Au weia, da hat man eine Idee (alles was Lernstoff ist, zu ver-rappen), und dann klappt es einfach nicht! Sondern führt völlig am Ziel vorbei! (auch wenn es manchen gefallen muss...?)
Jedes Gedicht klingt hier (und auf den übrigen JDD CDs) gleich: monoton, eine sich wiederholende Litanei, keine Sekunde wurde über Hörgenuss oder Interpretation von inhaltlich besonderen Stellen nachgedacht - - alles unterwirft sich dem Rhythmus.
Das funktioniert prima bei Rap. Klassische Gedichte klingen anders besser...
Es wäre essentiell gerade für GrundschullehrerInnen, die Kinder auf Vortragsaspekte wie Metrum und Intonation hinzuweisen, und keinesfalls eine Vortragsweise wie diese hier Kindern zugänglich zu machen! Wir kennen und belächeln alle die lieben Kleinen, wenn sie bei Schulfesten etc. die Strophen brav skandierend herunterbeten. Tatataa- tatataa- tata-tata-tataa.
Da sagt man sich: Süß, KEINE Ahnung davon wie man Gedichte vorträgt, aber eben niedlich.
Tja, und wenn man Mittelmaß will (oder ein paar Stufen darunter), dann kann man sich von einer der vielen Gedichte CDs aus dieser Reihe behämmern lassen.
Ich fände es wichtiger, gute Rezitatoren als Modelle für eine variationsreiche Interpretation heranzuziehen. Die 3 Spatzen gibt es um Lichtjahre besser, auch Herrn von Ribbeck - - einfach alles!
Und ich finde Erwachsene als Sprecher immer besser verständlich...