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Kundenrezensionen

38
4,3 von 5 Sternen
Große Erwartungen
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2004
Eine wirklich gelungene Adaption von Charles Dickens Meisterwerk: Regisseur Alfonso Cuarcon verlegt die Geschichte des verarmten Jungen Finn vom viktorianischen England in die USA der Gegenwart. Geschickt strafft er die komplette Handlung des Buches, streicht Nebenfiguren und schält mit Hilfe einer großartigen Besetzung die aussichtslose Liebesgeschichte heraus: Finn, der bei seiner Schwester und deren tumben Mann Joe am Gold von Mexico aufwächst, hilft einem entflohenem Sträfling (Robert de Niro) bei der Flucht über die Grenze, die am Ende dann doch misslingt. Gleichzeitig gewinnt er das Interesse der verschrobenen Mrs. Dinsmoor (grandiose Rolle für Anne Bancroft!!), die, seit dem sie an ihrem Hochzeitstag von ihrem Bräutigam versetzt wurde, in ihrer prächtigen, aber völlig heruntergekommenen Villa, lebt und dem Alkohol verfallen ist. Sie stellt dem Jungen ihre kleine Nichte Estella vor, durch die sich die alte Dame indirekt an der Männerwelt für die ihr angetane Schmach rächen will. Finn verliebt sich hoffnungslos, für Estella ist Finn nur ein Spielzeug.
Im Laufe der Jahre entdeckt Finn (jetzt erwachsen und gespielt von Ethan Hawk) sein Talent und Leidenschaft für die Malerei, bis ein unbekannter Rechtsanwalt, durch einen anonymen Klienten beauftragt, Finn die Möglichkeit eröffnet, nach New York City umzusiedeln um dort als Künstler Karriere zu machen. Finn vermutet diesen großzügigen Geldsegen als weitere Finte von Mrs. Dinsmoor, um ihn erneut mit der attraktiven Estella (jetzt gespielt von der wunderbaren Gwyneth Paltrow) zusammenzuführen, die, trotz Affäre mit Finn, einen anderen Mann heiratet. Verzweifelt stürzt sich Finn in die Kunst um am Ende seinem wahren Mentor gegenüberzustehen....
Der Film ist grandios ausgestattet, wunderbar fotografiert und geschnitten. Curacon hat neben der erstklassigen Besetzung auch ein Händchen für stimmungsvolle Details (das Grün von Dinsmoors Kleid zieht sich als Zitat durch den ganzen Film) in Abstimmung mit Licht und Musik. Auch wenn vieles von Charles Dickens Vorlage abweicht, ist der Kern des Buches unangetastet. Einfach wunderbar! Die DVD-Ausstattung ist leider etwas mäßig (Deutscher Ton nur in Stereo) und leider auch wenig Extras. Trotz allem: ein wunderbares Meisterwerk!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Alles was vielleicht besonders an mir ist, bist du."
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Sie dürfen große Erwartungen an diese zeitgemäße und daher nicht werkgetreue Dickens-Adaption stellen. Der Film hat zwar Höhen und Tiefen, aber es überwiegen eindeutig die Höhen. Es geht schon spitzenmäßig los mit der (zur Haupthandlung eher wenig beitragenden) Geschichte einer befremdlichen Begegnung zwischen dem kleinen Finn und einem flüchtenden Sträfling (Robert DeNiro). Erst am Ende wird die Bedeutung dieser Szenen aufgeklärt.
Sehr rührend erzählt ist das Kennenlernen der Protagonisten Finn und Estella (Weltklasse-Sequenz: Der Kuss am Wasserspender). Zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Lebens nimmt der Zuschauer dann teil an neuen Kapiteln ihrer Biographie. Diese Szenen des Wiederbegegnens sind das Kernstück der Geschichte; aus ihnen bezieht der Film seine konstante Solidität. Die Sätze, die Finn aus dem Off spricht, sind mit Sorgfalt erdichtet und enthalten wunderbare Worte und Gedanken, die erheblich zum Gefühlsfaktor des Melodrams beitragen. Bezaubernd auch die romantisch-hingabevolle Musikuntermalung in den Schlüsselszenen und im Nachspann.
Ich sehe diesen Liebesfilm gern. Und die bereits erwähnte Kussszene am Wasserspender wird an dem Tag, an dem Hollywood stirbt, zu den ganz großen Momenten der Filmgeschichte gezählt werden müssen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 12. September 2010
"Great Expectations" wird von vielen englischsprachigen Schriftstellern als eines ihrer Lieblingsbücher benannt (z.B. Anne Rice), in Deutschland aber wurde dieser Dickens-Roman leider nicht so popular, vermutlich weil hierzulande Dickens (warum eigentlich?) mehr als Jugendbuchautor und seine Romane "Oliver Twist" und "David Copperfield" als "Jungenbücher" gesehen werden.
"Great Expectations" gehört zu den reiferen, düsteren Werken des großen viktorianischen Romanschriftstellers und wird von vielen Literaturkennern und heutigen Kollegen (siehe oben) als sein Meisterwerk eingeschätzt. Dickens treibt hier die Verschachtelung der Handlung und Vernetzung aller Charaktere bis zum Äußersten ohne jemals dabei den Faden zu verlieren oder unglaubwürdig zu werden.

Was hat das nun mit dem Film zu tun?
Dem Film gelingt es, die Qualitäten des Romans mit leicht gekürzter Handlung in die moderne Zeit zu übertragen. Statt im 19. JH spielt die Geschichte von Finn (statt Pip) in den 1990ern.
Es bleibt die geniale Mischung aus Spannung, Liebesgeschichte und Mystery.
Auch die Rollen sind hervorragend besetzt: Gwyneth Paltrow war meiner Meinung nach nie besser als in diesem Film als kühle, männerverachtende Estella (dafür hätte sie den Oscar mehr verdient als für die relativ brave Rolle in "Shakespeare in Love").
Ethan Hawke spielt brillant die Verwandlung vom tolpatschigen Fischerjungen zum smarten neuen Star der Schickeria. Und Robert de Niro ist ziemlich düster als entflohener Sträfling. Anne Bancroft ist eine herrlich exzentrische Miss Havisham, die hier aber Miss Dinsmoor heißt. Chris Cooper spielt Joe mit eindrücklich gerade durch seine Zurückhaltung - die Szene von Joes Besuch auf der Vernisage ist unvergesslich und tieftraurig.

Der Film ist heute schon ein "Geheimtip" geworden, da er leider - aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen - von der Kritik entweder missachtet oder mit wenigen Worten abgehandelt wurde (mein Verdacht: im Fahrwasser von "Titanic" konnten nur wenige Filme "überleben"). Egal, ob man die Romanvorlage kennt oder nicht, der Film lohnt sich zu entdecken oder wiederzusehen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2005
Große Erwartungen ist meiner Meinung nach einer der besten Filme, die ich je gesehen habe!! Exzellente und grandiose Darsteller, ein ausgezeichnetes Drehbuch (eine Charles Dickens Verfilmung), die Filmmusik passend zu den jeweiligen Szenen und die Farbe Grün (bedeutet Hoffnung) unterstreicht zusätzlich die Effekte.
Dieser Film ist Beweis genug, das man auch mit einem niedrigeren Budget einen extrem guten Film erstellen kann.
Ich bin begeistert und empfehle dieses Meisterwerk mit gutem Gewissen weiter!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2011
Dass Alfonso Cuarón ein famoser Regisseur ist, hat sich spätestens seit Harry Potter und der Gefangene von Askaban herumgesprochen. In diesem älteren Werk des Mexikaners, einer sich einige künstlerische Freiheit erlaubenden Charles-Dickens-Verfilmung, spielt Robert De Niro einen entflohenen Sträfling, dem die Hauptfigur Finnegan Bell als Kind bei der Flucht von einer Gefängnisinsel geholfen hat. Später erweist sich der entflohene Sträfling als großer Gönner, der die großen Erwartungen zu erfüllen hilft, die auf Finn ruhen, denn dieser ist ein begnadeter Maler.

Im Zentrum der Geschichte steht jedoch die Liebesgeschichte zwischen Finnegan und Estella. Der bei seinem Onkel Joe aufwachsende Waisenknabe lernt das etwa gleichaltrige Mädchen kennen, weil er in das feudale Heim ihrer verschrobenen Tante Miss Dinsmoor eingeladen wird und dort zu einem regelmäßigen Besucher wird. Die alte Dinsmoor ist wie Miss Havisham in Dickens' Vorlage allerdings von Rachegelüsten getrieben, weil sie einst von ihrem Verlobten in letzter Minute sitzen gelassen worden ist. Sie hat ihre Nichte Estella deshalb zu einem kühlen, unnahbaren Wesen erzogen, sie soll ihre Rache am männlichen Geschlecht sein. Und Estella gelingt es auch meisterhaft, Finn den Kopf zu verdrehen, nur um sich kurz darauf aus seinem Leben zu stehlen: erstmals unmittelbar vor ihrer Abreise zum Studium in Europa, eine Enttäuschung, die Finn veranlasst, die Malerei aufzugeben und sich an der Seite seines Onkels wieder der Fischerei zu widmen; ein zweites Mal im Anschluss an eine Liebesnacht in New York, wo sich Finns und Estellas Wege erneut kreuzen und sie dann sogar für eine Reihe von Aktzeichnungen Modell steht. Dank des anonymen vermögenden Gönners (des schon erwähnten Ex-Sträflings) steht Finn in der Weltstadt nicht nur das nötige Geld zur Verfügung, er steigt hier nach einer höchst erfolgreichen Ausstellung seiner neuen Werke sogar in den Künstler-Olymp auf. Zum Zeitpunkt ihrer Begegnung in New York ist Estella freilich bereits mit einem vermögenden Gentleman verlobt, den sie nach ihrem Seitensprung mit Finn auch ehelicht. Jahre später kreuzen sich, nach dem Tod von Estellas Tante, die Wege der beiden ein drittes und entscheidendes Mal.

Cuaróns Regiearbeit, die übrigens trotz der etwas aufreizend gestalteten DVD-Hülle jugendfrei ist, zeichnet sich aus durch eine ebenso brillante wie stimmungsvolle Optik. Gut funktioniert auch die Übertragung der Handlung des berühmten Romans auf das New York und die Key-Inseln der Gegenwart. Lediglich in dem Strang um den bei Dickens Abel Magwitch genannten reichen Gönner machen sich die vom Drehbuch vorgenommenen Verschlankungen der, wie immer bei Dickens, hochkomplexen Vorlage unangenehm bemerkbar. Die Widersacher, mit denen sich der immer noch Flüchtige später in New York zu erwehren hat, bleiben seltsam im Dunkeln. Überdies kann die Inszenierung gewisse Handlungselemente (der entflohene Sträfling, Standesunterschiede) nicht ganz verleugnen, die eher in das 19. als ins späte 20. Jahrhundert passen. Gleichwohl ist Cuaróns ingeniöse Inszenierung, die zeitweilig, etwa bei den Modell-Sitzungen von Estella und Finn, in einem wahren Bilderrausch gipfelt, von zeitloser Schönheit und namentlich Gwyneth Paltrow ist nie schöner gewesen als in diesem Film.

Für Freunde von Eiskalte Engel und Romeo & Julia mit Leonardo DiCaprio.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2004
„Große Erwartungen", die Verfilmung des Klassikers von Charles Dickens, ist ein bildgewaltiges Werk mit großartigen Schauspielern (Ethan Hawke, Gwyneth Paltrow, Anne Bancroft, Robert de Niro und Chris Cooper).
Der junge Finnegan (Ethan Hawke) verliebt sich unsterblich in die schöne Estella (Gwyneth Paltrow), Nichte der reichen Mrs. Dinsmoor (Anne Bancroft). Er verzweifelt schon bald an ihrer Unnahbarkeit und Kühle und ihre Wege trennen sich. Finnegan fällt danach in ein tiefes Loch und diese unerfüllte Liebe droht sein Leben und seine Malerei zu zerstören. So sucht er Ablenkung in der Arbeit als Fischer und wird erwachsen. Als er durch einen anonymen Mäzen die Möglichkeit erhält nach New York zu gehen, nutzt er die Chance. Als er dort Estella trifft, stürzt er sich, trotz aller Warnungen, wieder in die alten Gefühle...ob es für die Liebe auch eine Chance gibt? Und wer ist der anonyme Geldgeber?
Auffällig an dem Werk von Regisseur Alfonso Cuarón sind die Farben. So ist der Film in „Grün", die Farbe der Hoffnung, gehalten. Viele Pflanzen, grüne Zimmerausstattung und sehr auffällig die grün gehaltene Kleidung der Hauptdarsteller. Das wirkt natürlich auf den Zuschauer, wenn auch nur im Unterbewusstsein. Bei der Story hat man sich sehr stark am Buch Dickens orientiert. Zwar modernisiert, strahlt das Werk das Flair des mittigen 19. Jahrhundert aus. Die Schauspieler bieten eine hervorragende Darbietung. Allen voran Gwyneth Paltrow, welche in der Rolle der unterkühlten, gefühlskalten und verzogenen Estella die Perfektbesetzung darstellt. Aber auch Ethan Hawke, Anne Bancroft („Die Reifeprüfung"), Robert de Niro und Oscarpreisträger Chris Cooper spielen überzeugend und erstklassig.
Nun handelt der Film von der Liebe, einer so starken Liebe, dass man bereit ist, ewig zu warten, zu verzeihen, zu vergessen und alles zu tun für diesen Menschen. Allerdings auch von Enttäuschung durch diese, Unerfülltheit, Hass und Eifersucht. Alledem voran ist aber von Hoffnung die Rede, und dass das Leben weiter geht, egal was passiert. Nach dem ersten Ansehen, war ich trotzdem kurz davor nur drei Sterne zu vergeben. Denn was Ethan Hawke durch seine Wärme und hoffnungsvollen Charakter an Gefühlen aufbaut, macht Gwyneth Paltrow mit ihrer Gefühlskälte wieder weg. Ihre schauspielerische Leistung ist so was von erstklassig, dass ich man sich nur schwer vorstellen kann, wie man sich in so eine Person verlieben kann. Unsensibel, gefühlskalt, verletzend, egoistisch, beleidigend, versnobt, keinerlei charakterliche Stärke, keinerlei positive menschliche Eigenschaften! So scheint fast allein die Optik bei Ethan Hawke, d.h. Finnegan die Liebe ausgelöst zu haben. Schwer verständlich! Oder ist es doch das gewisse Etwas, eben genau das, was Liebe ausmacht und einen veranlasst, sich zu einem anderen Menschen näher hingezogen zu fühlen?! Und genau deshalb hat der Film eine Brillanz - das gewisse Unverständliche und Unerklärliche, wie die Liebe selbst. Mein Tipp: Öfter ansehen, denn erst beim zweiten oder dritten Mal entfaltet der Film seine gesamte Kraft!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2007
Eine Adaption eines literarischen Klassikers von Charles Dickens, leider wird der Fim - was zu erwarten war - trotz der ganz gut gelungenen Übertragung und Kürzung seinem literarischen Äquivalent auf keinster Wiese gerecht. Insbesondere die sozialkritische Komponente des Originals und dessen psychologischen Betrachtungen sind vollständig gestrichen worden, wobei letztlich ein - isoliert betrachtet - ganz guter Liebesfilm übrig bleibt.

Lässt man die Romanvorlage ausser Acht, was wohl idR - obligatorisch - der Fall sein wird kann der Film durchaus gefallen. Dem Regisseur gelingt es dabei insbesondere bildgewaltige und eindrucksvolle Darstellungen von Gefühlen, Sinnlichkeit und Liebe zu vermitteln. Insgesamt ist die Regiearbeit sehr solide und auch der Score kann überzeugen. Die Hauptdarsteller machen durchwegs einen guten Job, insbesondere Gwyneth Paltrow. Der Plot an sich ist nett und für einen amerikanischen Liebesfilm relativ ungewöhnlich.

Dennoch ist der Film in der Gesamtheit etwas unbefriedigend, insbesondere die spätere Entwicklung. Das Ende kommt sehr abrupt und der finale Zeitsprung hätte so nicht sein müssen. Nach dem Abspann ist man daher etwas ratlos und empfindet den Handlungsverlauf in seiner Gesamtheit als nicht sonderlich stimmig.

Dennoch kann man den Film für einen entspannten Abend zu Zweit durchwegs empfehlen. Wenn man - aufgrund der Romanvorlage - nicht zuviel erwartet, hat man einen insgesamt gesehen gut gemachten und schönen Liebesfilm, der nicht allzu stark ins Klischeehafte abdriftet und gut unterhält.

Die DVD-Edition an sich ist in Ordnung, Bildqualität und Sound durchschnittlich, aber absolut ausreichend.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2002
Die Geschichte von Dickens ist in diesem Film fantastisch, surreal in in unsere Zeit versetz worden und somit Märchen geblieben... Ein wunderbarer Film... Ein Meisterwerk...
Die Backflash-Szene von De Niro und Hawk ist eine der "atemberaubensten" der Filmgeschichte - welche mir beim bloßen Gedanken an sie, eine Gänsehaut über den Rücken laufen läßt.
KAUFEN + ANSEHEN + NOCHMAL ANSEHEN!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2003
It takes a team to make a good movie . But it takes a great team to make an exellent movie ! Camera work - highest level , and very talanted ... it is not annoying you , it helps you and surprises you at same time . Soundtrack ? I feel uncomfortable to call it this way ... THE music in this film... it seems like it was written spesificly for each moment . It is prepairing you and take you with it in every scene . Actors ? Gwyneth Paltrow and Ethan Hawke ! What a chemistry they developed between thear characters ! The story ? Adoptation of Dickens novel , but at same time , it is developing it to higher level , translating it from pages of the book to different language , the screen .Use of technology ? Anouph , but never too much . What is not easy .
I was so happy to se some of the reviews ... and I was so sorry for people , who wrote some others . I don't want to talk about differences between book and THIS film ( I didn't se the old one ). I don't want to talk about how this movie started and how it ended , and why he did this ... and why she did that . What I want to talk about is ... how I felt , while I watch it ... and after .
A story of true love . A story of "vendetta". The pain of mistakes ... The madness of real world... The rich and the poor... The unfearness and magic of real life ...
My favorite part of the movie , which I still cann't get out of my mind...
...The best day of his life ... but she have to leave ... he is staying in the middle of the show , his show . All this needfull and reach people surrounding him ... I need to speak with you ... she doesn't hear him ... I need to speak with you ... she doesn't hear him... she leaves . People surround him again... but now HE doesn't hear THEM ... he walks away ... rain outside ... the music changes , he turnes around and start walking... faster ... he is running .... walks to the restourant ... she is there ... Can I dance with you ... here is her hand ... they dance a few ... they walk ... they run ... they run away ... !
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2003
"Große Erwartungen" ist leider etwas untergegangen, als er im Kino lief. Unverständlich.
Der Film besticht durch seine tollen Schauspieler (allen voran der eigentlich immer tolle Ethan Hawke und die perfekt als unterkühlte Blondine besetzte Gwyneth Paltrow) und eine betörende Optik. Beim Anschauen des Films verliert man sich in eine wunderschöne Traumwelt.
Leider ist die DVD von Fox etwas spärlich ausgestattet: als Extra gibt es nämlich nur einen Trailer. Na ja, es zählt ja auch der Film, und der macht die fehlenden Extras locker wieder wett.
Außerdem ist das Bild sehr gut und der Ton weiß auch zu überzeugen.
Der Regisseur Alfonso Cuaron darf übrigens beim dritten Harry Potter-Film den Regiesessel übernehmen. Mal sehen, was er daraus macht. Dass er tolle Bilder in Szene setzen kann, zeigt er mit diesem Film.
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