Kurzbeschreibung
Die Sachsen gehörten zweifellos zu den Pionieren im deutschen Eisenbahnwesen. Wenn man es ganz genau nimmt, waren sie es, die die erste Eisenbahn auf deutschem Boden betrieben haben. Verglichen mit der Fernbahn Leipzig-Dresden war das zwei Jahre früher in Betrieb gegangene Stückchen Nürnberg-Fürth ja eigentlich gar keine richtige Eisenbahn... Richard Richter jedenfalls, anfang des Jahrhunderts Lokführer bei der Königlich Sächsischen Eisenbahn, wusste genau, in welcher ehrwürdigen Tradition er seinen Dienst versah. Der standesbewusste Eisenbahner führte damals übrigens genau Tagebuch über seine Erlebnisse als Lokführer (der damals fast soviel galt wie ein Pastor). Aus diesen Aufzeichnungen haben seine Enkel jetzt höchst vergnüglich zu lesende Geschichten aus einer längst versunkenen Epoche geformt. Dieses Lesebuch ist eine liebenswerte Hommage an die Länderbahnzeit, ihre urigen Lokomotiven und die »Räuchermännchen«, die sie bedienten.
Über den Autor
Anni ist die Enkelin des königlich-sächsischen Lokomotivführers Richard Richter, dessen Laufbahn als Vorsteher des Bw Glauchau endete. Buchveröffentlichungen. Die Autorin wohnt im Erzgebirge.Klaus Richter ist der Enkel des königlich-sächsischen Lokomotivführers Richard Richter, dessen Laufbahn als Vorsteher des Bw Glauchau endete. Buchveröffentlichungen. Der Autor wohnt im Erzgebirge.