Aus der Amazon.de-Redaktion
Die aktuellen Diskussionen um die Krise der staatlichen Altersvorsorge haben eine Tatsache endgültig ins öffentliche Bewusstsein gerückt: Wir leben in einer stark alternden Gesellschaft. Folglich gewinnt die Gerontologie für die Wissenschaft und die Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Für viele Psychologen, Mediziner oder Soziologen ist die Beschäftigung mit dem Thema Altern von einer Option zur Notwendigkeit geworden.
Der vorliegende Band versteht sich als "Kurzreiseführer" durch die Gerontologie. Er bietet nicht nur eine komprimierte Einführung in dieses mittlerweile sehr umfangreiche und ausdifferenzierte Gebiet. Der Grundriss beleuchtet auch ausführlich die Geschichte dieses interdisziplinären Forschungsfeldes und setzt sie zu aktuellen Entwicklungen in Beziehung. Theorien, Methoden und Befunde werden ebenso beleuchtet wie Fragen der angewandten Gerontologie. Dabei verstehen die Autoren die Altersforschung als primär empirisch arbeitende Wissenschaft. Ihre wichtigste Leistung ist sicherlich die Ordnung dieses auf den ersten Blick schwer überschaubaren Feldes. Mithilfe von Definitionen und einer eigenen Systematik bieten Hans-Werner Wahl und Vera Heyl eine wertvolle Orientierung. --Reinhold Kampmann
Pressestimmen
"Das Buch bietet einen fundierten Überblick über die Entwicklung der Gerontologie gestern und heute. Fragestellungen und Aufgaben dieses Wissenschaftszweiges werden übersichtlich erklärt, ebenso wie die wichtigsten Alterstheorien aus den verschiedenen Disziplinen. Den Autoren kommt der Verdienst einer Klassifizierung des bis heute vorliegenden umfangreichen theoretischen Materials zu. Damit werden die verschiedenen Ursprungsdisziplinen miteinander verknüpft und die Theorien in eine Gesamtsicht gebracht. Ein Überblick über die wichtigsten Forschungsergebnisse rundet das Werk ab und macht es zu einem Grundlagenwerk für alle, die ein gesellschaftliches und wissenschaftliches Interesse am Thema Alter haben. Ein gut strukturiertes und lesbares Fachbuch."
(Cordula Bolz) Zeitschrift für das Fürsorgewesen