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43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragend für Fernstudenten!, 4. November 2004
Von Ein Kunde
Die Skripte der Fernuni in Hagen lassen oft stark zu wünschen übrig. Zu theoretisch und zu "verfahren". Auch simple Zusammenhänger werden unnötig "verkompliziert" und "mathematische Exzesse" bremsen einen nach wenigen Zeilen wieder aus. Sachlich sehr gut, aber nichts für "schwache Nerven". Auf der Suche nach alternativer Lektüre zur VWL und Mikroökonomik stieß ich auf dieses Buch. In kürzester Zeit konnte ich nahezu alle offen gebliebenen Fragen klären. Hervorragend!Sehr anschaulich werden Zusammenhänge dargestellt und ermöglichen selbst beim ersten Lesen ein schnelles Verständnis der Grundlagen. Die auf den ersten Blick "kindischen" Beispiele (Eisverkäufer Mario und Klaus und entsprechende Kunden) machen die Lektüre sehr einfach und nehmen schnell die große Angst vor dem Berg an Informationen. Wichtige Definitionen werden gut herausgestellt und der Lesefluss wird nicht durch mathematische Exkurse gestört. Dieses Buch kann man tatsächlich noch Abend vor dem Kamin lesen, was wirklich erstaunt und ein blendendes Beispiel für gute didaktische Fähigkeiten des Autors ist. Mankiw "spricht" in diesem Buch die Sprache der Studenten und versetzt sich auch erfolgreich in die Lage und die Sicht des Studierenden. Man glaubt tatsächlich verstanden zu werden. Selbst für simple Dinge stellt der Autor zahlreiche Diagramme zu Verfügung um sowohl visuell, als auch auditv verstanden zu werden. Auch schreibt er lieber einen Satz mehr, als Gefahr zu laufen nicht verstanden zu werden. Auch wenn es "nur" die Grundzüge sind, sei dieses Buch jedem empfohlen, der sich (wie wir Fernstudenten) oftmals allein durch die Materie kämpfen muss. Aber natürlich auch jedem anderen Studenten. Bleibt zu hoffen, dass es noch viel Literatur dieses Kalibers gibt, denn so macht sogar das Grundstudium Spaß. Fazit: Hervorragend angelegte Euro!
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr verständlicher Einstieg, ideal für die Allgemeinbildung - aber nicht unproblematisch, 12. Februar 2008
Mankiws Buch wendet sich im Original an College-Studenten und ist damit auf einem etwas niedrigeren Niveau angesiedelt als traditionelle deutsche VWL-Kurse. Es wendet sich aber vor allem an teuer zahlende Studenten - und die wollen dann auch wirklich etwas verstehen für ihr Geld.
Mankiw behandelt die klassischen großen Themen der Volkswirtschaftslehre in Übersicht. Für Nicht-VWLer mag das trocken klingen, tatsächlich ist es ein gut argumentierender, empirische Daten nutzender, systematischer Blick auf alle Prozesse, bei denen es um die Verteilung begrenzter Ressourcen geht. Das ist nicht nur Wirtschaft im engsten Sinne, sondern praktisch jeder Bereich unserer Gesellschaft. Entscheidende Grundidee ist, dass, wo vernünftig handelnde Menschen ihre Interessen verfolgen, gewisse nachvollziehbare Eigengesetzmäßigkeiten zu entdecken sind. Beispielsweise werden etwa Waren um so teurer, je seltener und begehrter sie sind.
Warum das so ist, aber auch warum eine Anschnallpflicht nicht unbedingt die Zahl der Verkehrstoten senkt, oder was für unerwünschte Nebeneffekte einige erst mal vernünftig klingende Vorschläge mit sich bringen - all das versteht man nach der Lektüre des Buches bestens. Nebenbei lernt man auch, unschöne Prozesse in der Wirtschaft nicht grundsätzlich als Verschwörung bösartiger übermächtiger Klassenfeinde zu interpretieren.
Für Volkswirte ist das Buch prima, weil es in verständlichen Worten eine gute Übersicht gibt. Für Laien ist es ideal, um die Allgemeinbildung aufzupolieren.
Leider ist es ansonsten zu schön, um wahr zu sein.
Mankiw siedelt die Mathematik sehr, sehr niedrig an. Für den mathematisch vorgebildeten Laien wird offenkundig, dass er laufend mit linearen Gleichungen und Funktionen arbeitet, ohne dass er das weiter begründet. Für Laien und VWL-Anfänger, die Grundsätzliches verstehen wollen, geht das in Ordnung - die ersteren sollten sich nicht einbilden, alles verstanden zu haben, die letzteren machen ja weiter und lernen die Tücken noch kennen. Die besteht darin, dass fast alle Zusammenhänge im Buch durch Differentialgleichungen beschrieben werden müssten - und die haben unangenehmerweise oft mehrere mögliche Lösungen. Das, was der Autor dann als Lösung darstellt, ist dann gar nicht so offenkundig die einzig mögliche. Auch weitere Klippen umschifft Mankiw elegant, ohne dass es dem Leser auffallen muss.
Das Ergebnis: Man glaubt leicht, mehr verstanden zu haben, als man wirklich hat. "Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher" (Einstein) - zumindest ein paar Fußnoten, die auf Vereinfachungen hinweisen, wären sehr sinnvoll gewesen.
Behält man das im Hinterkopf, hat man ein ausgezeichnetes, hervorragend übersetztes und vom Übersetzer mit europatauglichen Beispielen angereichertes Studienbuch erster Güte. Es ist sehr zugänglich, verständlich und sogar unterhaltsam. Empfehlung!
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein neuer Standard für VWL-Bücher, 21. August 1999
Von Ein Kunde
Mankiw deckt in seinem Buch „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre" alle grundlegenden Aspekte der Volkswirtschaft ab. Was diese Einführung am deutlichsten von anderen unterscheidet, ist der weitgehende Ver-zicht auf mathematische Herleitungen und Modelle. Viel mehr Gewicht legt Mankiw auf die Denkweise der Volkswirtschaftslehre. Diese ver-mittelt der amerikanische Autor mit leicht verständlichen Texten und hervorragenden Grafi-ken. Dabei versteht er eine Volkswirtschaft zunächst das Zusammentreffen unterschiedlichster Interessen und Menschen - und leitet dann über sehr gut nachvollziehbare Beispiele und Fallstudien die wesentlichen Elemente volkswirtschaftlicher Grundlagen her. Die Gliederung ist nicht streng entlang der üblichen Theorieelemente vorgenommen, sondern eher an den Akteuren orientiert - Unternehmen und Konsumenten, Arbeitnehmer- und -geber, bzw. die Akteure auf anderen relevanten Märkten. Alle wesentlichen Gebiete der Volkswirtschaft werden abgedeckt: Mikro- und Makroökonomik, Ökonomik des öffentlichen Sektors, Ar-beitsmarktökonomik, Wachstum, Konjunktur, Geld, offene Volkswirtschaft und die Mög-lichkeiten zu staatlicher Intervention bei Konjunkturschwankungen.In jedem Kapitel ist sofort zu erkennen, welche Relevanz die behandelten Fragen haben und durch die zahlreichen Fallstudien und aktuellen Bezüge wird grundsätzlich zuerst Interesse geweckt und die Anwendbarkeit illustriert. Zu jedem Kapitel gibt es eine Zusammenfassung und einige Aufgaben, zusätzlich noch Kon-trollfragen nach den wichtigen Abschnitten. Abgerundet wird das Werk durch die Behandlung von fünf Streitfragen zu verschiedenen Aspekten der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das Buch ist mit Sicherheit eines der besten auf dem Markt und sowohl für Studierende (nicht nur) im Grundstudium, sondern auch für Interessierte anderer Fachrichtungen bestens geeignet. Nicht zuletzt sei noch erwähnt, dass allein das tolle Layout mit zahlreichen Grafiken und Randnotizen, das aktuelle Datenmaterial und die klare Gliederung das Lesen zum Vergnügen machen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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