Laut Klappentext ist das Buch "für alle geschrieben, die neu in die Schwarzweiß-Fotographie einsteigen oder noch etwas dazu lernen möchten!". Allerdings ist für die Lektüre des Bandes eine gewisse Vorbildung unerläßlich. Anders kann man nicht erklären, warum der, bzw. die Autoren sich teilweise in nicht hinreichend erklärtem "Fachjargon" oder komplizierten Formeln (die dem Anfänger leicht den Spaß verderben können) verlieren, und teilweise nur "um den heißen Brei herumreden", und so dem Leser die Erklärung auf die Kapitelüberschrift schuldig bleiben.
Schöne Fotos sind hier zwar nicht alles, was man geboten bekommt, Erklärungen zu Aufnahmetechnik, Zubehör oder gar verwendetem Filmmaterial für die einzelnen Aufnahmen sucht man jedoch leider vergebens.
Die Hinweise auf weiterführende Literatur in das Gebiet der Entwicklung und des eigenen Fotolabors sind, nach dem kleinen und hilflos wirkenden Einblick der Autoren, zwar zu würdigen. Allein dafür allerdings Geld zu zahlen, lohnt sicherlich nicht.
Alles in allem ist es ein Buch für Fortgeschrittene, die beispielsweise wissen, wie man mit einer Graustufenkarte umgeht, bzw. was diese überhaupt ist und die zumindest die weitesten Grundlagen der Optik beherrschen, oder eben für Anfänger, die sich nicht von der professionellen Schreibweise abschrecken lassen.
Wertvolle Tips bietet das Buch allemal.