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Grundlagen und Techniken des Compilerbaus [Gebundene Ausgabe]

Niklaus Wirth
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

5. Juli 1997
Compiler sind mehr als komplexe Programme, deren Herstellung einigen wenigen, großen Firmen vorbehalten bleibt. Sie spielen gewissermaßen die Rolle der Brücke zwischen Software und Programmiersprache einerseits und Hardware und Rechnerarchitektur andererseits. Deshalb ist das Verständnis ihrer Prinzipien und ihrer Struktur für jeden Informatiker wesentlich. Dieses Buch ist aus der Erfahrung erwachsen, dass neue Lehrstoffe nur dann haften bleiben, wenn sich der Leser auch praktisch mit der Materie befasst. Hier ist das zentrale Anliegen daher der Bau eines kompletten Compilers einer einsatzfähigen Programmiersprache und dessen Darlegung in allen Einzelheiten. Dazu wird aufgrund ihres systematischen Aufbaus eine substantielle Untermenge der Sprache Oberon gewählt und als Zielrechner eine RISC-Architektur, wobei beiden exemplarischer Charakter zukommt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 196 Seiten
  • Verlag: Oldenbourg Wissenschaftsverlag (5. Juli 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3486243748
  • ISBN-13: 978-3486243741
  • Größe und/oder Gewicht: 24,9 x 17,2 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.051.392 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Niklaus Wirth promovierte er an der University of California in Berkeley. Er lehrte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. In den Jahren 1968 bis 1972 entwarf und implementierte er die Programmiersprache Pascal. 1976/1977 Studienaufenthalt im Palo Alto Research Center (PARC) von Xerox. Von ihm wurden auch die Pascal-Nachfolger Modula (1973–1976), Modula-2 (1977–1980) und Oberon (1986–1990) entwickelt. Er entwickelte für seine Universität die Computersysteme Lilith (1980) und Ceres (1986) sowie die zugehörigen Betriebssysteme.
Er wurde im Jahr 1999 emeritiert.

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Compilerbau als Wochenendaufgabe 1. März 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Im Gegensatz zu den sonst üblichen Schinken kann man mit diesem Buch lernen, schnell einen effektiven und effizienten Compiler entwickeln. Die im Buch betrachtete Sprache ist Oberon-0, eine Untermenge von Oberon und Pascal recht ähnlich. Als alter C++ und Java-Hase muß ich neidvoll zugeben, daß die Programme sehr übersichtlich sind.

Sicher ist noch ein wenig mehr Hintergrundwissen über die Eigenschaften von LL, SLR, LALR, ... -Parsern sinnvoll, um den Inhalt richtig einschätzen zu können (dazu sollte man das Drachenbuch genau lesen). Die Einfachheit mit der Wirth einen weit fortgeschrittenen imperativen Compiler entwickelt ist beeindruckend.

Obwohl oder gerade weil weder Scanner-/Parser-Generatoren, Zwischensprachen, Datenflußanalysen und komplexe Optimierungsstrategien wenig intensiv behandelt werden ist das Endprodukt, ein Oberon0-Compiler sehr anschaulich. Wer einmal einen mit Lex/Yacc entwickelten Compiler gesehen hat weiss, dass der Einsatz dieser Tools zwangsläufig zum alten Unix-Stil führt (den ich persönlich nicht mag) und schon eine einfache Sprache im Stil von Oberon-0 das ganze Projekt schnell ausufern lässt.

Obwohl das ganze Buch lesenswert ist, fand ich die Abschnitte über (verzögerte) Codeausgabe, Konstantenfaltung und Typinferenz/Strukturen besonders interessant. Sowas findet man nirgendwo so leicht nachvollziehbar (in Text wie im Code) wie hier.

Alles in allem sehr empfehlenswert. Eigentlich bin ich kein Wirth-Fan (gerade aufgrund seiner generellen und unverhohlenen Ablehnung komplexerer Compilerbau-Tools), aber hiermit ist ihm wirklich ein rundum stimmiges Werk gelungen. Jeder Informatiker sollte einmal einen Compiler entwickelt haben - wie ein Arzt auch mal operiert haben sollte, auch wenn er sonst nur Aspirin verschreibt.

Und dann ist das Buch auch noch sehr preiswert...

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter, schneller und praktischer Einstieg 4. Juli 2004
Von Jan Derer
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man weiß was einen erwartet, ist das Buch sehr gut. Das Vorwort ist in der Hinsicht sehr hilfreich. Wirth schreibt, dass das Ziel nicht die Vollständigkeit, sondern das allgemeine Verständnis ist. So wie ein Elektrotechniker das allgemeine Wissen um seine Transistoren hat, so sollte ein Programmierer das allgemeine Wissen um einen Compiler haben, um zuverstehen was eigentlich dieser macht. Daher ist das Buch auch recht dünn. Es vermittelt die allgemeinen Grundlagen und Techniken, um das Verständnis für Compiler aufzubauen. Wenn man selbst einen Compiler entwickeln möchte, sollte man eher die Drachenbücher lesen. Das schöne an diesen Buch ist der schnelle Einstieg in die Thematik und viel drum herum. Einige Grundlagen sollte man schon mitbringen (z. B. über Formale Sprachen). Ansonsten zeichnet sich das Buch durch seine praxisnähe aus. Im Verlaufe des Buches wird ein einfacher Oberon-Compiler entwickelt. Im Anhang findet man dann den kompletten Quelltext dazu.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Compilerbau per Hand 27. Oktober 2011
Von Oliver
Format:Broschiert
Niklaus Wirth geht den richtigen Weg, indem er in seinem Buch bewusst auf die Verwendung von Tools
zum Compilerbau verzichtet, so soll der Leser die grundlegenden Techniken kennenlernen und verstehen.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in reguläre Sprachen, welche ausreichend ist, dem Buch
folgen zu können.

In den folgenden Kapiteln wird dann Stück für Stück ein Beispiel-Compiler erstellt indem die jeweiligen Themen
des Kapitels hinzugefügt werden. Herr Wirth hält sich hier nicht mit langen theoretischen Abhandlungen auf.
Alternativen Ansätze oder weiterführende Themen werden erwähnt, jedoch begründet nicht behandelt. Dies ist,
meiner Meinung nach, die richtige Entscheidung für ein einführendes Werk.

Alle Bereiche, die für den Compilerbau relevant sind, werden in diesem Buch behandelt. Nach Durcharbeit des
Buches ist man tatsächlich in der Lage, eigene Compiler zu entwickeln.

Bei den Erläuterungen der einzelnen Bereiche gelingt die Gratwanderung zwischen "kurz, knapp und verständlich"
und "zu wenig" nicht immer. Insbesondere bei der Behandlung von Parsern ist Vorwissen hilfreich.

Die Darstellung der Algorithmen mittels Oberon-Code ist unglücklich, da durch den Programmiersprachen-Overhead
der Blick auf das Wesentliche verdeckt wird. Hier wäre eine abstraktere Darstellung sinnvoller.

Völlig unverständlich ist, weshalb der fertige Compiler nur in gedruckte Form im Anhang vorhanden ist und
nicht von der Internetseite des Verlags als Quellcode zu beziehen ist. Zum Glück bietet Herr Wirth den
Code auf seiner Internetseite zum download an.

Des Weiteren wären Lösungen zu den Übungsaufgaben wünschenswert.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Leute mit Oberon-Erfahrung, die eine knappe und praxisorientierte Einführung
in den Compilerbau wünschen, mit diesem Buch glücklich werden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Ich habe ernsthafte Probleme mit diesem Buch
Ich bin der Meinung dieses Buch ist didaktisch gescheitert.

Ich wollte wissen wie man einen Compiler schreibt und mir ist beim Lesen aufgefallen warum alle Bücher... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von JimBob veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen sollte praxisnah sein, ist aber aufgrund des eingesetzten Oberon kaum...
Ich wollte mir einfach ein paar Beispiele für eine einfache Implementierung anschauen und damit ein bisschen herumexperimentieren. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Berthold Humkamp veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Klassiker zum Compilerbau
Wenn der berühmte N. Wirth ein Buch veröffentlicht, ist das immer ein Spiel in der
obersten Liga, so auch bei dieser 3. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Harry veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen learning by doing
Ich war wirklich überrascht, dass ein (Informatik-)Professor ein so gut verständliches, praxisbezogenes und auch angenehm zu lesendes Buch schreiben kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2008 von Frank Ullmann
5.0 von 5 Sternen Super Buch für den Einstieg
Wirth beschreibt anhand eines vollständigen Beispiels die Techniken des Compilerbaus vom Scanner bis zum Code-Generator. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2007 von ootoo
5.0 von 5 Sternen ein gutes Buch für den Einstieg....
aber auch eine sehr gute Ergänzung für Leute mit Vorkenntnissen. Denn Wirth befasst sich nur am Rande mit der Theorie der Sprachen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2006 von Sven Karol
3.0 von 5 Sternen Mehr Tiefe erwünscht...
Als Nichtinformatiker begeistere ich mich schon seit einigen Jahren für Programmiersprachen und Compiler, habe auch immer wieder mal einen Assembler geschrieben und diesmal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2004 von Torben Hendrik
4.0 von 5 Sternen Brauchbare Einführung...
...das Buchstellt für alle, die Vorkenntnisse besitzen, ein gutes Buch da.
Am 14. Juli 2001 veröffentlicht
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