Pressestimmen
Gropius in Eberswalde macht zu Recht neugierig auf ein Stück brandenburgischer Geschichte und nimmt gleichzeitig einem anspruchsvollen medizinischen Gebiet den mystischen Schleier. (Märkische Oderzeitung)
In den 14 Aufsätzen der Dokumentation 'Gropius in Eberswalde' lässt sich die bewegte Geschichte des Baudenkmals gut nachlesen. Zugleich wird mit dem Bildband ein ausgesprochen sorgfältiger Umgang mit der architektonischen Vergangenheit, wie er sich in der Sanierung des Baudenkmals von Martin Gropius zeigt, angemessen gewürdigt. (Märkische Allgemeine Zeitung)
Eine kundige Autorengemeinschaft verfolgt die Entwicklung der 1862-65 erbauten ursprünglichen Provinzial-Irren- und Pflegeanstalt durch die Zeit bis zum heutigen Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie. Hier liegt eine instruktive Darstellung der Wechselbeziehungen zwischen Architektur und Therapie vor. (Berliner Morgenpost)
Kurzbeschreibung
Die ehemalige Irren- und Pflegeanstalt in Eberswalde, vom Baumeister Martin Gropius 1862 - 1865 erbaut, ist ein für die Medizin-, Kunst- und Sozialgeschichte des Landes Brandenburg einmaliges architektonisches Denkmal. Sie wurde im Pavillonstil ausgeführt, bei dem jede Abteilung in einem freistehenden Einzelgebäude untergebracht ist. Die Anlage wirkte bahnbrechend für die weitere Entwicklung des Krankenhausbaus in Deutschland. Darüber hinaus leisteten die hier beschäftigten Ärzte wichtige Pionierarbeit auf dem Gebiet der Therapie "Geisteskranker". Bis 1945 wurde der Gebäudekomplex als Landesanstalt der Provinz Brandenburg betrieben, danach nutzte ihn die Rote Armee als Hospital. Erst nach dem Abzug des Militärs 1994 war der frühere Krankenhauskomplex wieder frei zugänglich. Seit diesem Zeitpunkt wird das Haus saniert und soll ab Mitte 2002 als Haupthaus der heutigen Landesklinik Eberswalde als Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie dienen. Mit Faksimiles der Originalpläne v on Martin Gropius, zahlreichen Zeichnungen und Karten sowie einzigartigen Architekturfotos, die die facettenreiche Geschichte und aufwändige Rekonstruktion dieses herausragenden Bauwerkes dokumentieren. Das vorliegende Buch ist ein Projekt der Landesklinik Eberswalde in Verbindung mit dem Historischen Institut der Universität Potsdam, dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv sowie dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum