11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Aufgewärmt..., 25. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Grudge 3 (DVD)
The Grudge 3 kann das hohe Tempo der beiden (amerikanischen) Vorgänger leider nicht halten,was insbesondere daran liegt,dass Regisseur Toby Wilkins es nicht hinbekommt Kayako und ihren kleinen Sohn ansatändig in Szene zu setzen.
Ein bisschen überraschend ist das allerdings schon,da er mit einem The Grudge-Kurzfilm bereits Erfahrung sammeln,und sich mit der Thematik auseinander setzen konnte.
Kayako ist umgezogen und wütet nun in Chicago.Um den Schrecken zu beenden reist ihr eine junge Japanerin nach,die bereits mehr Erfahrung mit dem Fluch hat,als ihr lieb sein dürfte.
Da fängt es schon an:
Kayako wechselt die Location und sich selbst.Wurde sie in Teil 1+2 noch von Takako Fuji gespielt,darf sich nun Aiko Horiuchi an Kayako versuchen-und scheitert.Dieses typische The-Grudge-Feeling will sich einfach nicht einstellen,noch nicht einmal wenn sich Kayako durch ihr gruseliges Geräusch ankündigt.
Die Schockeffekte werden ohne wirkliche Spannung einfach eingestreut,und zünden zu sehr großen Teilen praktisch überhaupt nicht,was ganz besonders an der Optik und auch an den nicht überzeugenden Schauspielern liegt.
Als Beispiel:
Kayako krabbelt die Treppe hinunter.War in Teil eins und zwei so,und wird auch in Teil drei übernommen.
In den ersten beiden Teilen war dies wirklich ziemlich gruselig,im dritten Teil überhaupt nicht.Muss man mal drauf achten und vergleichen.
Außerdem kommt es mir so vor als wenn Kayako in diesem Teil besonders viel und besonders schnell ohne viel Liebe zum Detail geschminkt wurde.Die Mimik zündet dank anderer Schauspielerin auch überhaupt nicht,sondern wirkt sogar irgendwie ein bisscehn befremdlich,wenn nicht gar unfreiwillig komisch,in manchen Momenten.
Alles in allem kam mir The Grudge 3 wie ein aufgewärmtes Bruchstück von den ersten beiden Teilen,mit schwachen Schauspielern,schlechter Optik und teilweise schlechter Synchro (ganz gruselig:die Japanerin!)vor,dass kaum Spannung und Originalität vorzuweisen hat.Allerdings wird es gegen Ende dann doch mal ein bisschen spannend,und auch die Eingangssequenz ist zumindest halbwegs gelungen,weswegen ich der absolut enttäuschenden und nicht The Grudge-würdigen Fortsetzung noch zwei Sterne geben kann.
3,5/4 v. 10
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alle guten Dinge sind 3!!!, 4. September 2009
Ich bin ein großer Fan der ersten beiden Teile von the grudge, kenne dazu aber nicht die japanischen Versionen. Beide Teile waren sehr gut, so habe ich mich ganz toll auf den dritten Teil gefreut.
War auch vom Trailer begeistert.
Zur Story:
Nachdem ein böser Fluch in Japan verbrannte Erde hinterließ und soeben den letzten Überlebenden von früher erledigte, zieht er um in dessen Appartement in einem Mietshaus in Chicago, dicht gefolgt von einer jungen Japanerin, die im Gegensatz zu den Hausbewohnern genau weiß, womit man es zu tun hat. Weniger Ahnung haben die beiden Schwestern und ihr psychologisch unausgeglichener Bruder, die das Haus gerade renovieren. Als der Fluch nach den Hausbewohnern greift, merkt ein kleines Mädchen als erstes, das etwas nicht stimmt.
The grudge 3 fängt dort an wo der zweite Teil geendet hat und erzählt dessen Geschichte fort.
Der Fluch hat es bis nach Amerika geschafft in ein Mietshaus in Chicago und dort fühlt er sich jetzt wohl. Das finde ich sehr gut, den so wird dargestellt, wie mächtig der Fluch ist, er hat es von Japan bis nach Amerika geschaftt.
Kayoka und Toshio wurde ausgetauscht, so werden die Geistermama und der Geistersohn von zwei anderen gespielt. Bei Kayoko merkt man das nicht wirklich, aber bei Toshio haben sie eine etwas schlechte wahl getroffen, da er etwas groß aussieht. Das finde ich ist auch das einzige negative am Film, aber meistens sieht man ihn im sitzen oder gebückt das es nicht wirklich stört. Ist nur bei der ersten Begegnung.
Die Geschichte wird gruselig und spannend weiter erzählt, auch wurde hier nicht mit Schocker gespart, so hat man immer was zum gruseln und erschreckt sich auch das ein oder andere mal.
Kayoko ist immer noch gruselig wie in den ersten beiden Teilen und man kriegt auch hier wieder das Fluch Geräusch zu hören, was die Filme ja auszeichnet.
Die Schauspieler sind sehr gut, vor allem hat mir die Leistung von der kleinen Lisa gefallen, die sehr überzeugend gespielt hat.
Allerdings sollte man the grudge 3 nur gucken wenn man die ersten beiden Teile kennt, da dieser doch stark auf die ersten beiden Teile aufbaut.
Sonst hat man oft ein hää Effekt und kann der Story nicht ganz folgen .
Aber wenn man die ersten beiden Teile kennt und mag, kann ich diesen Film jeden nur empfehlen.
Der Film braucht sich nicht hinter seinen Vorgängern zu verstecken.
Mein Tipp sich vorher 'den Trailer an zu gucken, denn im Trailer kriegt man einen guten Vorgeschmack auf den Film und sollte der Trailer einen nicht gefallen, kann man eigentlich damit rechnen das der Film einen auch nicht gefallen wird.
Aber für Fans der ersten beiden Teilen kann ich diesen Film nur ans Herz legen.
The grudge 3 sollte neben den ersten beiden Teilen nicht im Regal fehlen.
Und neben den schwachen dritten Teilen von the call 3 und boogeyman 3 glänzt the grudge 3 richtig auf. Hier hat der Regisseur gute Arbeit geleistet und hat es geschafft die Qualität der Filme zu behalten und die Geschichte spannend weiter zu führen.
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