Pressestimmen
»Kenntnisreich und spürbar erfüllt von der eigenen Leselust«(Angela Gutzeit, Deutschlandfunk, 11.12.2012) »Kesting braucht im Schnitt vierzig Seiten, um die Gestalt eines kompletten Werks und seines Urhebers zu entwerfen (...).« (Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 21.11.2012) »Kestings Texte sind exzellente, spannende Neugier-Wecker, die betreffenden Bücher erstmals oder erneut zu lesen und in ihnen überraschende Entdeckungen zu machen« (Live, Dezember 2012) »Weil die Essays so grundlegend wie verständlich geschrieben sind, dürfen diese Bände in keiner öffentlichen Bibliothek fehlen. Ihre Texte eignen sich gerade für Schüler und Studenten ganz hervorragend, um sich in bestimmte Themen einzuarbeiten.« (Winfried Stanzick, lovelybooks.de, April 2012) »Der Haken bei solchen Projekten ist immer eine gewisse Zufälligkeit der Auswahl und die Sehnsucht des Herausgebers nach der »sicheren Seite«. Hanjo Kesting ist nicht einen Schritt vom Königsweg abgekommen, er zitiert nichts, was nicht längst schon das Sigel »Weltliteratur« trüge, er sieht nicht, dass sich Geschichte nicht zuletzt über Umwege oder Abwege konstituiert. Trotzdem sind die »Grundschriften der europäischen Kultur« ein schönes Projekt geworden, da man ja nicht alles wissen und alles gelesen haben kann und mitunter froh ist, rasch eine wichtige Stelle aus einem wichtigen Text zu Hand zu haben.« (Peter Zimmermann, Ö1, 03.06.2012) »Kesting (...) ist ein betörendes Werk gelungen, dessen Sogwirkung jeden ergreift, der sich nur zwanzig, dreißig Seiten darauf einlässt – und zwar unabhängig davon, ob er eine spezielle Affinität für Kant oder Sokrates, für Rousseau oder Voltaire, für die griechische Mythologie oder den germanischen Nibelungenstoff besitzt.« (Florian Felix Weyh, Deutschlandradio, 15.06.2012) »Selbst bei fachlich hoch qualifizierten Kräften in der Gesellschaft kann diese Grundausstattung, die man etwas altmodisch gern auch als Allgemeinbildung bezeichnet, nicht mehr selbstverständliche vorausgesetzt werden. - Dabei sind in der literarischen Überlieferung wahre Schätze an Ansichten und Einsichten zu allen Facetten des menschlichen Lebens verborgen; Wissen, das uns eigentlich alle etwas angeht! - Dies wieder einmal anschaulich und vorbildlich in Erinnerung zu rufen: das ist das größte Verdienst der drei Bände von Hanjo Kestings Buchkassette.« (Margarete von Schwarzkopf, Bücherwelt NDR 1 Niedersachsen, 29.05.2012)
Über den Autor
Hanjo Kesting, geb. 1943, bis 2006 Leiter der Hauptredaktion »Kulturelles Wort« beim NDR; seit 2006 Redakteur der Zeitschrift »Neue Gesellschaft/ Frankfurter Hefte«; Zuletzt edierte er eine »HörEdition der Weltliteratur« in 50 Bänden. 1982 Kritikerpreis der Salzburger Festspiele, 2005 KurtMorawietzLiteraturpreis der Stadt Hannover, 2007 Ehrenpromotion der Universität Hamburg.