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Großmama packt aus Audio-CD – Gekürzte Ausgabe, Audiobook

92 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; Auflage: Gekürzte Lesung. (10. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783455304596
  • ISBN-13: 978-3455304596
  • ASIN: 3455304591
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,3 x 13,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.580 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Als der Roman im Jahr 2005 erschien, waren die Stimmen der Kritik doch eher gespalten. Priesen die einen, wie tieftragisch und zugleich hochkomisch hier eine jüdische Familiengeschichte über ein Jahrhundert hinweg von der auspackenden Großmutter erzählt wird, fanden andere ausgerechnet diesen "Quasselton" der allwissenden Großmama, die sogar aus dem Jenseits noch weitererzählt, auf die Dauer doch enervierend und den Roman am Ende nicht mehr als eine mehr oder weniger amüsante Ansammlung von Anekdoten. Worüber es aber wenig zu diskutieren gibt: Hannelore Hoger macht ihre Sache ausgezeichnet und gibt dieser Großmutter eine Stimme, die man nicht so schnell vergisst. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 606 Minuten, 8 CDs, gekürzte Lesung

Pressestimmen

»Hinreißend erzählt. Tragisch, komisch, grotesk wie auch makaber. Zum Dahinschmelzen.«
Rainer Schmitz, Focus

»›Großmama packt aus‹ zeigt das Gesamtbild bürgerlicher Familienkatastrophen. Unbarmherzig, liebevoll, hinreißend.«
Michael Naumann, Die Zeit

»Ein entzückender Roman.«
Brigitte 06.06.2007 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl-Heinz Heidtmann am 6. Februar 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist mindestens in dreierlei Hinsicht lesenswert:

Inhalt: Wir halten Buch in den Händen, das uns, angefangen in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts über drei Generationen am Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie teilnehmen lässt.

Stil: Der Erzählstil ist außergewöhnlich, weil Irene Dische ihre eigene Großmutter diese Familiengeschichte (in der sie selber meist nicht besonders gut wegkommt) von Anfang bis Ende, ja sogar noch im Himmel, erzählen lässt.

Man möge mir den Vergleich verzeihen, aber ein wenig habe ich mich an manchen Stellen an den phantastischen Erzählstil von Gabriel García Márquez ("100 Jahre Einsamkeit") erinnert gefühlt.

Humor: Großmama verliert beim Erzählen der Geschichte der Familie Rother auf über 350 Seiten nie ihren Humor - immer nach dem Motto "Es ging auch, als es nicht ging". Dabei nimmt sie sich auch selber "auf die Schippe" (so proklamiert sie zum Beispiel nahezu jedes Jahr dramatisch als ihr Todesjahr, wird aber letztendlich 96 Jahre alt).

Gelungen ist dieses Buch vor allem auch deshalb, weil es weder die Wiederholung einer Vertreibungsgeschichte ist, noch je in larmoyanten, nostalgischen oder gar abrechnenden Gefühlen wühlt.

Fazit: Lesenswert für Leser, die sich für Zeitgeschichte auf Basis von autobiographischen Zeitzeugnissen interessieren.
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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Irene Dische hat 1989 mit ihrem Erzählband Fromme Lügen für erhebliches Aufsehen gesorgt. es folgten Erzählungen, Romane, Kinderbücher. Und jetzt, in so jungen Jahren, versucht sie sich an ihrer Autobiografie. Ein riskantes Unterfangen, wenn sie sich nicht einen genialen Trick ausgedacht hätte, denn sie lässt ihre Großmutter aus dem Jenseits sprechen. Und das heißt, diese Großmutter muss niemals einen literarischen Satz sprechen, die Autorin kann sich hinter der Großmutter verstecken, die kann sagen was sie will, muss niemals politisch korrekt sein. Und Großmama tut das in einem rasanten, frechen, schnellen, amüsanten Schnodder Ton, mit einer unbedeckten Nüchternheit und gezielten Ungehörigkeit,
Zum Inhalt: Großmama, eine streng katholische Bürgerstochter, heiratet Ende der zwanziger Jahre einen jüdischen Arzt aus Oberschlesien. Er konvertiert, bleibt aber für die Nationalsozialisten Jude. Er operiert, sterilisiert Kleinkriminelle und geistig Behinderte. Als er einmal eine Scheinoperation vornimmt, denunziert ihn die assistierende Krankenschwester, die ausgerechnet die beste Freundin von seiner Frau ist. Er begreift eigentlich nicht recht, was um ihn herum alles passiert, was die Massenmörder in Berlin vorhaben. Immer das gleiche alte Thema, die Fassungslosigkeit der Verfolgten angesichts der Verfolger. Großmama drängt ihn resolut zur Emigration nach Amerika. Ihr Bruder, der als Reichsrichter Karriere bei den Nazis gemacht hat, will verhindern, dass sie ihrem Mann nach Amerika folgt. Doch dann gelingt es ihr schließlich doch ein Schiff zu besteigen und mit ihrer Tochter nach Amerika zu entfliehen. Es folgt die Geschichte der Assimilation in Amerika.
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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 24. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Was auch immer sich der Leser unter dem Titel "Großmama packt aus" vorstellen mag -- die Lektüre wird ihn doch überraschen! Denn Irene Dische ist ein ganz ungewöhnlicher autobiographischer Bericht gelungen, in dem sie ihre Großmutter literarisch wieder auferstehen lässt und die Familiengeschichte aus ihrer Sicht erzählt.

Diese Großmutter, aus dem rheinischen Niederadel stammend, hatte stets ihren eigenen Kopf! Sie schert sich nicht um gesellschaftliche Konventionen und heiratet ihre große Liebe, den jüdischen, ihr zuliebe konvertierten Chirurgen Carl Rother und folgt ihm in die schlesische Provinz. Dort freilich führt sie ihr distinguiertes Leben weiter, bis die Nazis ihrem Mann so zusetzen, das er schließlich in die Staaten auswandert. Sie selber folgt nach dem Abitur ihrer Tochter Renate und es gelingt der Familie, wieder eine neue Existenz aufzubauen. Renate hat den Dickschädel ihrer Mutter geerbt, heiratet ebenfalls unstandesgemäß und bekommt ihrerseits zwei Kinder, eines davon ist Irene. Die steht ihren weiblichen Vorfahren in Eigensinn nichts nach und macht es damit ihrer noch immer urkatholischen und preußisch korrekten Großmama schwer!

Irene Dische hat in diesem Buch sehr gut die Mentalität der heutigen Urgroßmutter-Generation, die das ganze zwanzigste Jahrhundert durchlebt und durchlitten hat, eingefangen. Sie paart Mutterwitz mit einem ganz eigenen Pragmatismus, der Durchhaltewillen und die Eigenschaft, aus nichts etwas zu machen verbindet. Getreu der Devise "Geheult wird, wenn der Kopf ab ist" geht die Oma in jeder Beziehung beherzt und wenig zimperlich mit den großen und kleinen Schwierigkeiten des Lebens um. Manchmal bleibt das Lachen wirklich im Halse stecken und doch ist diese Elisabeth Rother so eine starke literarische Figur, dass man sie beim Lesen nicht nur vor Augen hat sondern auch so schnell nicht vergessen wird!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sommerzeit am 15. November 2008
Format: Taschenbuch
Der Roman erzählt die Familiengeschichte der Autorin aus der Sicht deren Großmutter Elisabeth. Die katholisch erzogene Rheinländerin lernt in einem Feldlazarett während des ersten Weltkriegs den jüdischen Arzt Carl kennen, den sie, nachdem dieser zum Katholizismus konvertiert ist, heiratet. Es folgt der Umzug nach Schlesien, die Geburt der Tochter Renate und schließlich die Auswanderung in die USA - nach den Rassegesetzen der Nazis blieb nämlich auch ein konvertierter Jude immer noch ein Jude.

Der Neuanfang im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist zunächst mühsam, schließlich kann Carl aber auch dort seinen Beruf ausüben, auch die Tochter macht Karriere, heiratet den in der Familie unbeliebten Wissenschaftler "Dische" und bringt zwei Kinder zur Welt...

Das Besondere an diesem Roman ist die Erzählung aus Sicht der Großmutter. Elisabeth ist eine resolute und standesbewusste Bürgersfrau, die von (zu ihrer Zeit offensichtlich allgegenwärtigen) Vorurteilen nur so strotzt. Sie selber verachtet Juden, Schwarze, das unkonventionelle Leben ihrer Tochter Renate und noch mehr das ihrer Enkelin Irene, die von der Hippie-Welle der sechziger Jahre voll erfasst wird.

Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt so, wie so eine Geschichte tatsächlich erzählt werden würde: Einerseits um eine gewisse Chronologie der Geschehnisse bemüht, andererseits auch immer wieder hin- und herspringend, mal assoziativ vorgreifend, mal zurückblickend.
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