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Groove Nation


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Produktinformation

  • Audio CD (16. Juni 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wea (Warner)
  • ASIN: B00000AY79
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.115 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
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Anhören10. Erschiess Mich 4:03EUR 0,99  Kaufen 
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Produktbeschreibungen

Rezension

'Bitte, bitte, groove doch' - zerst kannte ich nur Entsetzen. Der noch nicht einmal geschätzte H-BLOCKX-Schlager 'Move' jetzt auf deutsch, der Refrain in einer Weise 'gecovert', daß der Verdacht nahe lag, TRIEB hielte das Ding auch nur für sein ureigenes. Und das auch noch von meiner ehemaligen Lieblingsband THE ORANGE FIELDS! Doch Raider heißt jetzt 'Twix'. Das Produkt ist allerdings gleich geblieben: zwei lecker karamelisierte Schokokekse. Die ORANGE FIELDS heißen jetzt TRIEB, und zwar aus entgegengesetzten Gründen, weshalb der Pausensnack umbenannt werden mußte: Raider hieß nur hierzulande 'Raider' und mußte zwecks größerer Internationalität des Riegels in das kosmopolitischere 'Twix' umgewandelt werden. TRIEB deswegen, weil alle Bands der Erde sich der englischen Zunge bemächtigen. Mögen die anderen sich nun gerne THE ORANGE FIELDS nennen, TRIEB ist deutsch und macht deutsch - ein Paradezug der Marktsegmentierung.Okay, es ist das übliche Gemotze: Da hat jemand endlich nach Jahren des Sich-Durchbeißens seinen Weg zum Major gefunden, hatte von dem alten Stuff die Fresse voll und macht jetzt halt andere Musik. Damalige Innovationsfreude ist nun mal vergessen, TRIEB ist zur Partyband mutiert. Eine schlichte, wenn auch keine schlechte. Ihr Sound ist up to date, die musikalischen Referenzen und Anleihen liegen auf der Hand und sind augenblicklich bei der musikbegeisterten Jugend très, très chic: RAGE AGAINST, ROLLINS und der Groove des Ghettos. Der geslappte Baß ist folgerichtig abgeschafft worden, gewisse HC-Postulate fordern ihren Tribut. Der Beat erfuhr verzierungstechnische Bereinigung, die Gitarre ihre Brachialisierung. Ganz genau das ist trendgerechte Hipness, und ganz genau die wird von weiten Teilen der Musikkundschaft erwartet.Und tatsächlich: Der neuerliche Deutschrock hat sein Gutes. Da mußte erst Herr Frank Böhle daherkommen und in vertrauter Zunge shouten, bis ich benennen konnte, was mir ideologisch an dem ganzen Groovecore-Zeug nicht zusagt. Fast alle Stücke sind im connotationsreichen tempo di marchia gehalten, der Beat ist militärisch und die backings sind live recorded im Berliner Sportpalast, schätzungsweise anno '43: 'Wollt ihr den totalen Krieg?' Nicht daß solcherlei tatsächlich gesungen würde, bewahre. Auffällig ist jedoch, daß (auch bei den englischsprachigen Vorbildern - wie mir jetzt auffällt) zumindest der Indikativ Präsens vorherrscht, wenn nicht gar der Imperativ. Eigenartig, gell?Nebenbei bemerkt: In dem Albumtitel 'Groove Nation' wird ein Problem deutlich, das meine Lieblingsreferenz Diedrich Diedrichsen in seinem Buch 'Freiheit Macht Arm' ausführlich durchleuchtet. Wenn der in jüngster Zeit immer häufiger verwendete Begriff der 'Nation' für andere kulturelle Kontexte von ausschlaggebender (und von unserer Warte aus auch zu affirmierender) Bedeutung sein mag, was, wenn man den Titel deutsch ausspricht?Aus jetzt! Das führt zu weit und belastet TRIEB ungerechtfertigterweise mit einem Stigma, das andere verdienen (das ist schon politically correct!). Und: langsam gewöhne ich mich dran, TRIEB bohrt sich in mein Ohr.

Boris Fust / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Januar 2001
Format: Audio CD
Keine schlechten Texte (auf deutsch, teilweise etwas primitiv, aber zur Musik passend), kraftvoller Sound, toller Groove, alles nur mit Gitarre, Bass und Schlagzeug eingespielt. Es geht sofort in die Beine. Meiner Meinung eine absolut amtliche Platte.
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Format: Audio CD
Einst nahmen die Beatles deutschsprachige Versionen ihrer Hits "She Loves You" und "I Want to Hold Your Hand" auf – daran muss ich bei dieser Platte denken, nur dass es hier nicht um die Musik der Beatles geht, sondern um die von Rage Against The Machine. Allerdings handelt es sich hier nicht um Stücke von Rage Against The Machine, sondern von der deutschen Band trieb. Das mag neben der Musik auch an der stimmlichen Ähnlichkeit zwischen Sänger Frank Böhle und Zack De La Rocha liegen.

Während Zack De La Rocha in seinen Texten gesellschaftliche Misstände anprangert, kritisieren trieb in ihren Texten individuelle Verhaltensweisen, z. B. rücksichtslose Geldgier in "Reich sein" oder Arschkriecher (sic!) bei dem Stück "Besser". Damit gelingt es ihnen erfreulicherweise, die subversive Haltung der Kalifornier widerzuspiegeln, ohne ihnen in den Straßenkampf zu folgen. Darüber hinaus gibt es auch Stücke, die wiederum feierlicher ausgelegt sind, allen voran "Groove doch". Insgesamt ist die Musik gut gemacht, wenn auch nicht sehr originell. Wer gerne zu Sprechgesang mit Breitwandgitarre mit dem Kopf nickt, der kann hier gerne reinhören.
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