Nach Bush: Das Ende der Neokonservativen und die Stunde der Demokraten von Paul Krugman |
Der Mythos vom globalen Wirtschaftskrieg: Eine Abrechnung mit den Pop-Ökonomen von Paul Krugman |
DVD ~ Florian Opitz
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von Albrecht Müller
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von Paul Krugman
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Die Wurzeln für den neuerlichen Niedergang der amerikanischen Wirtschaft nach den geradezu goldenen Jahren unter der Regierung Clinton sieht Krugman bereits in der Regierungszeit von George Bush sen. angelegt, der ebenfalls einen desaströsen Haushalt hinterlassen hatte und dessen (Wirtschafts-)Politik von seinem Sohn in erschreckender Kontinuität fortgesetzt wird. Freilich übersieht der Autor nicht, dass zur Hochzeit des Booms die amerikanische Wirtschaft, insbesondere die Börse, stark überhitzt und ein Dämpfer ebenso absehbar wie nötig war. Gleichwohl sei das Ausmaß des Niedergangs der Regierung eindeutig zurechenbar. Fast schon mit Genuss zitiert Krugman in seinem Vorwort das Satiremagazin The Onion, das unmittelbar nach der Vereidigung von George W. Bush am 18. Januar 2001 dem neuen Präsidenten folgende Worte in den Mund gelegt hatte: "Der Albtraum von Wohlstand und Frieden ist endlich vorbei." -- "Gut gebrüllt Löwe", kommentiert Krugman: "Denn genau so ist es gekommen."
Der große Ausverkauf ist ein lesenswerter Beleg dafür, dass es entgegen anders lautender Menetekel in den USA eine kritische Öffentlichkeit nach wie vor gibt. --Andreas Vierecke
Paul R. Krugman ist Professor für Wirtschaft und ein Medienstar. Wie das geht? Ganz einfach: Seit 2000 schreibt er für die New York Times Leitartikel und Kolumnen. Sie sind eine Art Fehlersammlung der amerikanischen Wirtschaftspolitik. Krugman, der als Anwärter auf den Wirtschaftsnobelpreis gilt, hatte in den letzten Jahren einiges zu tun: Während die 1990er dem Haushalt einen Rekordüberschuss brachten und Millionen Arbeitsplätze entstanden, ging es mit dem Beginn der Ära Bush steil bergab: schwankende Arbeitslosenzahlen, Rekordverschuldung, explodierende Rüstungsausgaben, Außenhandelsdefizit, Dollar-Schwäche usw.
Krugman ist analytisch brillant und formuliert sogar bissiger als Michael Moore. Man kann es nur als seltene Doppelbegabung bezeichnen, wenn ein renommierter Princeton-Professor mit so viel Leidenschaft und Witz genauso innenpolitische wie weltwirtschaftliche Schieflagen benennen und kritisieren kann. Die Asienkrise, Alan Greenspan, der Rechtsruck in den USA, Energiepolitik und vieles mehr nimmt Krugman ins Visier. Man kann dieses Buch aus ökonomischem Interesse lesen, aus Freude am "Bush-Bashing" -- oder ganz einfach wegen seines eloquenten Stils. Nur lesen, das sollte man es wirklich! --Carsten Hansen
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