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Grizzly Man
 
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Grizzly Man

Timothy Treadwell , Amie Huguenard , Werner Herzog    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Timothy Treadwell, Amie Huguenard, Warren Queeney
  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Komponist: Richard Thompson
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. November 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000HWZ9NE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.621 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Herausragende Dokumentation von Werner Herzog über den "Grizzly Man" Timothy Treadwell, der 13 Jahre in Folge mehrere Monate im Jahr unter Grizzly-Bären verbrachte, bis er von einem der Bären getötet wurde.

Produktbeschreibungen

Der Katmai-Nationalpark in Alaska ist scheinbar ein friedliches Idyll. Doch hier leben die Kodiaks - Grizzlybären - die zu den größten und gefährlichsten Raubtieren der Welt zählen. Ein Mann allerdings hatte vor ihnen keine Furcht. Er glaubte sogar, sie wären seine Freunde. 13 Jahre lebte Timothy Treadwell unter Grizzlybären - bis er von einem getötet wurde. Werner Herzog hat einen Dokumentarfilm über den "Grizzly Man" gedreht.

Es ist die Geschichte eines selbsternannten Bären-Beschützers. Treadwell, ein Ex-Junkie mit blonder Prinz-Eisenherz-Frisur, will die Tiere vor Wilderern retten. Mit dieser fixen Idee zieht er 13 Jahre lang jeden Sommer mit den vermeintlich harmlosen 500-Kilo-Teddys durch die Wildnis. Waffen für den Notfall hat er nicht dabei. Nur ein Zelt und seine Videokamera. Immer wieder nähert er sich den gefährlichen Giganten auf ein paar Schritte Entfernung.

Jahrelang lebt Treadwell seinen aberwitzigen Selbsterfahrungstrip. Er steigt zum Umwelt-Promi auf, hält Vorträge an Schulen, wird in Talkshows eingeladen. Und jeden Sommer zieht es ihn wieder in die Wildnis, zu seinen geliebten Bären. Bis zum

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M.M.
Format:DVD
"Grizzly Man" ist eine Dokumentation über Timothy Treadwell, den selbsternannten Beschützer der Grizzlys Alaskas. 13 Sommer lang lebte er unter wilden Bären und machte dabei einzigartige Aufnahmen. Dieses vielstündige Rohmaterial verdichtete Werner Herzog zu einem packenden Nachruf über einen Mann, der auszog, ein Bär zu werden und letztlich seine grenzenlose Naivität mit dem Leben bezahlte.

Wer Herzogs Stil kennt, weiß dass der Zuschauer hier keinen gewöhnlichen Tierfilm erwarten kann. Herzogs verfolgt in seinen Dokumentationen stets sein Konzept der "ekstatischen Wirklichkeit". So versucht er nicht die Illusion einer echten Realität zu erzeugen, sondern inszeniert die Wirklichkeit seiner künstlerischen Intention entsprechend. Scheinbar zufällige Begegnungen sind vorausgeplant, "spontane" Dialoge wurden zuvor einstudiert. Diese Methode birgt aber die Gefahr, dass die Persönlichkeit des Regisseurs Herzog sich vor das dargestellte Thema schiebt. Besonders unangenehm viel mir dies zum Beispiel bei "Rad der Zeit" auf. Herzog ertränkte hier seine an sich für sich selbst stehenden Bilder, in einem penetrant esoterisch verklärten Kommentar. Im Falle von "Grizzly Man" nahm er sich zum Glück vergleichsweise zurück und überließ, mit wenigen Ausnahmen, dem exzentrischen Ego Timothy Treadwells die Bühne.

Die Dokumentation glänzt mit wunderschönen Aufnahmen von der Wildnis Alaskas und den Grizzlys die dort leben. Höhepunkte sind hier zum Beispiel der Kampf zweier Grizzlymännchen und die fast kitschige Begegnung mit einer Fuchsfamilie. Doch im eigentlichen Mittelpunkt des Films steht die schwierige zerrissene Persönlichkeit Treadwells.
Treadwell, ein gescheiterter Schauspieler und Alkoholiker, floh vor den eigenen inneren Dämonen und suchte Frieden in der Wildnis Alaskas. Dort erschuf er sich neu, inszenierte sich als Beschützer der wilden Grizzlybären. Er glaubte einen Kampf mit einem unsichtbaren Feind zu führen, Trophäenjäger die das Leben seiner Schützlinge bedrohten. Schließlich steigerte sich diese Vorstellung zu einer regelrechten Paranoia und er fühlte sich ständig von Wilderern verfolgt. Doch schnell wird dem Zuschauer klar, nicht Treadwell rettete den Bären das Leben, sie brauchten seine Hilfe zu keinem Zeitpunkt, sondern sie retteten ihn, gaben ihm einen neuen Lebenssinn.

Treadwell offenbart in einigen Szenen sein äußerst kindliches Verhältnis zur Natur. So ist es geradezu grotesk wie er den Tod eines Fuchsjungen und einer Hummel betrauert oder frischen Bärenkot liebevoll betastet. Hier zeigt sich, dass er im Grunde für ein Leben in der Wildnis absolut ungeeignet war. Die Natur ist weder sentimental noch romantisch und der Tod ist die einzige Gewissheit.
Mit welch ausgeprägter Naivität Treadwell den Bären begegnete, ist für jeden, der um die Gefährlichkeit dieser Tiere weiß, geradezu erschütternd. Grizzlybären sind keine edlen und berechenbaren Tiere, denen man sich gefahrlos nähern könnte. Es sind Raubtiere mit einem starken Tötungstrieb und der Mensch passt genau in ihr Beuteschema.

Nicht zuletzt spielt "Grizzly Man" mit der makaberen Schaulust des Zuschauers, ist fast eine Art realer Horrorfilm. Das ominöse Audiotape kriecht in das Bewusstsein und eine kranke Stimme flüstert im Hinterkopf: "Ich möchte dieses Tonband hören." Doch zum Glück bleibt dies dem Zuschauer erspart. Die Berichte von Augenzeugen, die voyeuristische Ausmahlung der Details reichen, um dem Betrachter Schauer über den Rücken zu jagen.
"Grizzly Man" ist letztlich eine Warnung wilde Tiere nicht zu vermenschlichen. Treadwell hat, wie es ein Indianer im Film ausdrückte, eine unsichtbare Grenzlinie zwischen Tier und Mensch überschritten. Das Ende Treadwells erscheint demnach fast konsequent.

Zur DVD:
Die Bildqualität ist für eine Dokumentation angemessen. Die DVD besitzt eine englische und eine deutsche Tonspur (Dolby Digital 5.1). Der deutsche Untertitel ist jederzeit frei zuschaltbar. An Extras hat der Film (außer den üblichen Trailern) leider nichts weiter zu bieten. Eine für einen Dokumentarfilm insgesamt gute DVD Umsetzung.

Fazit:
"Grizzly Man" ist kein Tierfilm, sondern ein erschütterndes Psychogramm über einen Mann, der sein Leben in den Dienst des Schutzes der Grizzlybären stellte und auf seinem Kreuzzug scheinbar sinnlos starb. Die Dokumentation spielt (ob nun bewusst oder unbewusst) mit der dunklen Urangst des Menschen vom Jäger zum Gejagten zu werden. Denn in der Wildnis Alaskas steht nicht der Mensch an der Spitze der Nahrungskette. Ein Film der nicht unbedingt für Bärenfreunde, sondern eher für Taucher in den Abgründen der menschlichen Seele geeignet ist. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
verstörend ! 24. September 2006
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Dieser Dokumentarfilm von Werner Herzog, der im übrigen nie in den deutschen Kinos gelaufen ist, besteht zu ca. 2/3 aus dem Filmmaterial des Grizzly-Man Timothy Treadwell. Herzog bereist die Schauplätze der Geschichte in Alaska, interviewt Freunde und Weggefährten von Treadwell und bringt uns das Leben des Grizzly Man näher - UND natürlich auch das letztendlich tragische Schicksal des Mannes. Läßt Werner Herzog meist die Bilder unkommentiert und unbewertet, so ändert sich das im letzten Viertel des Films, als wir uns Treadwells Ende nähern. Hier spricht Werner Herzog Klartext: er hält nichts von der übertriebenen Tierliebe des Grizzly Mans und seiner doch absurden Philosophie (die dahinter steckt). Herzog macht klar, dass er selbst es gelernt hat, die Grenzen zwischen Mensch und Natur zu akzeptieren. Verstörend wirkt dieser Film, wenn man sich darauf einläßt. Bilder von unglaublicher Schönheit - und dabei immer der Tod im Hintergrund.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwiespältige Sache! 2. Mai 2010
Format:DVD
Meine Titel sollte eh bereits einiges aussagen!
Zu Beginn überwältigen sofort die unglaublichen Bilder. Gigantische Natur und Tieraufnahmen, wie man sie selten zu Gesicht bekommt - und diese vermitteln eben in den ersten 20min den vermeintlichen Eindruck "Naturfilm".
Wie aber fast alle hier richtig gechrieben haben, relativiert sich dies sehr schnell zum (fragwürdigen) Portrait, eines ziemlich zwielichtigen Typen.

Mit fortschreitender Dauer erlebt man dann auch einige sehr "inszeniert" und deplatziert wirkende Interviews - und generell "komische" Szenen, wo zumindest ich mir denke "okay, beim besten Willen, aber der Typ ist echt krank und hat Komplexe ohne Ende".
Mag sein dass andere Zuseher anders empfinden - trotz allem Mutes und vermeintlicher Aufopferung fehlt mir persönlich jeglicher Zugang zu diesem Timothy! Ich möchte sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen "gut dass dieser böse, böse Bär endlich seinen Job erledigt hat - und die Natur wieder ihren wirklichen Lauf hat!".

Um keinen falschen Eindruck bezüglich Werner Herzog`s Film an sich aufkommen zu lassen.
Das ganze ist im Grunde sehr spannend und beeindruckend erzählt, das Thema an sich lässt allerdings zu wünschen übrig - und ist pauschal gesagt "arm".
"Portrait eines Verrückten" triffts wohl am ehesten.

Abschließend sei noch eines gesagt:
Den ganzen Film durch propagiert der Hauptdarsteller immer wieder Tierschutz, seine "Verteidigung der Bären", dass er eines ist mit ihnen - und lebt wie einer von ihnen. Gleichzeitig charakterisiert sich mit fortlaufender Dauer heraus, welch gestörte Persönlichkeit hier eigentlich behandelt wird - und dass die Bären im Grunde nur Beiwerk sind. Genauso gut hätte er sich auf Alligatoren oder Pandas einlassen können!
Drogen, Flucht vor der Realität, gescheiterte Persönlichkeit, Zivilisationsangst, Depressionen, etc...
Dies alles (und noch viel mehr) bringt er auf seine Filme - und versucht damit, sich selber als "stilisierten Helden des Naturschutzes" darzustellen.
Die Wahrheit spiegelt dann Monologe, die einen in jeder Hinsicht gestörten Menschen zeigen, welcher eigentlich in Behandlung gehen sollte.

Und so fragt man sich - trotz eines an sich guten Filmes - wieso man sich das eigentlich ansieht, und wie die Bären so einen Kasperle verdient haben? Ruhe in Frieden lieber Timothy...
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Doku über einen der auszog komplett gaga zu werden
Die Dokumentation an sich ist super, weil sie meiner Meinung nach etwas nie vergisst: Timothy Treadwell hat im Laufe der Jahre jeglichen Bezug zur Realität verloren. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sabine veröffentlicht
Einzigartiges Werk
Grizzly Man ist ein wunderbares Werk über einen einzigartigen Menschen, der sein außergewöhnliches Leben dem Schutz der Grizzlybären in Alaska verschrieben... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Gayatri 447 veröffentlicht
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Werner Herzog rückt in diesem Film jene seltsame Mischung aus Öko-Hippe und Bären-Michael Jackson in den Mittelpunkt und dokumentiert damit gekonnt die Tragik eines... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Black Watch veröffentlicht
Hervorragende Dokumentation! Genialer SOundtrack!
Die o.g. Dokumentation ist eine der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe! Hier zeigt sich WErner Herzog in seinem Element; das Thema hat den Regisseur eindeutig... Lesen Sie weiter...
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schwer in Worte zu fassen
Diese Doku ist schon etwas besonderes, sie berührt den aufmerksamen Betrachter, läßt einen schwer los, verstört einen fast. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Thor veröffentlicht
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Neben seinen bekannten wie preisgekrönten Spielfilmen wie Aguirre, Fitzcarraldo, Woyzeck, Nosferatu oder Kaspar Hauser drehte Werner Herzog auch zahlreiche dokumentarische... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ray veröffentlicht
Geniale Dokumentation
Dieser Film ist keine konventionelle Dokumentation. Es geht in dem Film nicht um die Bären an sich oder um eine neue Perspektive auf die Natur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von ..P.Diddy
Ein Tierfilm nur am Rande.
Treadwell war ein gescheiterter "All-American-Boy", dem es, trotz einigen Ehrgeizes und Talentes, nie gelang, seinen ersehnten Platz in der gesellschaftlichen Elite zu erklimmen;... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von greg olmus
Absolut unglaubliche Geschichte
Wenn man die Qualität eines Films daran messen würde, wie lange er sich ins Gehirn einbrennt, dann müsste Grizzly Man in meinen Augen zu den 10 besten Filmen der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von Daniel Braukat
Er hat es nicht anders verdient...
Ich bin ein Fan von Herzogs Filmen und mir hat auch dieser ganz gut gefallen. Da ich vor längerem vom gewaltsamen Tod des "Bärenschützers" gehört habe, wollte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2008 von Gustav Gans
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