Kurzbeschreibung
Handbuch Chemie (Formeln, Gesetze und Fachbegriffe)
Das Handbuch Chemie aus der Compact-Reihe SilverLine ist ein umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk zur schnellen Übersicht über alle Wissensgebiete der modernen Chemie. Durch seine leicht verständlichen Erklärungen, zahlreichen Beispiele, Abbildungen und Skizzen ist der Titel sehr anwenderfreundlich.
Für Schule, Studium, Beruf und Praxis
Der Autor über sein Buch
Die Chemie ist einer der Hauptzweige der Naturwissenschaften. Sie ist die Lehre von den Elementen und Verbindungen, aus denen sich die Materie zusammensetzt. Ihre Aufgabe ist die Untersuchung der Eigenschaften und Fähigkeiten der Elemente.
Die anorganische Chemie beschäftigt sich vorwiegend mit Elementen und Verbindungen aus der unbelebten Natur, die keinen Kohlenstoff enthalten. Dagegen untersucht die organische Chemie die Kohlenstoffverbindungen.
Die Anfänge der Chemie reichen bis ins Altertum zurück. Bereits die Ägypter und die Babylonier pflegten chemisch-technisches Wissen und gingen der Frage nach der Mischung von Elementen nach. Im Mittelalter kam es in Europa durch den Einfluss der arabischen Wissenschaften zu einer Blüte der Alchimie. Hieraus entwickelte sich im 16. Jahrhundert unter Paracelsus die Chemie zu einer eigenständigen Wissenschaft.
Die moderne quantitative Chemie begann im 18. Jahrhundert mit Antoine Laurent de Lavoisier. Unter die zahlreichen Errungenschaften dieser Zeit fiel auch die Entdeckung des Sauerstoffs durch Scheele und Priestley (1771-74). Im 19. Jahrhundert kam es zu weiteren Entdeckungen und Entwicklungen auf chemischem Gebiet. So entdeckte Wöhler die Harnstoffsynthese und Justus von Liebig begründete die Agrikulturchemie. Theoretische Errungenschaften waren die Entdeckung der Strukturformel offenkettiger Kohlenwasserstoffe und das Aufstellen des Periodensystems der Elemente (Meyer, Mendelejew 1868-71). In die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts fällt auch der Beginn der großtechnischen Herstellung synthetischer Produkte (Ammoniaksynthese, Kohlehydrierung, Kunststoffindustrie).
Im 20. Jahrhundert führten die neuen Erkenntnisse über den Atombau zur weiteren Klärung von Struktur, Eigenschaften und Reaktionsweisen von Stoffen. Diese Entwicklung brachte eine starke Wechselwirkung zwischen Physik, Chemie und Biologie mit sich, die sich bis heute erhalten hat. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelang mithilfe der organischen Chemie die Herstellung von Acetaldehyd, Butadien und Synthesekautschuk sowie die Kohleverflüssigung. Nach 1950 begann die Olefin-Chemie mit der Herstellung von Kunststoffen und Synthesefasern zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Der Atombau kann heute noch immer durch das Rutherford'sche Atommodell, ergänzt durch das Orbitalmodell, beschrieben werden. Allerdings werden durch die Quantenmechanik neue Impulse für das Verständnis atomar-chemischer Zusammenhänge gesetzt.
Das vorliegende Handbuch bietet einen einfachen Zugang zu den wichtigsten Problemen der Chemie. Mithilfe von zahlreichen Abbildungen und Beispielen werden komplexe Sachverhalte leicht verständlich erklärt. Das ausführliche Inhaltsverzeichnis und ein umfangreicher lexikalischer Teil ermöglichen das rasche Auffinden eines Teilgebietes oder Stichwortes.
Damit wird dieses Handbuch zu einem übersichtlichen und anwenderfreundlichen Nachschlagewerk.
Klappentext
Alle wichtigen Formeln und Gesetze zu Grundreaktionen, chemischen Bindungen, chemischem Gleichgewicht, Elementen und organischen Verbindungen.
Mit einprägsamen und treffenden Beispielen gut verständlich erklärt.