dieser Gedanke kommt ganz von alleine, wenn man dann endlich in Guatemala angekommen ist und so nach und nach feststellt, daß die Informationen, die Frau Honner gesammelt hat,nicht aktueller und besser sein könnten. Was sie als empfehlenswert bezeichnet, sei es nun ein Restaurant oder eine Unterkunft, ist es in aller Regel auch. Man merkt ganz einfach, daß die Autorin nicht nach Guatemala gereist ist, um einen Reiseführer über das Land schreiben zu können, sondern daß sie sich in Guatemala verliebt hat und die, in mehreren, längeren Aufenthalten gesammelten Erfahrungen, jetzt an ihre Leser weitergeben möchte. Es ist echt beeindruckend; sie scheint in jedem, auch noch so abgelegenen Winkel des Landes schon selbst gewesen zu sein, was gerade für den Individualreisenden, der sich abseits der Touristenrouten bewegt, sehr hilfreich ist. Und was diesen Reiseführer so wohltuend von vielen anderen abhebt, ist, daß er nicht ausschließlich das "folkloristische" Guatemala darstellt, sondern auch wichtige geschichtliche Daten des Landes und das Hintergrundwissen, das man braucht um die Menschen dort verstehen zu können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)