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Gruselkabinett-Folge 84 und 85: Die Katze und der Kanarienvogel Doppel-CD


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Produktinformation

  • Audio CD (14. März 2014)
  • 1., Aufl. 2014 Edition
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Titania Medien (Tonpool)
  • ASIN: 3785749643
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.538 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)


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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Am Anfang erinnert mich das Hörspiel so ein bischeln an Agatha Christie. Eine Testamentseröffnung findet zwanzig Jahre nach dem Tod statt. Die verwandten sind sich nicht grün. Es wird einiges über die Personen herauskommen und Spannung wird durch eine gute Geräuschkulisse aufgebaut und durch die super Sprecher. Der erste Teil ist klasse und wirklich 5 Sterne Wert. Der zweite Teil nimmt zwar ein bischeln ab, aber insgesamt auf alle Fälle ein klasse Hörspiel.
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15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rumburak on 15. März 2014
Format: Audio CD
Auch mit größtem Wohlwollen ist leider zu sagen: Diese Gruselkabinett Doppelfolge gehört zu den wenigen Tiefpunkten der Reihe.
Leider, denn normalerweise bis auf ein paar Ausnahmen sind die Kreativköpfe Stephan Bosenius und Marc Gruppe ein Markenzeichen dafür fast immer das richtige Händchen zu haben bei der Auswahl ihrer nun auf 85 Folgen angewachsenen Gruselkabinett-Reihe.
Was sie allerdings geritten hat, ein äußerst träges und wenig innovatives Kriminal-Theaterstück, das zudem auch schon durchschnittlich, staubtrocken und steif verfilmt worden ist, (zumindest die mir bekannte letzte Verfilmung von 1979) hier in ihrer "Gruselkabinett" Reihe zu vertonen, bleibt ihr Geheimnis.
John Willards "Cat and the Canary" könnte höchstens überzeugen als Live-Erlebnis im Theater. Als Verfilmung und auch hier als Hörspiel ist die Story so ausgelutscht und spannungsarm wie der britische Fünf Uhr Tee.
John Willard versuchte hier einen Old School Krimiplot zu entwerfen, der äußerst unoriginell in seiner Dramaturgie , in seiner Konzeption und Auflösung daherkommt-
Meilenweit ist er von der Brillanz einer Agatha Christie und ihren Theaterstücken ("Die Mausefalle" beispielsweise) entfernt.
Als reines Krimi-Kammerspiel ohne größere Überraschungen ist die Geschichte in einer Reihe, die sich "Gruselkabinett" betitelt, eklatant fehl am Platz.
Denn von Schauder, Grusel, Spannung sind wir hier spätestens ab dem zweiten Teil weit entfernt.
Dies mag natürlich an der schwachen Vorlage aber auch diesmal unübersehbar an einer schlechten Umsetzung liegen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lionheart on 24. März 2014
Format: Audio CD
Dieser Zweiteiler ist dieses Mal nicht der Heuler! Titania ist bemüht eine Gruselatmosphäre um das alte Haus zu spinnen, das als Ort der Geschehnisse dient. Dies gelingt aber nur bedingt.

ACHTUNG SPOILER:

Teil 1 hat schon seine Längen, diese wären aber noch entschuldbar, zumal dem Publikum die einzelnen Charaktere näher gebracht werden sollen. Deren Motivation sichtbar zu machen ist zwar elementar für den Verlauf der Geschichte, dennoch stört schon hier etappenweise die flapsige Sprache, die man als gewohnte/r Gruselkabinett-HörerIn eher mit Verwunderung wahrnimmt.
Teil 2 ist dann definitiv viel zu lange. Dass sich die einzelnen BesucherInnen in dem Haus laufend gegenseitig erschrecken, nur wenn beispielsweise eine Tür geöffnet wird und jemand den Raum betritt, nervt spätestens hier. Die eigentliche Auflösung wirkt dann fast schon hektisch herunter gespult. Und die Schlusssequenz ist an triefendem Schmalz kaum noch zu überbieten, ein wahrlich unspektakuläres und viel zu liebliches Ende, das sich nicht ganz zu dem Rest der Geschichte fügen möchte. Zudem hat man letztlich das Gefühl, dass dieser Krimi in das Schauer-Genre gepresst werden sollte, welches ihm aber nicht ganz zu passen scheint. Als Hörer war ich mehrmals versucht mich der aussichtslosen Hoffnung hinzugeben, dass jeden Moment Mimi Rutherfurt die Bühne betritt, um doch noch ein wenig Charme in diese Handlung zu bringen.

SPOILER ENDE

Die SprecherInnen sind wie eigentlich immer bei Titania sehr gut. Dagmar von Kurmin ist der Hammer und kann den Charakter "Mammy Pleasent" glaubhaft Leben verleihen. Selbiges gilt für Eckart Dux. Nana Spier ist mir oftmals dann aber doch zu wandlungsfähig.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MonsterAsyl on 18. März 2014
Format: Audio CD
Zum Inhalt:
Exakt zwanzig Jahre nach dem Tod von Cyrus West, bittet dessen Nachlassverwalter Roger Crosby, die sechs verbliebenen Angehörigen des Verstorbenen zur Testamentseröffnung. Diese findet erstaunlicherweise nicht in seiner Kanzlei statt, sondern, gemäß dem Wunsch des Toten, auf dessen abgelegenem Landsitz. Grund dafür ist eine Klausel, die verlangt, dass der/die Erbberechtigte zuvor eine Nacht in der Bibliothek verbringen, dem Sterbezimmer von Cyrus West. Die Vorstellung, in dem alten, unheimlichen Bauwerk schlafen zu müssen, ist eigentlich schon schlimm genug, aber als sich herausstellt, dass draußen auch noch ein geisteskranker Serienmörder sein Unwesen treibt, bekommen die Gäste langsam Panik.

Zur Produktion:
Normalerweise basieren die Folgen der Reihe "Gruselkabinett" auf Romanvorlagen mehr oder minder bekannter Autoren aus den unterschiedlichsten Epochen. Diesmal jedoch ist die Vorlage das Theaterstück "The Cat and the Canary" von dem amerikanischen Autor John Willard(28.11.1885-30.08.1942). Über Willard selbst ist so gut wie nichts bekannt, und die wenigsten dürften heute überhaupt noch seinen Namen kennen. Sein populärstes Stück jedoch hat die Zeiten überdauert. Bereits 1927 erkannte Universal das cineastische Potential des Stoffes, und so entstand, unter der Regie des berühmten Paul Leni, die erste, und meiner Meinung nach auch bisher beste, Verfilmung. Erfreulicherweise hat es sich Skriptautor Marc Gruppe nicht nehmen lassen, die kompletten drei Akte zu adaptieren, was auch die Unterbringung auf zwei CDs erklärt. Wie gewohnt wurden für die Hörspielumsetzung nur geringfügige Änderung vorgenommen.
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