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Grufties: Jugendkultur in Schwarz
 
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Grufties: Jugendkultur in Schwarz [Taschenbuch]

Doris Schmidt , Heinz Janalik
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 137 Seiten
  • Verlag: Schneider Verlag Hohengehren (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896763423
  • ISBN-13: 978-3896763426
  • Größe und/oder Gewicht: 23,3 x 15,6 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 854.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Doris Schmidt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Betrachtet man die Lebenswelten moderner Jugendlicher, gerätautomatisch eine verwirrende Vielfalt jugendkulturelle Gruppierungen, Orientierungen und Stilisierungen mit in das Blickfeld. Offensichtlich sind hier im Laufe der letzten Jahrzehnte Kommunikations- und Handlungsfelder entstanden, deren Bedeutung als mannigfaltig begleitende Kontexte jugendlicher Entwicklungsverläufe unbestritten ist. Ein besonders auffälliges und auf den ersten, flüchtigen Blick nur schwer decodierbares Kommunikationsmuster zeigen die Grufties mit ihrer vom modischen Mainstream deutlich abweichenden und durch kontrastierenden silberfarbenen Schmuck wirkungsvoll zur Geltung gebrachten schwarzen Kleidung. Mit dieser Jugendkultur in Schwarz, mit ihrem extravaganten und modischaußerordentlich inspirierenden Kleidungsstil setzt sich das vorliegende Buchauseinander.

Über den Autor

Dr. med. Doris Schmidt, Fachärztin für Chirurgie, ist seit 1989 in der chirurgischen Abteilung am Kreiskrankenhaus Kirchheim/Teck. Dort ist sie auch als Dozentin an der Krankenpflegeschule tätig. Zuvor war sie mehrere Jahre im Entwicklungsdienst in verschiedenen afrikanischen Ländern, wo sie auch in Krankenpflegeschulen und anderen Ausbildungsstätten für medizinische Berufe unterrichtet hat.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Sieger
Format:Taschenbuch
Dieses Buch versucht, die gesamte Bewegung der Grufties auf ca 130 Seiten zu untersuchen. Dabei fällt gleich ein erster Mangel auf: Es wird immens viel zitiert. Kaum eine Seite, die nicht mindestens eine Fußnote beinhaltet. Der Anhang der Sekundärliteratur spricht ebenfalls für sich. Äußerst knapp werden dann in Kapiteln wie "Gruftiewelten" (16 Seiten) oder "Gruftiestil" (9 Seiten) die vermeindlich prägnanten Charakteristika der Szene dargestellt. Einige sehr platte Grafiken, wie z.B. über Arten des Satanismus, schüren nahezu die Diskussionen und Klischeebildung und scheren somit eine ganze Bewegung über einen Kamm.
Intensiv nimmt man die Mode der Szene ins Visier, die zwar mit reichlich Bildmaterial illustriert wird, aber deren Bedeutung doch auch eher oberflächlich behandelt wird.
Wer mit diesem Buch einen Eindruck von der schwarzen Szene bekommen möchte, dem sei abgeraten, da es für Nicht-Szenegänger eher zu einer Verzerrung des Szene-Images kommt, anstatt objektiv zu informieren und solche eingefügten Grafiken (s.o.)erläuternd zu kommentieren.
Ein wenig intensivere Auseinandersetzung mit ihr hat sich diese spannende Jugendkultur schon verdient, obwohl die Autoren offenkundig der Szene positiv gegenüberstehen.
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gothics 11. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
was geschieht wenn man dieses buch aufschlägt ? man wird konfrontiert mit vorurteilen, denn laut des buches treiben sich alles gothics auf friedhöfen herum, haben morbide absichten und setzen sich immer und überall mit dem sterben auseinander.
dieses buch hat unheimlich schlechte bilder (qualität)und die bravo als bildqulle zu nehmen finde ich auch sehr "mutig" und wenn jemand einen einblick erlangen möchte, kann ich nur andere bücher empfehlen.
am "besten" fand ich das diagramm über satanismus..wunderbar.. genau in die kerbe geschlagen.

ich habe mich über dieses buch aufgeregt: ich treibe mich weder auf friedhöfen herum oder dekoriere meine wohnung mit kreuzen und fledermäusen und morbide absichten habe ich auch nicht.

wer sich informieren will, sollte andere literatur benutzen oder einfach mal fragen.. wir beissen nicht :)

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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer mehr über die Gruftieszene an sich erfahren möchte, sollte doch besser zu anderen Publikationen greifen. Diese wissenschaftliche Arbeit behandelt, was der Titel nicht unbedingt erwarten lässt, nämlich ausschließlich den Modestil dieser Jugendkultur, ein unbestreitbar wichtiger Teil von ihr. Die historischen Hintergründe zur Mode werden kurz erwähnt (wirklich sehr interessante Informationen), aber andere wichtige Aspekte, wie die szene-internen Strukturen und Philosophien werden nur oberflächlich angerissen.
Sicher muss man den Autoren zu Gute halten, dass es sehr schwer ist, eine so vielfältige Kultur zu erfassen, auch wenn man sich auf die Kleidung beschränkt. Andererseits verbleiben sie auch in diesen Ausführungen stets in den altbekannten Stereotypen und Klischees. Sollte es vielleicht daran liegen, dass die Autoren den näheren Kontakt zu der Szene an sich gescheut zu haben scheinen und ihre Infos aus "sicherer Entfernung" aus älteren Publikationen und dem X-tra-Katalog gewinnen? Kein Wunder, dass wenig Neues kommt. Etliche Kleidungsstile jenseits von X-tra bleiben unangesprochen ( z.B. fehlt der Genderaspekt durch den Topos der Androgynität im allgemeinen oder des femininen Aussehens bei Männern, ebenso das nähere Eingehen auf die recht verbreitete Bekleidungsform von "echten" körperverändernden Korsetts).
Die Autoren wiederholen ihre interpretatorischen Weisheiten ständig, so dass man am Ende fast mitzitieren kann. Auch hätten selbstgemachte Fotos eher von dem Willen der Autoren, sich auf die Szene einzulassen, gezeugt als eben jene qualitativ schlechten aus dem genannten "Underground"-Katalog. Jeder weiß, dass Otto-Normal-Verbraucher auch nicht die komplette Otto-Versand-Kollektion am Leibe tragen. Wieso kommen die Verfasser dieser Publikation dann nicht darauf, dass das Durchblättern eines Gruftie-Versand-Katalogs als stichhaltige Quelle niemals ausreichen kann, zumal es sich hier um eine der kreativsten Szenen handelt? Alles in allem für mich eher enttäuschend.
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