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Große Tiere: Roman
 
 
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Große Tiere: Roman [Taschenbuch]

Carl Hiaasen , Michael Kubiak
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (11. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442470285
  • ISBN-13: 978-3442470280
  • Originaltitel: Native Tongue
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.691 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Carl Hiaasen
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hiaasen lässt in diesem schrillen Ökothriller wirklich sämtliche Puppen tanzen!" (Tempo )

"Hiaasen scheut vor keiner Überspitzung der Handlung oder der Figurenzeichnung zurück, beweist seine große Klasse aber dadurch, dass dem Wahnsinn des Geschehens die Seelenruhe des Erzähltons kontrastierend gegenüber steht. Daraus ergibt sich zuletzt die eigentliche Komik des Romans: aus dem Widerspruch der ingeniös eingefädelten und durchgeführten grotesken Coups und der Trockenheit, dem Understatement, mit denen das alles eher unbeteiligt konstatiert wird." (crime-corner.de )

"Wollen Sie einen Krimi, der Spannung mit grandiosem Witz verbindet, dann sind Sie bei Carl Hiaasen goldrichtig." (BWZ )

Kurzbeschreibung

Hiaasen ist Pflichtlektüre für alle Florida-Liebhaber und -Verächter gleichermaßen!

Key Largo, Florida. In einem großen Vergnügungspark herrscht helle Aufregung: Zwei Männer haben das letzte Exemplar der vom Aussterben bedrohten „Blauzüngigen Mangowühlmaus“ gestohlen. Hinter dem Coup scheint eine militante Umweltorganisation zu stecken, und der Besitzer des Parks will den Frevel mediengerecht ausschlachten. Joe Winder, ein ausgebrannter Exreporter soll sich der Sache annehmen. Das tut er auch – aber ganz anders als sein Auftraggeber sich das denkt ...


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Esther TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Carl Hiaasen erfindet sich selbst nicht neu, nicht heute und nicht 1991, als dieser Roman zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Dennoch ist er ohne Frage komisch, komisch und abermals komisch. Und zwar auf seine ausgesprochen unverblümte und direkte Art, ohne mit Subtilität zu punkten.

In einem Vergnügungspark in Key Largo, Florida sind viele Mittel Recht, um Touristen an- und ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Zum Beispiel existieren hier die einzigen, noch lebenden "Blauzüngigen Mangowühlmäuse" ihrer Rasse - und exakt diese beiden, reizenden Publikumsmagneten werden am helllichten Tag gestohlen, von zwei ganz "gerissenen" Ganoven. Wer steckt da wohl dahinter und wer in aller Welt, hat den kleinen Tierchen, die Zungen blau angepinselt ("Native Tongue")?

Akteure:
Hauptdarsteller diesmal ein Journalist, dessen Handschrift die Pressemitteilungen des Vergnügungsparks tragen, der die Tricks und Machenschaften durchschaut und sich auf die Seite der "Entführer" schlägt, die "Entführer" und ihre betagten AuftraggeberInnen, Molly Mc Namara und die Mütter der Wildnis (jenseits der Siebzig), Pedro Luz, der Anabolika getränkte Sicherheitschef des Vergnügungsparks, sein Chef, Francis X. Kingsbury alias Frankie King und auf der Abschussliste des Gottis (NY Mafia Clan), ein Auftragskiller, der seine Schwiegermutter mag, ein "geiler" Delphin, ein "dressierter" Killerwal, der Tierarzt Dr. Kroocher, der den Schwindel aufdeckt und (vorerst) spurlos verschwindet, jede Menge fetter Touristen, ein Golfprofi im Feuer des Gefechts und das Projekt "Falcon Trace", das beabsichtigt, ein Naturschutzgebiet (North Key Largo) aus Mangrovenwäldern zu planieren und einem "19-Loch" Golfplatz zu opfern - kein Wunder, dass hier einer was dagegen hat:
Clint Tyree alias Skins oder der Captain (Glasauge, Badehaube, und diesmal mit eigenartiger roter Halskrause, immer noch Graham Green Fan und im Glaube an das Gute). Nicht nur Skink, der Ex-Governor auch andere Bekannte und Elemente aus den "Krummen Hunden" begegnen uns hier wieder.

Wie gewohnt ausgesprochen pointiert bringt Hiaasen eine weitere (in diesem Fall frühere) Geschichte um die Zerstörung von natürlichem Lebensraum, Korruption in Florida und der Macht der Gesetze and den Leser. Seine Charaktere sind wie üblich klaren Schemen zuordenbar: Die Guten, die Bösen, und ihre jeweiligen Handlanger (sehr oft unterbelichtet). Die Pointen kommen direkt, brauchen keinen Anlauf, wirken sofort und fordern wenig graue Zellen. Wie üblich spitzt sich die Geschichte am Ende zu und mündet in ein actiongeladenes Getümmel - Schlag auf Schlag - aus dem (wer weiß es?) die Guten als Sieger hervorgehen.

Wie immer mag ich das letzte Kapitel "Was wurde aus" und kann diesmal auch über die Übersetzung nicht nörgeln.
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Große Unterhaltung 21. Januar 2012
Format:Taschenbuch
Die Grundkonstellation eines Hiassen-Thrillers ist denkbar einfach: hier die Guten, die sich meist aus den Verlierern der Gesellschaft rekrutieren. Dort die durchtriebenen, rauflustigen, korrupten, bestechlichen, mörderischen Bösen, von denen es zu viele gibt. Und dann noch deren Handlanger, die zwar noch übler sind, aber auch gesegnet mit einem IQ tiefer als die Sümpfe vor Key Largo.

Zwei dieser Deppen entwenden aus einem Vergnügungspark nahe der Everglades die letzten zwei lebenden Exemplare der blauzüngigen Mangowühlmäuse. Die Nager überleben die Entführung nicht - ein Schock für den Auftraggeber, Ökorebellen, die sich »Mütter der Wildnis« schimpfen, ein Haufen alter Damen jenseits der Siebzig. Denn die unerschrockenen Omas wollten mit den niedlichen Tierchen Stimmung gegen die geplante Erweiterung des Freizeitparks machen. Dessen Betreiber Francis X. Kingsbury - alias Frankie King, ein New Yorker Mafia-Pate im FBI-Zeugenschutz ' hat nach alter Methode Behörden und Politiker bestochen, um die Everglades ein für allemal trocken zu legen. Dort soll ein riesiger Golfplatz entstehen.

Was wiederum den Ex-Reporter Joe Winder mächtig wurmt, denn die Magrovenwälder sind sein liebstes Angelareal. Dumm nur, das Winder ausgerechnet als PR-Schreiber des Freizeitparks seine täglichen Fischköder verdienen muss. Für eine Weile hält er still. Als aber Dr. Kroocher, der Tierarzt des Vergnügungsparks, plötzlich unzerkaut im Magen des Wals landet, platzt Winder der Kragen. Der sorgenvolle Doktor hat nun wirklich keinem Moskito etwas zu leide getan. Oder hat sein Tod etwas mit den Mangowühlmäusen zu tun, deren Zungen nicht wirklich blau waren, sondern nur blau angepinselt?

»Native Tongues« ist auch der Originaltitel von »Große Tiere«, das 1991 erstmals veröffentlicht wurde. Natürlich merkt man dem Krimi stellenweise sein Alter an, gerade in solchen Momenten, in denen die Handlung heutzutage mit einem Handyanruf in Sekundenschnelle gelöst werden würde. Aber sei's drum, ums Auflösen geht es bei Carl Hiaasen auch gar nicht. Das Vergnügen sind die haarsträubenden Verwicklungen, von denen es dank hirnloser Übeltäter garantiert immer mehrere Dutzend gibt.
Denn die beiden Deppen vom Anfang sehen sich zwischenzeitlich um ihren Lohn geprellt. Weswegen sie, kaum dass sie ' freilich durch Zufall - hinter die wahre Identität des Freizeitparkbetreibers gekommen sind, sein Geheimnis an die rachdürstigen Paten im Big Apple verscherbeln. La Familia entsendet Lou Rossiter, einen Auftragskiller, der seinen Key Largo-Job zugleich für einen entspannten Familieausflug inklusive Schwiegermutter nutzt. Allerdings hat er die Rechnung ohne Pedro Luz gemacht, den Anabolika-fressenden Sicherheitschef des Freizeitparks, der eines ganz sicher hasst: Delfine. Dummerweise hat Dickie, ein liebestoller Meeressäuger, bereits ein Auge auf ihn geworfen.

So kriegt am Ende ' wie bizarr! wie amüsant! ' doch noch jeder, was er verdient.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht überzeugend 13. August 2009
Von leser66
Format:Taschenbuch
Schade, das Buch hat mich nicht besonders begeisert. Die Handlung war mir in Teilen zu ähnlich zu "Krumme Hunde" und zu langwierig. Zum Schluss begann ich schon quer zu lesen, was ich eigentlich nie gern mache.

Die Handlung wurde mir zu unrealistisch und die Hauptpersonen immer unglaubwürdiger und überzeichnet.
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