Mary J. Blige meldet sich zurück mit ihrem gewohnten
und einzigartigen Musikstil.
Leider gelingt es dem Album nicht durchgehend qualitativ,
hochwertig zu wirken und wird gegen Ende immer schwächer.
Der Einstieg wird gleich zu Beginn mit dem wohl besten
Song des Albums "Work that" gemacht.
"Work that" besticht vor allem, ebenso wie "Just Fine",
mit einem genialen Beat.
Zusammen mit Mary's einzigartiger Stimme entstehen daraus
zwei grandiose Hits, die sich deutlich vom Rest des
Albums abheben.
Kein Wunder also, dass "Just Fine" und "Work That" die
beiden ersten Singelauskopplungen des Albums sind.
Die beiden Songs sind absolute Clubhits und setzen sich
beim ersten Hören im Ohr fest.
Leider erlebt das Album bereits nach den ersten fünf Songs
einen tiefen Fall ins Mittelmaß.
Die Qualität der ersten Songs ist derart gut, dass
der Rest der Songs wie Lückenfüller für ein volles
Album wirken.
Lediglich "Roses" und "Fade Away" heben das Niveau wieder
etwas an, wobei "Roses" vor allem mit einem grandiosen Beat
überzeugen kann, und den markanten Mary Sound wieder zurück
auf die Platte bringt.
Was danach folgt ist einfach schwach.
16 Songs hören sich zwar toll an, doch wird das Album gegen
Ende deutlich schwächer, und den Album Titel "Growing Pains"
könnte man fast wörtlich nehmen.
Mary J. Blige kann zwar mit einigen guten Songs dennoch über-
zeugen, jedoch sind außer "Work That" und "Just Fine" kaum
Songs auf der Platte die einen umhauen.
Von Mary J. Blige ist man einfach mehr gewohnt.