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am 6. Juli 2003
Ludwig Hirsch ist immer fast immer gleichzusetzen mit schwer verdaulicher Kost. Nicht musikalisch - man muß sich nicht lange anstrengen, um eine Melodie oder einen sonstigen roten Faden in seiner Musik zu finden. Nicht textlich - die Sprache und die meisten Bilder sind so formuliert, daß sie einem durchaus zugänglich sind. Aber seelisch tut sich einiges.
Ludwig Hirsch ist lyrisch, aber kompromisslos. Er reißt Wunden auf und streut mit einem bitteren Lächeln Salz dort hinein, wo es richtig weh tut. Mit schwarzem Humor betrachtet er seine Umwelt, überzeichnet sie, deckt auf und vermischt alles mit Pessimismus und der hoffnungslosen Ironie eines Menschen, der in ein sinkendes Schiff hineingeboren wurde. Und dabei - was eigentlich das Verrückteste ist - beobachtet er seine Mitmenschen und nimmt Teil an ihrem Leid. Bei alledem ist er eigentlich unberechenbar - manchmal schlägt er mit einem Holzhammer zu, dann wieder kann es vorkommen, daß einem klammheimlich ein Gift zugeschoben wird, das erst sehr viel später seine volle Wirkung entfaltet.
Das Paradebeispiel für fast alles, was Ludwig Hirsch ausmacht, dürfte wohl dieses Album hier sein. Neben Holzhammerhumor und Giftspritze finden sich hier gebrochene, unverstandene Existenzen, weltfremde Wesen, Schattenbewohner, Opfer der bequemen Gesellschaft sowie Tote oder dem Tode Geweihte. Hier werden Ängste geschürt und Hoffnungen zerstört. Und demjenigen, der bei dem Stück "Komm großer schwarzer Vogel" mit einer Stimme konfrontiert wird, bei der man schon fast vermutet, daß der Sänger im Studio in Tränen ausgebrochen ist, nicht mindestens schlucken muß, kann wohl auch nicht mehr geholfen werden. Besonders gemein sind außerdem die beiden Stücke "1928" (das übrigens verdächtig nach Pink Floyds "Shine On You Crazy Diamond Part 1" klingt) sowie "Die gottverdammte Pleite", über die man am Anfang vielleicht sogar lachen kann, die allerdings, wenn man ein wenig darüber nachdenkt, eine unglaublich beängstigende Botschaft transportieren.
Hier bekommt der geneigte Hörer aktive Lieder vorgesetzt, die in ihm arbeiten können, sofern er sie läßt. Das Album ist definitiv nichts für's "Nebenherhören" oder für einen romantischen Abend zu zweit, sondern eher für alle Leute, die unbedingt mal wieder einen frischen Wind für ihre seelische Hygiene brauchen. Einen Wind, der einen großen schwarzen Vogel tragen kann.
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am 18. Dezember 2015
Ja, dieses 1979 erschiene Album schaffte es bis auf Platz 5 der Charts. Und es tut richtig weh. Bitterbös, hoffnungslos, pessimistisch und trotzdem wunderschön kommen die 9 Songs dieser Musikperle herüber. Der Opener Ich hab"s wollen wissen ist schon sehr düster und hoffnungslos. Bei Das Geburtstaggeschenk kann man richtig schön mit wippen, ein untypisch flotter Song, bei dem man schon sehr schmunzeln kann, bis auf den Cliffhanger zum Schluss - sehr schwarz. Tante Dorothee ist sehr düster gehalten, dafür beginnt Track Nummer 4 Der Clown vom Sound her bombastisch, hat aber einen brutal hoffnungslosen Text. Mit Herbert geht es weiter. Hier mischt Ludwig Hirsch einen Dialog zu einem Monolog - sensationell auch das Ende dieses Stückes. Nummer 6: 1928, besitzt eine irrwitzige Fantasie, und die Gottverdammte Pleite haut mit einer sehr düsteren Botschaft noch einen drauf. Und jetzt kommen 7 Minuten des großen schwarzen Vogels. Bei dem Refrain kann ich mich auch nach 1000mal anhören nicht zurückhalten, die eine oder andere Träne zu vergießen. Ein selten trauriges, aber wunderschönes Stück. Mit AN EUCH endet diese Platte. Ich werde jetzt Zucker auf das Fensterbrett streuen, als Erinnerung an Ludwig Hirsch. Speziellen Dank vor Allem für dieses Meisterwerk. R.I.P.
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am 26. November 2011
niemand schrieb 1979 solch eine musik, außer ludwig hirsch.
im jahre 2011 gibt es noch immer keinen,
der eine musik geschaffen hat wie diese, außer ludwig hirsch.
was für ein unermesslicher verlust ist es, daß er nun für immer gegangen ist.
ich werde ihn sehr vermissen.
er und seine musik waren und sind bis heute, einzigartig.

es ist ein meisterwerk.
sein ausdruckstärkstes album.
richtungsweisend und unerreicht, verschmelzen text und musik miteinander.
ein jahr nach den "dunkelgrauen liedern" nimmt uns ludwig hirsch mit in eine welt,
die so unglaublich traurig, düster, kritisch und melancholisch, aber auch wunderschön ist.
ich war damals wie besoffen von seinen texten.
auch von seiner musik.
er entführte mich in eine gefühlswelt, die ich damals noch nicht kannte.
ich hörte mir einzelne stücke immer und immer wieder an,
bis mir die tränen kamen.
robert opratko und sein orchester waren dabei seine mittäter.
sie schafften eine musikalische plattform, die ludwig mit seinen texten veredelte.
kein kommerz und keine radiotauglichkeit behinderten sie dabei.
in traurigen momenten, höre ich mir seine meisterleistung noch heute an.

seine texte sind eine offenbarung.
gefährlich für jeden, mit einem hang zur depression.
ludwig hirsch hat zwölf studio-alben veröffentlicht.
sein zweites, dieses werk, liegt nun als "digitally remastered version" vor.
cd ist im pappklappcover erhältlich, mit allen abgedruckten texten im booklet.

"komm großer schwarzer vogel" ist das wohl traurigste lied, daß ich kenne.
die letzte textzeile darin lautet,
"ich werd' endlich glücklich sein".
ja ludwig hirsch.
ich hoffe so sehr, daß du es jetzt geworden bist.
und danke für dieses album.
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am 24. November 2011
Der grosse schwarze Vogel ist gekommen und nimmt uns den genialen Liedermacher, Schauspieler.
Seine Lieder begleiten uns seit Jahrzehnten, laufen kalt über den Rücken oder lassen uns grinsen.
Bereits seine frühen Werke haben unglaublichen Tiefgang, die Konzerte bleiben unvergessliche Erlebnisse.
Das digtal remasterte musikalische Lebenswerk ist meine Empfehlung.

Ludwig Hirsch wird uns fehlen ...

iM
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am 14. Juli 2014
Außergewöhnlich melancholisches Album von Liedermacher Ludwig Hirsch. Der Titel "Komm großer Schwarzer Vogel" wurde in manchen Radiostationen nach 22 Uhr nicht mehr gespielt. Wieder ein typischer Fall für Zensur in Deutschland! Aber alle Lieder sind gut."Ich habs wollen wissen" und "1928" sind hervorragende Lieder, die an Power nichts zu wünschen lassen.
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am 30. Januar 2011
Ludwig Hirsch habe ich schon in den 80ern als einer meiner Lieblingsinterpreten bezeichnet. Habe mir jetzt die CD's geholt, weil ich meine Platten zwar noch habe, aber sie sind "eingemottet". Ludwig Hirsch kann ich nur empfehlen.
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am 20. August 2000
Ich bin grosser Ludwig Hirsch-Fan (obwohl erst 15) und stöbere in jedem platten-Second Hand sofort nach alten Cds/Lps von ihm. "Komm grosser schwarzer Vogel" ist eine CD mit sehr deppresiven, traurigen Texten andererseits beinhaltet sie auch sehr "lustige" Lieder ( wenn man schwarzen Humor mag ). Kann diese, wie auch jede andere CD Ludwig Hirschs empfehlen.END
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am 12. April 2010
Ludwig Hirsch von seiner stärksten Seite:

Sehr einfühlsame Melodie und superstarker Text zu den Themen:Sterben, Todessehnsucht und Tod.(Im Internet gibt es dazu gute Musikvideos!!!
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am 9. September 2013
Ludwig Hirsch - ich liebe seine Musik. Seine Texte sind so treffend, als hätte er in meiner Seele gelesen.
In meiner schwarzen Seele.
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am 9. Juni 2013
Teils schwermütig, teils lustig - ich persönlich mag Ludwig Hirsch sehr gerne.
Es ist eben Geschmackssache, ob man diesen Sänger und seine Lieder mag oder nicht.

Ich bereue den Kauf absolut nicht - tätigte diesen, da ich nur die LP hatte, der Plattenspieler (oh wie antik...) aber ko ist.
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