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Auf hoher See 1917: In den Kriegswirren eskaliert die Situation an Bord des deutschen U-Bootes U29. Hat das merkwürdig aggressive Verhalten der Mannschaft etwas mit einer aus Elfenbein geschnitzten Statue eines Lorbeer-bekränzten Jünglingshauptes zu tun, die der Hand eines toten feindlichen Seemannes entwunden wurde...? Mit den bekannten Stimmen von Erich Räuker, Dennis Schmidt-Foß, Andreas Mannkopff, Bodo Wolf, Tommy Morgenstern, Tom Vogt und David Turba.
Die Hörspiel-Reihe "Gruselkabinett" wurde mit dem Hörspiel-Award in Gold als "Beste Serie" ausgezeichnet.
Ca. 60 Minuten Spieldauer.
Autor:
H.P. Lovecraft
Sprecher:
Dennis Schmidt-Foss
Erich Räuker
Andreas Mannkopff
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Umsetzung als Hörspiel,
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 39 - Der Tempel (Audio CD)
wie meine Vorbewerter auch kann ich nur sagen: genial gemacht. Vom Gruselkabinett erwarte ich nichts anderes als ein atmosphärische Umsetzung, die bisher durch die Bank weg immer gelungen ist, auch wenn gelegentlich mal die eine oder andere Geschichte aus dem (sehr hohen) Gesamtnievau abfällt. Sprecher, technische Umsetzung und vor allem die musikalische Untermalung sind vom feinsten, die Umsetzung von der Geschichte, die sich eher als Hörbuch eignet und so auch schon umgesetzt wurde, gefällt mir super. Und dann kommt der Knackpunkt der Geschichte: die Abweichung von der literarischen Vorlage. Normalerweise bin ich ein Verfechter buchstabentreuer Umsetzungen und finde es z.b. bis heute schlimm, daß bei der HDR-Verfilmung die Befreiung des Auenlandes außen vor gelassen wurde. Hier in diesem Fall finde ich sogar, daß die Abweichungen die Geschichte runder machen. Im literarischen Original ist unser guter Kapitän nämlich der Inbegriff des "häßlichen Hunnen", der in guter alter preußischer Tradition erstmal seine gesamte Mannschaft erschießt, statt sie von Bord gehen zu lassen wie im HSP. Oder die Überlebenden des Schiffsuntergangens mit der Bordkanone abschießen läßt. Man hat beim lesen dann förmlich den verbitterten Pickelhaubenträger mit Monokel vor Augen, wie ihn HPL wohl beim schreiben vor sich sah. Insgesamt erscheint der Kapitän des Hörspiels viel menschlicher und macht es damit auch viel einfacher, sich mit dem "Helden" zu identifizieren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gruselkabinett geht auf Tauchstation,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 39 - Der Tempel (Audio CD)
Erster Weltkrieg, 1917:
Mitten im Atlantik torpetiert das deutsche U-Boot U29 den britischen Frachter "Victory". Zunächst scheint alles nach einer erfolgreichen Versenkung des Frachters hinzudeuten. Als jedoch ein toter Seemann, mit südländischen Aussehen, auf der Meeresoberfläche treibt, und die Besatzung dem Toten eine, aus Elfenbein geschnitzte Statue eines Lorbeerbekränzten Jünglingshauptes stehlen, spitzt sich die Lage an Bord von U29 langsam zu. Einige Seeleute haben merkwürdige Visionen, sehen Tote wieder auferstehen oder hören unheimliche Geräusche, wie ein merkwürdiges Klopfen an die metallische Bordwand. Es kommt zu Selbstmorden unter den Seeleuten. Die anderen meutern und verlassen schließlich das U-Boot und ergeben sich einem amerikanischen Schiff. Wurde durch die Elfenbeinschnitzerei ein Fluch mit an Bord gebracht? Das U-Boot treibt zudem, ohne sichtbaren Grund, immer weiter nach Süden ab, Richtung der Küste von Mexiko. Nur der Kapitän und sein Leutnant bleiben an Bord und stoßen schließlich auf dem Meeresgrund des Atlantiks auf ein unheimliches Geheimnis. Das Gruselkabinett hat mit dieser Geschichte von H.P. Lovecraft wieder einen außerordentlich guten Gruselklassiker in ein spannendes Hörspiel umgesetzt oder wie hier "an Bord geholt". Spannung von Anfang bis Ende. Die beklemmende und unheimliche Geräuschkulisse, z.B. ein metallisches Ächzen, Krächzen und Klopfen der Metallwände erinnert den Zuhörer an Filmklassiker, wie "Das Boot", von Wolfgang Petersen. Das Gruselkabinett mit dem Herausgeber Titania Medien ist derzeit einer der zuverlässigsten und vor allem einer der pünktlichsten Herausgeber von Schauerhörspielen. Es erscheinen seit Jahren immer pünktlich 4 Folgen im Frühjahr und 4 Folgen im Herbst, darunter auch 2 Doppelfolgen, die im Buchhandel auch im Schuber erhältlich sind. Weiter so !!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So soll sich ein Hörspiel anhören,
Von Martin S. (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 39 - Der Tempel (Audio CD)
Dieses Hörspiel ist in sich perfekt gemacht!
Lässt man die Abweichungen von der originalen Geschichte außer acht, dann kann sich an der äußerst spannenden Handlung sowie der technisch und schauspielerisch perfekten Inszenierung sehr, sehr erfreuen. Unwillkürlich ziehen die Bilder aus dem Kinofilm "Das Boot" am geistigen Auge vorbei, nur das diese Geschichte hier um die Faktoren Grusel und Fantasy bereichert wurde. Die Besetzung der Haupt- und Nebenrollen ist tadellos. Hier sind tatsächlich Schauspieler am Mikro, und nicht etwa nur Ableser. Ebenso kann die erzeugt Atmosphäre, dank realistischer Geräuschkulisse, begeistern. Und der Handlungsverlauf, welcher ja etwas vom original abweicht, erzeugt einen schönen Spannungsbogen. Für mich das Hörspiel des Jahres 2009. Fazit: 6 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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