oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Großmutters Schuhe: Roman
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Großmutters Schuhe: Roman [Taschenbuch]

Renate Welsh
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Wird oft zusammen gekauft

Großmutters Schuhe: Roman + Dieda oder Das fremde Kind: Roman + Johanna
Preis für alle drei: EUR 29,35

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Dieda oder Das fremde Kind: Roman EUR 8,50

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Johanna EUR 7,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423246952
  • ISBN-13: 978-3423246958
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 520.895 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Renate Welsh
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Renate Welsh auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die aus Wien stammende Autorin Renate Welsh [...] entwirft ein Szenario, das ausgehend vom Leichenschmaus beim Begräbnis der 93-jährigen Großmutter in einer furiosen Abrechnung innerhalb der Familie mündet.«
Pinzgauer Nachrichten 19.03.2009

»Dieses Buch beschreibt eine knallharte Bestandsaufnahme all dessen, was eine Familie ausmacht – im Guten wie im Schlechten.«
Stefanie Steiner, Schwäbische Post 17.02.2009

»Ein geschickt gebauter und sprachlich ansprechend durchgeführter Roman. Sein psychologisch und sozial reizvolles Thema wird mit einer erstaunlichen Spannung behandelt.«
Klaus Weimann, Radio Darmstadt 05.02.2009

»Anrührend oder beklemmend, je nachdem, wie einem die eigene Sippe gefällt.«
Manuela Meyer, Sonntagsblitz 04.01.2009

»Die Autorin Renate Welsh versteht es aufs Feinste, sich in die Gefühlswelt ihrer Protagonisten hineinzuversetzen und die nicht immer einfachen, zuweilen zwiespältigen Familiengeflechte zu analysieren. Ein gut zu lesender Roman, der auf den letzten Seiten noch einmal an Fahrt gewinnt und dem Leser bis zuletzt geschickt in seinen Bann zieht.«
Sonntagsjournal der Zevener Zeitung 07.12.2008

»Renate Welsh erzählt mit einem psychologischem Gespür von einer grotesken 'Familienfeier', die zur Generalabrechnung gerät.«
Ludwigsburger Wochenblatt 11.12.2008

»›Großmutters Schuhe‹ ist eine Lektüre, die in ihrer schonungslosen zum Teil lüstern-gemeinen Offenheit schon wieder witzig-unterhaltsam wirkt. Familie wird zur Karikatur und steht abschließend erneut für Rückhalt und Gemeinsamkeit.«
Siegener Zeitung 10.12.2008

»Ein Blick hinter den Spiegel der 'trauernden' Begräbnisgesellschaft; Erzählkunst auf höchstem Niveau.«
Frankfurter Stadtkurier 04.11.2008

»Familienklatsch, Familiengeschichten – tragisch, komisch und vielseitig.«
bunte.de 08.12.2008

»Königlich amüsante Novelle über eine Herrscherin.«
Nordlicht - Anzeiger für das Harlingerland 04.12.2008

»Mit ›Großmutters Schuhe‹ ist ihr ein Familienporträt von beeindruckendem Tiefgang gelungen, das gerade das verstorbene Familienmitglied lebendiger als alle lebenden Verwandten erscheinen lässt.«
Sabine Mahnel, literaturmarkt.info 03.11.2008

»›Großmutters Schuhe‹ ist ein realistisches und unterhaltsames Porträt einer Großfamilie, in dem die Beziehungen einer Familie untereinander schonungslos offen gelegt werden.«
Vittoria Finzi, Preußische Allgemeine Zeitung 19.09.2009

Kurzbeschreibung

»Diese Familie braucht kein Oberhaupt mehr, weil sie nämlich mit diesem Tag aufgehört hat, eine Familie zu sein, die Nabe ist aus dem Rad gefallen, die Speichen spritzen in alle Richtungen.« Urenkel David benennt exakt und wenig schmeichelhaft, was er von seiner Sippschaft hält. Soeben hat man die alte Dame mit 95 Jahren zu Grabe getragen und sitzt nun beim Leichenschmaus - eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich noch trifft …


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Oberhaupt einer großen Familie ist gestorben, Edith Karmann, 93. Wie wohl bei vielen Beerdigungen wurden auch auf dieser Reden gehalten, die den verstorbenen Menschen in die Nähe eines Heiligen rückten. Nun sitzen die Hinterbliebenen in einem Gasthaus beim Leichenschmaus.

Oft fragt man sich ja bei solchen Gelegenheiten, was wohl die nächsten Angehörigen von diesen posthumen Lobeshymnen halten mögen. Sie haben den Verstorbenen schließlich mit all seinen Fehlern und Schwächen gekannt. In diesem Buch erfahren wir es. Christine Welsh schaut den Hinterbliebenen quasi in die Köpfe und lässt uns an deren geheimsten Gedanken teilhaben. Manch ein Abschiednehmen gerät unversehens zur gnadenlosen Abrechnung mit der Verstorbenen und der ganzen Verwandtschaft.

DIE TÖCHTER: STEFANIE (72) UND FRIEDRIKE(69)
Die wichtigste Bezugsperson für die Mädchen war die Mutter - die beide zurückwies. Stefanie war ihr zu brav und zu angepasst, und mit der intelligenten aber unscheinbaren Friederike konnte sie ebenso wenig anfangen. Stefanie bringt es auf den Punkt: "Ja, Edith, es muss einmal gesagt werden, nach all den Lobeshymnen: Als Mutter warst du eine Katastrophe!" (S. 145)

DIE SCHWIEGERSÖHNE: F.T. (75) UND EBERHARD (73)
F.T.s Ehe mit Stefanie besteht nur noch auf dem Papier. Zur Beerdigung der Schwiegermutter ist er gekommen, weil er sie gemocht hat. "Sie war die einzige, die mich nicht als Trottel behandelt hat, weil ich keine so genannte humanistische Bildung hatte." (S. 99) - Eberhard, Friederikes Mann, nutzt den Leichenschmaus für eine persönliche Lebensbilanz. Aufgewachsen in einer freudlosen Familie, schätzte Eberhard an seiner Schwiegermutter die Lebensfreude und ihren Sinn für Humor

MARIE (81), HAUSHÄLTERIN MIT FAMILIENANSCHLUSS
Für Marie wird der Tod ihrer Arbeitgeberin und Freundin Edith zur existenziellen Frage. Für einen Hungerlohn hat sie seit ihrer Teenagerzeit für Ediths Familie gearbeitet. Erst in den letzten 10 Arbeitsjahren wurde sie offiziell angemeldet, was nach 65 Jahren treuer Dienste nicht einmal für die Mindestrente reicht. Ob Edith ein Testament gemacht und Vorkehrungen für Maries Alterssicherung getroffen hat? Marie glaubt nicht daran.

DIE URENKEL: DAVID (20) UND PATRICIA (21)
Auch das Verhältnis zu Edith Karmanns Enkeln war nicht entspannt. Familienähnlichkeit und Zuneigung haben bei der Familie offenbar zwei Generationen übersprungen. Die Urenkel David und Patricia sind Nachkommen ganz nach dem Herzen von Uroma Edith: gut aussehend, intelligent, charmant, charismatisch und auch auf dem besten Weg, beruflich erfolgreich zu werden.
Mit Patricia und David fühlte Edith sich mehr verwandt als mit sonst jemandem aus der Familie.

Mit erschreckender Klarheit durchschaut der junge David seine Verwandtschaft. Und er ahnt auch, dass seine 'Ditta-Oma' eine Frau mit vielen Gesichtern war: "Nimmt man Abschied von einem Menschen oder einem Bild? Meine Ditta haben die anderen hier alle nicht gekannt." (S. 23) Urenkelin Patricia kommt zu ganz ähnlichen Schlüssen, was die Familie angeht. Und die Uroma, die große Manipulatorin, die alte Anarchistin, mit der man so herrlich über die Familie lästern konnte, wird ihr fehlen.

FREUNDE UND BEKANNTE
Eine besondere Rolle kommt einem guten Bekannten der Verstorbenen zu, Alfred Schreiber, 91. Ihn hat Edith Karmann beauftragt, den Hinterbliebenen schon beim Leichenschmaus einen Ausblick auf die Testamentseröffnung zu geben. Diese "Botschaft aus dem Jenseits" ist für manch einen ein Schock - und setzt dramatische Ereignisse in Gang '

VOM WESEN DER FAMILIENBANDE
Es hat etwas von gehässigem Familienklatsch, wenn man hier die geheimsten Gedanken der einzelnen Familienmitglieder erfährt. Deswegen hat man auch so ein diebisches Vergnügen an all diesen Enthüllungen. Doch jenseits von Neugier und Indiskretion stellen sich ganz andere Fragen: die nach Persönlichkeit, Rollen und Identität.

Jeder kannte eine andere Edith Karmann. Waren das nur die ganz normalen Facetten eines Charakters und jeder Mensch bekam, je nach der Beziehung, in der zur Verstorbenen stand, ein anderes Stückchen zu davon sehen? Oder blieb ihre wahre Persönlichkeit den Blicken der anderen verborgen? Zeigte sie nur, was ihr nützlich erschien, um ihre Mitmenschen zu manipulieren? Wer hat wohl das Bild zu sehen bekommen, das der authentischen Persönlichkeit Edith Karmanns am nächsten kam? War sie besonders schillernd, falsch und wankelmütig, wie Marie vermutet, oder sind wir alle eine Summe widersprüchlicher Rollen und Eigenschaften?

Interessant ist auch die Frage, über wie viel Generationen einer Familie sich der Einfluss einer so dominanten Persönlichkeit wie Edith Karmann erstreckt. Ihre Töchter leiden ein Leben lang darunter, den Ansprüchen der Mütter nicht genügt zu haben. Deren Partner und Kinder wiederum leiden daran, dass ihre Frauen und Mütter sich unzulänglich, ungeliebt und zurückgewiesen fühlten und im Schatten ihrer charismatischen Muttter nie genügend Sonne bekommen haben. Erst die Urenkel scheinen diese Leidenskette durchbrechen zu können. Weil der Einfluss von Edith Karmann über die Generationen nachlässt, oder weil ihre starke Persönlichkeit bei den Urenkeln wieder durchschlägt? David und Patricia sind vielleicht die ersten, die in Edith Karmanns Fußstapfen treten können, und denen "Großmutters Schuhe" nicht viel zu groß sind.

"Großmutters Schuhe" ist ein Familienporträt mit komischen und tragischen Momenten, unterhaltsam, eigenwillig und lebensnah ' eine illusionslose Offenlegung der Beziehungen innerhalb eines Familienclans, eine knallharte Bestandaufnahme all dessen, was eine Familie ausmacht - im Guten wie im Schrecklichen.

Wer befürchtet, sich beim Lesen in dem komplexen Beziehungsgeflecht verirren zu können: Unter der vorderen Klappe des Buchs ist ein übersichtlicher Stammbaum verborgen, den man zwischendurch schnell mal zu Rate ziehen kann.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großmutters Schuhe 9. Juni 2009
Format:Taschenbuch
»Diese Familie braucht kein Oberhaupt mehr, weil sie nämlich mit diesem Tag aufgehört hat, eine Familie zu sein, die Nabe ist aus dem Rad gefallen, die Speichen spritzen in alle Richtungen.« Urenkel David benennt exakt und wenig schmeichelhaft, was er von seiner Sippschaft hält. Soeben hat man die alte Dame mit 95 Jahren zu Grabe getragen und sitzt nun beim Leichenschmaus - eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich noch trifft ...
Oft fragt man sich ja bei solchen Gelegenheiten, was wohl die nächsten Angehörigen von diesen posthumen Lobeshymnen halten mögen. Sie haben den Verstorbenen schließlich mit all seinen Fehlern und Schwächen gekannt. In diesem Buch erfahren wir es. Christine Welsh schaut den Hinterbliebenen quasi in die Köpfe und lässt uns an deren geheimsten Gedanken teilhaben. Manch ein Abschiednehmen gerät unversehens zur gnadenlosen Abrechnung mit der Verstorbenen und der ganzen Verwandtschaft.
Mit erschreckender Klarheit durchschaut der junge David seine Verwandtschaft. Und er ahnt auch, dass seine Ditta-Oma eine Frau mit vielen Gesichtern war: "Nimmt man Abschied von einem Menschen oder einem Bild? Meine Ditta haben die anderen hier alle nicht gekannt." (S. 23) Urenkelin Patricia kommt zu ganz ähnlichen Schlüssen, was die Familie angeht. Und die Uroma, die große Manipulatorin, die alte Anarchistin, mit der man so herrlich über die Familie lästern konnte, wird ihr fehlen.
Diese Geschichte von Renate Welsh hat etwas von gehässigem Familienklatsch, wenn man hier die geheimsten Gedanken der einzelnen Familienmitglieder erfährt. Deswegen hat man auch so ein diebisches Vergnügen an all diesen Enthüllungen die vor Neugier und Indiskretion ganz andere Fragen aufwerfen: die Fragen nach Persönlichkeit, Rollen und Identität einer ' dieser ' Familie.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von sanika12
Format:Taschenbuch
Klappentext:
'Diese Familie braucht kein Oberhaupt mehr, weil sie nämlich mit diesem Tag aufgehört hat, eine Familie zu sein, die Nabe ist aus dem Rad gefallen, die Speichen spritzen in alle Richtungen.' Urenkel David benennt exakt und wenig schmeichelhaft, was er von seiner Sippschaft hält. Soeben hat man die Matriarchin mit 93 Jahren zu Grabe getragen und sitzt nun beim Leichenschmaus ' eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich noch trifft und einander eigentlich wenig zu sagen hat. Umso reger sind die Gedanken. Hat doch jeder über jeden und über die Verstorbene und die eigene Beziehung zu ihr eine sehr subjektive Meinung.
Wer aber war diese Edith Karmann wirklich? Für die Frauen ihrer Generation ein Vorbild ' für die nächsten beiden Generationen eher ein Alptraum? Was denkt die Urenkel-Generation? Wohin steuert diese Trauergesellschaft? Was braut sich da zusammen? Den Bediensteten des Gasthauses schwant nichts Gutes '
Statement:
Edith Karmann, gestorben im 93. Lebensjahr, das Oberhaupt einer großen Familie. Bildlich gesehen war sie der Reißverschluss einer Tasche, darin behütet und gehortet, flache Steine, doch auch kleine, grobe, kantige und ungeschliffene Felsbröckchen, zertrümmert durch den Aufprall. Die alte Dame, der Fels in der Brandung (?), die dominante Persönlichkeit ihres Herrscherreiches, der Familie. Aber, war sie das wirklich so, wie die anderen Edith sahen oder gesehen haben wollten?
Vorausschauend hatte sie auch diese letzte Angelegenheit ihres Lebens geregelt, das Lokal, den Leichenschmaus ausgesucht und auch den guten Freund ausgewählt, um eine Aussicht auf das zu eröffnende Testament zu geben.
Es war eine seltsame Familie, die an diesem Tag zusammen gekommen war. Jeder von ihnen brachte seine eigene Geschichte mit, die ihn mit der Verstorbenen verbunden hatte. Jede einzelne Person auf dieser so genannten 'Familienfeier' hatte auf seine Art und Weise eine Rechnung offen mit Edith Karmann. Und sollte man beim Lesen des Romans bei den Personen durcheinander kommen, hilfreich der vorne aufgeführte Stammbaum. 'Großmutters Schuhe' wird geprägt durch viele Charaktere, und jede zeigt dem Leser ein anderes Bild, seine Wahrnehmung zum Leben der Verstorbenen. Sei es als Mutter, Großmutter, Uroma, Schwiegermutter oder auch als Angestellte in ihrem Haushalt, sehr interessant zu lesen, in welchen Situationen sämtliche Hemmschwellen verloren gehen. Das Charisma der alten Grand Dame schwebt indes während des gesamten Leichenschmaus über sie alle.
Auf gut 200 Seiten hat die Autorin eine gute Handlung, tragend durch die Hauptprotagonistin und dem verbliebenen Rest des Familienclans, eine eigenwillige, aber doch nicht realitätsfremde Geschichte, veröffentlicht.
Fazit:
Ein gelungenes Buch, die Teilnahme am Familienklatsch und Tratsch ist vorgegeben, aber man blickt auch in tiefe Hintergründe eines Lebens.
Was wäre wenn '? Diese Frage stellt sich in dem Moment, wenn die geheimsten Gedanken freigelegt und offenbart werden. Wäre vielleicht vieles anders gewesen, wenn '?
Eine gut durchdachte Handlung, sehr eigenwillig, und doch spricht es sicherlich nicht jeden Leser an.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de