Job und Einkommen.

Zunächst scheint dies nur eine Übergangsphase zu sein. Jen antwortet auf Stellenanzeigen, lässt ihre Verbindungen spielen ... nach gefühlten 800 Bewerbungen ist jedoch immer noch kein anspruchsvoller Top-Job in Sicht. Immerhin gibt es Aushilfstätigkeiten. Und Jen holt sich in einem Anfall von sozialem Engagement zwei Vierbeiner aus dem Tierheim in die Wohnung. Erträgt sogar die notwendige Teppichtiefenreinigung mit Gleichmut. Ganz zu schweigen von der Reparatur sämtlicher köstlicher Tisch- und Stuhlbeine und dem Lederwarenmassaker. Drei Taschen*, ein Koffer* und vier Paare ihrer teuersten Schuhe* büsst sie unter anderem ein. Ein Anti-Kau-Spray verpufft wirkungslos. Die eine Fellnase hat auch dieses Zeugs gleich vertilgt. Nicht, dass Sie denken, dass die Hunde so wesentlich sind für die Geschichte, es sind Randfiguren, aber als Hundebesitzer wurde mir bei diesen Beschreibungen Jen gleich doppelt so sympathisch wie zuvor.

Sehr viel wichtiger für die Geschichte ist ihr Lebensgefährte und späterer Ehemann Fletsch. Phasenweise hab ich mich gefragt, wie um alles in der Welt er es mit dieser Frau aushält. Ehrlich, was würden Sie zu einer Frau sagen, die Ihnen einen Heiratsantrag macht, nachdem Sie eine längere Sitzung im Badezimmer aufgrund eines verdorbenen mexikanischen Essens hatten? Das ist doch wirklich kein idealer Moment. Abgesehen davon ist es viel romantischer, wenn der Antrag vom Mann kommt. Immerhin setzt Fletch durch, dass er einen eigenen Antrag nachschieben darf. Bis dahin beginnt Jen schon einmal mit den Hochzeitsvorbereitungen. Las Vegas soll es sein. Eine unkonventionelle Hochzeit mit schwarzem Brautkleid. Dass dann ausgerechnet in dem von ihr ausgesuchten Hotel zeitgleich mit der Feier eine Erotikmesse stattfindet, damit hat sie dann doch nicht gerechnet.

Es folgen noch zahlreiche weitere Höhen und Tiefen, vor allem Tiefen, bis es mit den Frischverheirateten wieder aufwärtsgeht. Zuviel vom Inhalt will ich nicht erzählen, eines nur: diese Geschichte ist u n g l a u b l i c h amüsant. Jen Lancaster nimmt ihr früheres Ich gnadenlos auf die Schippe. In den Text eingebaut sind Emails, Briefe, Notizen, kurz: es ist sehr abwechslungsreich. Ein Lesevergnügen! Jen, Fletsch und ihre tierischen Gefährten sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich sehr auf eine Fortsetzung hoffe. Dieses Buch hat Spaß gemacht!

You go, girl!

* Ob es sich um genau diese Produkte handelt, kann ich natürlich nicht sagen. Wahr ist allerdings, dass auch im Buch die eine oder andere Fußnote vorkommt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von N.K.
Jen Lancaster hat einen ausgezeichneten, bissigen Schreibstil. Man merkt ihr an, dass sie nicht um den heißen Brei herumredet, sondern direkt Klartext spricht. Bei manchen Kommentaren kam ich nicht mehr aus dem Lachen heraus, auch die Abrechnung mit ungeliebten Personen kommt hier nicht zu kurz. Schon allein der Titel verrät, dass es sich hier nicht um die klassischen High-Society Romane (die sowieso meist in New York spielen - Chicago? Weiß nicht...) handelt. Zwar finden hier gewisse Designer öfter Erwähnung, jedoch in überschaubarem Rahmen.

Leider musste ich einen Stern abziehen. Zum einen, weil mir manche Seiten eher wie "Lückenfüller" rüber kamen. Soll heißen: es wurde über belanglose Erlebnisse berichtet, dies teilweise sehr ausführlich, was etwas langweilig wirkte. Zum anderen, weil Frau Lancaster wohl eine begeisterte Anhängerin von Fußnoten ist. Es nervte mich dann doch etwas, dass auf so gut wie jeder Seite mind. 1-2 Fußnoten vorhanden waren. Ständig musste man vom Text ganz nach unten springen und wieder zurück (hätte man den Inhalt der Fußnote nicht einfach in den Text einfügen können?)

Ansonsten empfehle ich dieses Buch weiter, es ist bis auf die Fußnoten-Sache ganz gut zum lesen. Es sorgt für einige Lacher und erfüllte auch - meiner Ansicht nach - einen Lerneffekt. Spätestens die gute Frau Lancaster hat erkannt, dass es im Leben nicht nur um Gucci, Prada etc. geht...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herrlich komisch!! 27. Oktober 2010
Von An-An
Jen Lancaster schreibt so frech von der Leber weg, das man beim Lesen immer wieder laut lachen muß!!Es ist ein herrlich erfrischender Roman in dem endlich mal kein Liebesschnulz, im Mittelpunkt steht,sondern der einfach gute Laune macht.Bitte mehr
von diesem trockenem Humor!!!
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