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Grundlegung zur Metaphysik der Sitten [Taschenbuch]

Immanuel Kant
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1986
Kant verfolgt mit seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten zwei Ziele: Er will den obersten Grundsatz moralischen Handelns - den kategorischen Imperativ - ermitteln und begründen. Obwohl er den Anspruch erhebt, seine Theorie sei radikal anders als die seiner Vorgänger, gelangt er zu ihr durch die Analyse allgemeiner moralischer Vorstellungen. Denn moralisches Handeln kann sich nur auf praktische Vernunft gründen, die sich stets bei allen Menschen als vernünftigen Wesen mit ihren Anweisungen bemerkbar macht. Wir alle, so Kant, erkennen seit jeher den kategorischen Imperativ als oberste Norm all unserer Handlungen an. Nur eine Ethik der Vernunft kann kategorische moralische Gebote sichern - und damit die Verantwortung des Menschen für sein Handeln sich selbst wie anderen Menschen gegenüber. Die Diskussion der Frage, warum und wie weit unser Selbstverständnis eine solche Ethik begründen kann, beschließt das Buch.

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Pressestimmen

"Selbstverständlich ist dies eine Ausgabe für Kant-Sympathisanten, für Liebhaber, … sie wendet sich an den, für den die Kritische Philosophie mehr ist als ein beliebiges Stück Philosophiegeschichte und Kant mehr als einer unter mehreren philosophischen Klassikern." -- Philosophischer Literaturanzeiger, Bd. 45/1992 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Immanuel Kant (1724-1804) ist hauptsächlich durch seine erkenntnistheoretischen philosophischen Werke wie z.B. "Kritik der reinen Vernunft" (1781) bekannt geworden und gilt als Begründer der klassischen deutschen Philosophie. Die naturwissenschaftlichen Arbeiten Kants entstanden vorwiegend in seiner frühen Schaffensperiode. Seine bedeutendste Leistung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften ist die Kosmogonie, die 1755 zum ersten Mal erschien. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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4.1 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundlegendes Werk für Kants Moralphilosophie 15. Januar 2003
Format:Taschenbuch
1785 erscheint die ,,Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" von Immanuel Kant. Das Werk gilt als Vorläufer der ,,Kritik der praktischen Vernunft" (1788) und der ,,Metaphysik der Sitten" (1797) und reiht sich damit in die Werke der Kant¢schen Moralphilosophie ein. Die Moralphilosophie Kants wird geleitet durch die Frage ,,Was soll ich tun?" oder auch ,,Wie soll ich handeln?". Unser Handeln wird durch den menschlichen Willen bestimmt. Daher gibt es für die Beantwortung dieser Frage grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder wird unser Wille durch Gesetze bestimmt, die in uns selbst, in unserer Vernunft liegen. In diesem Fall wäre die Vernunft selbstgesetzgebend. Oder unser Wille wird bestimmt durch etwas, dass außer uns, außerhalb unserer Vernunft liegt. Dann wäre unser Wille durch ein fremdes Gesetz bestimmt. Alle bisherigen Versuche der Philosophie, eine Ethik als Lehre vom richtigen Handeln zu entwickeln, haben nach Kant den Fehler, dass sie den Bestimmungsgrad für unseren Willen außerhalb unser selbst legen. Kant entgegnet dieser Auffassung mit der von ihm selbst eingeleiteten Kopernikanischen Wende. Diese vertritt die Ansicht, dass die Gegenstände sich nach unserer Erkenntnis richten und nicht umgekehrt. Dadurch geleitet, ist Kant der Überzeugung, dass die Moralgesetze Bestandteil der Vernunft, also unserer selbst sind. Denn das Erstreben von Idealen, wie Glückseeligkeit oder Vollkommenheit ist geprägt von Erfahrungen, die verschiedenartig jedem einzelnen durch die Außenwelt gegeben werden. Sie können daher niemals Ursache eines Moralverständnisses sein. Ein wirklich allgemein geltendes Prinzip könnte nach den Vorstellungen Kants nur der Vernunft entnommen werden.... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundlegung zur Metaphysik der Sitten 13. März 2012
Format:Taschenbuch
Wer sich mit Kant beschäftigt, der weiß, daß man sich hierbei mit einer überwiegend schwer lesbaren und komplizierten Lektüre auseinandersetzen muß. Unter diesem Vorzeichen ist dieser Buchtitel eine verständliche Einführung in die Kant'sche Ethik und Sittenlehre.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Notwendig a priori! 20. April 2007
Format:Taschenbuch
Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, woher der Begriff "Kategorischer Imperativ" stammt und wie er im Einzelnen definiert und angewendet wird, dann ist die GMS das Buch, das Sie gesucht haben.
Philosophie noch aus einem Guss, verpackt in ein begriffliches System, das einen zwischen dem Eindruck der Genialität und dem der Redundanz und Zirkularität schwanken lässt. In jedem Fall aber nicht nur philosophische Anfangsgründe, sondern auch philologisch-literarischer Genuss.
Das Reclamheftchen bietet eine sehr preiswerte Möglichkeit, ein maßgebliches Stück deutscher Geistesgeschichte zu erwerben und sei von dieser Stelle vor allem dem Anfänger anempfohlen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine einfache Darstellung 22. Januar 2011
Format:Taschenbuch
Kant beschreibt sehr anschaulich wie man von der praktischen Erkenntnis zur theoretischen Abstraktion gelangt. Er stellt eine reine Moralphilosophie auf, die von allen empirischen Gegebenheiten gereinigt ist. Er knüpf an die praktischen Vernunftgrundsätzen an und hebt sie auf die theoretische Ebene der Philosophie. Dadurch begründet er die moderne theoretische Wissenschaft. Im Gegensatz zu der antiken Philosophie, die an praktischen Beispielen und Gesprächen ein philosophischen Diskurs erhoben haben. Ein guter Wille soll zur Glückseligkeit führen. Dabei orientiert man seine Handlungen an derjenigen Maxime, die auch Gleichzeitig ein allgemeines Gesetz werden soll. Dieses subjektive Prinzip des Willens kann nur dem kategorischen Imperativ folgen. Er zeigt die verschiedenen Imperative auf und stellt damit klar, dass dein hypothetischer Imperativ nicht zum Ziel führt. Die Metaphysik ist die Lehre von der Freiheit. Die Idee der Freiheit begründet sich auf die Vernunft des menschlichen Geistes. Damit trennt er die geistige Welt von der sinnlichen Welt des Wesens. Sittenlehre und Freiheit bedienen sich gleichermaßen. Alle vernünftigen Handlungen folgen der Sittenlehre. Die praktische Vernunft ist nun die Brücke zwischen diesen beiden Welten. Da die reine praktische Vernunft sie als Anker für das Handeln benötigt.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schrift zu klein 3. Oktober 2011
Von Marcel
Format:Taschenbuch
In diesem Fall ist ein Reclam-Heftchen aufgrund der sehr kleinen Schrift eher nicht geeignet. Da der Satzbau von Kant ohnehin sehr schlecht ist, fällt einem das Lesen des Textes in dieser Schriftgröße noch schwerer.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ganz ok 20. Januar 2013
Von Lena
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch gekauft, da ich es für mein Studium lesen muss. Die Sprache, welcher sich Kant bedient, ist teilweise nicht ganz einfach zu verstehen. Zudem hat er Ansichten bzw. stellt Regeln auf, die heute nicht mehr so ganz aktuell sind. Also freiwillig würde ich das Buch nicht lesen.
Die Verpackung und Versand waren allerdings top. =)
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen halt Kant! 5. April 2011
Format:Taschenbuch
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil wir es im Philo-Unterricht besprochen haben, ich muss sagen, ich war echt begeistert. Vieles was im Buch steht stimmt, vor allem die Imperative Kants sind einfach der Hammer!
Ein Muss für jeden Kantianer
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Metaphysik der Sitten 10. Februar 2013
Von Deniz
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Immanuel Kant zu verstehen ist mir immer noch ein Rätsel, also das Buch bringt einen nicht wirklich weiter im Leben
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