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Herr Groll im Schatten der Karawanken. Ermittlungen in Kärnten [Gebundene Ausgabe]

Erwin Riess
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. August 2012
Herr Groll und sein Assistent, der Dozent, sind unterwegs nach Kärnten. Der Dozent will eine familiäre Angelegenheit klären, deren Wurzeln bis ins Dritte Reich zurückreichen, Groll möchte zur Hochzeit eines Freundes. Immer tiefer geraten die beiden während ihrer Recherchen über die Familienangelegenheit in die Verwicklungen des Kärntner Nationalsozialismus, und mehr und mehr beginnt der Dozent, die Geschichte seiner Familie mit anderen Augen zu sehen. Die Lage spitzt sich rasch zu, als Grolls Freund, der Bräutigam, nach dem Polterabend unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt. Am Tatort findet sich eine Liste mit brisanten Finanztransaktionen rund um Kärntens Oberschicht. Als kurz darauf auch der Bruder des Ermordeten tot aufgefunden wird, weiß Groll, dass auch der Dozent und er in großer Gefahr schweben. Es heißt nun, dem Zugriff einer tödlichen Mafia zu entkommen… Erwin Riess verwebt Vergangenheit und Gegenwart Kärntens zu einem spannenden Kriminalroman, der die historische Vergangenheit dieser Region aufgreift und das Fortdauern alter Verhältnisse treffend beschreibt. „Herr Groll im Schatten der Karawanken“ zeigt die Geschehnisse eines in seiner Geschichte festgefrorenen Landes.

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Herr Groll im Schatten der Karawanken. Ermittlungen in Kärnten + Herr Groll und der rote Strom + Herr Groll und die ungarische Tragödie
Preis für alle drei: EUR 64,00

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
  • Verlag: Müller, Otto; Auflage: 2 (6. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3701311927
  • ISBN-13: 978-3701311927
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 273.059 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche „Groll-Geschichten“

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wir versuchten noch, in der Klagenfurter Vorstadt ein Quartier zu finden, vergebens. In einem Einkaufszentrum nahe des Südrings wollten wir uns mit Proviant eindecken. Es regnete nach wie vor. Der Parkplatz war voll, es gab zwar auch mehrere Behindertenparkplätze nahe des Eingangs, aber auch die waren alle verparkt, von Nichtberechtigten, wie der Dozent feststellte, der sich kurz in den Regen wagte, um nach Ausweisen hinter der Windschutzscheibe zu suchen. Der am nächsten gelegene Behindertenparkplatz wurde von einem riesigen weißen BMW Geländewagen okkupiert. Ein drahtiger Mann um die vierzig war eben aus dem Monstrum gesprungen. Ich kurbelte das Seitenfenster hinunter und machte ihn darauf aufmerksam, daß er auf einem Behindertenparkplatz stehe und ich Rollstuhlfahrer sei. Das mache nichts, sagte der Mann freundlich. Ich solle warten, er brauche nicht länger als eine Stunde. Dann könne ich seinen Parkplatz gern benutzen, man helfe ja gern. Wir waren beide so perplex, daß wir den Mann ziehen ließen. Dann stellte ich meinen Wagen so hinter das Schlachtschiff, daß ich dessen Abfahrt blockierte, holte Joseph hinter dem Fahrersitz hervor und steckte die Räder an. Was dieser Auftritt zu bedeuten habe, fragte der Dozent, nachdem ich mich in den Rollstuhl geschwungen hatte. Der Begriff „Behindertenparkplatz“ scheine in Kärnten eine andere Bedeutung als üblich zu haben. Ich gab dem Dozenten recht. „Er meint, daß Behindertenparkplätze auch von behinderten Kraftfahrern verwendet werden können, sofern kein nichtbehinderter Lenker Anspruch darauf erhebt.“ Der Regen war stärker geworden, wir hasteten in das Einkaufszentrum. Nach der Erledigung unseres Einkaufs nahmen wir in einer Konditorei im Erdgeschoß einen Espresso und warteten das Ende des Gewitters ab. „Haben S’ also doch einen Parkplatz gefunden!“ Wir drehten uns um, der Mann aus dem BMW grinste uns an. Ich gab mich freundlich und verwickelte den Mann in ein Gespräch. Der Dozent hörte aufmerksam zu. Er sei Geschäftsführer eines Personalverleihs, verkündete der Mann selbstbewußt, er warte auf einen kroatischen Kollegen, der zehn bosnische Putzfrauen im besten Alter zu verkaufen habe. Die Frauen seien mit slowenischen Papieren versehen, Slowenien sei in der EU, ich wisse schon. Ich äußerte mich anerkennend über den schönen großen Wagen und die soziale Kompetenz des Mannes, und der war sichtlich geschmeichelt und erklärte bereitwillig, wie es zur Kärntner Sichtweise der Behindertenparkplätze gekommen sei: aus sozialem Verständnis gepaart mit großer Sympathie für Invalide. Er rückte näher und klärte uns auf: „Bekanntlich taugen Invalide nicht für normale Arbeitsstellen, daher ist jeder zweite arbeitslos. Sie sind also auf Unterstützung angewiesene Zuschußbetriebe“, leitete er den Vortrag ein. „Der Zuschuß erfolgt durch den Staat, sprich: den Steuerzahler. Mit einem Wort: Weil behinderte Menschen am Arbeitsmarkt keine Chance haben, sind sie von Zahlungen der öffentlichen Hand abhängig. Ich aber habe Arbeit und arbeite jede Woche zwischen sechzig und siebzig Stunden. Ich arbeite aber nicht nur für mich, sondern auch für die Steuer, sprich die Invaliden. Im Prinzip verdanken Sie mir jene Sozialleistungen, die Ihnen ein arbeitsfreies Leben ermöglichen.“ Es sei daher nicht unbillig, wenn ich den Leistungsträgern beim Parkplatz den Vorrang lasse, fuhr der Mann fort. Sollte ich seinesgleichen die Parkplätze streitig machen, würde ich ihre Arbeit erschweren, was zu einer sinkenden Produktivität führe, wodurch wiederum weniger Invalide unterstützt werden könnten. Es handle sich um einen sozialen Kreislauf, daher sei es dumm, davon auszugehen, daß Invalide auf Behindertenparkplätzen Vorrang genießen. Im Grunde sei die Forderung nach einem freien Parkplatz für Invalide asozial und müsse bestraft werden. Der Dozent saß mit offenem Mund da, was der Mann als Aufforderung zum Fortsetzen deutete. Ich muß zugeben, daß auch ich von der Beweisführung beeindruckt war. Kann gut sein, daß der Mann unsere Zukunft beschreibt, schoß es mir durch den Kopf.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kärntner Machenschaften 11. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Herr Groll im Schatten der Karwanken ist nun mehr der vierte Groll-Roman von Erwin Riess. Dieses mal führt die Geschichte des skurrilen und witzigen Herrn Groll nach Kärnten. Eingebettet in den Finanzskandal rund um die Hypo Alpe Adria, die Gräueltaten der SS, den Aufenthalt von John F. Kennedy in Kärnten, einer Hochzeit und dem GTI-Treffen gelingt es Riess mühelos die Zustände in Kärnten zu beschrieben. Niemals wird er dabei gehässig oder plump, viel mehr verpackt der die Geschichte und die Geschichten in imaginäre Dialoge die Groll mit seinem Freund Schebesta vom 'Ständigen Ausschuss zur Klärung sämtlicher Welträtsel' führt, oder er lässt Groll in seiner überaus charmanten und direkten Art seine Mitstreiter an seinem Wissen teilhaben.

Am Ende dieses Buches, welches leider viel zu schnell vorübergeht, hat man den Eindruck, dass die Zustände noch viel schlimmer sind als man sie erwartet. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Buch viel mehr von seinen Geschichten rund um die Handlung lebt, als von der Spannung die man sich von einem Krimi erwartet. Am Ende muss Groll nämlich eines erkennen, Verfahren werden im Allgemeinen und in Kärnten im Speziellen immer dann eingestellt wenn die Finanzwelt, die Politik oder die nationalsozialistische Vergangenheit eine wesentliche Rolle spielen. In Kärnten so scheint es, treten diese drei Faktoren gerne gemeinsam auf. Das ist die Erkenntnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsant und interessant 7. Mai 2013
Format:Kindle Edition
Einen Blick in die Kärntner Seele gewährt uns da Herr Riess der auf gut recherchierten Fakten basiert.
Trotzdem handelt es sich um keine trockene Abhandlung über den kärntner Politsumpf sondern vermag aufgrund der verschiedenen Handlungsstränge den Leser zu unterhalten und zu fesseln.
Manche Übertreibung sei dem Autor da verziehen und als zulässiges Stilmittel akzeptiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen empfehlenswertes Buch über den Kärntner Dauerbrenner 28. Dezember 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
ein aktueller Roman von einem interessanten Schriftsteller der auch in einer Zeitung für Arbeitslose interessante und zeitkritische Artikel schreibt, ein ideales Geschenk
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2.0 von 5 Sternen Enttäuschend 24. November 2013
Von Meknes
Format:Gebundene Ausgabe
Die Handlung des Buches ist lachhaft und versucht sämtliche Kärntner Skandale der letzten Jahre unterzubringen. Dabei lässt der Autor kein Klischee aus (alle Kärntner sind Nazis und dumpfe Hinterwäldler). Das ist vielleicht anfangs noch witzig, später nur noch vervig. Der nebensächlich geschlilderte Kriminalfall (welcher eigentlich?), ist völlig spannungsfrei und wird auch nicht aufgelöst.
Einzig die Ortsbeschreibungen sind akkurat. Ein enttäuschendes Buch.
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