oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
Alle Angebote
KLASSIK-KENNER In den Einkaufswagen
EUR 39,57
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 

Griselda [Box-Set]

Jean-Christophe Spinosi Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 33,23 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 1 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.

Hinweise und Aktionen


Jean-Christophe Spinosi-Shop bei Amazon.de

Besuchen Sie den Jean-Christophe Spinosi-Shop bei Amazon.de
mit Musik, Downloads, Diskussionen und weiteren Informationen.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Künstler: Marie-Nicole Lemieux, Veronica Cangemi, Simone Kermes, Philippe Jaroussky
  • Orchester: Ensemble Matheus
  • Dirigent: Jean-Christophe Spinosi
  • Komponist: Antonio Vivaldi
  • Audio CD (22. September 2006)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Naïve
  • ASIN: B000GH2WXA
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.489 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Sinfonia: Allegro
2. Andante
3. Minuetto
4. Rezitativ (1. Akt)
5. Rezitativ
6. Rezitativ
Alle 22 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Rezitativ (2. Akt)
2. La rondinella amante
3. Rezitativ
4. Agitata da due venti
5. Rezitativ
6. Dal tribunal d'amore
Alle 25 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Rezitativ
2. Rezitativ
3. Rezitativ
4. Son infelice tanto
5. Rezitativ
6. Moribonda quest' alma dolente
Alle 15 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Oper „Griselda“ ist ein Höhepunkt in Vivaldis Spätwerk und enthält einige der feurigsten Arien, die der prete rosso, der „rothaarige Priester“, je komponiert hat. Dieses dramma per musica wurde im Mai 1735 am Teatro San Samuele in Venedig uraufgeführt und war damit das erste Werk Vivaldis, das auf einer Bühne von Michele Grimani gespielt wurde. Grimani und andere venezianische Patrizier hatten sich zuvor jahrelang geweigert, die Stücke Vivaldis aufzunehmen. Die Geschichte der Griselda könnte Vivaldis Antwort auf diese lang erwartete Einladung sein: Sie erzählt das Schicksal einer Königin, die wegen ihrer niederen Herkunft von ihren Untertanen verachtet wird, der es aber Kraft ihres Mutes und Standhaftigkeit gelingt, die Liebe ihres Volkes zu gewinnen. Die Seelenqualen des von seinen Mitbürgern geschnittenen Venezianers und die des Musikers, dessen Schülerin Anna Girò so oft verschrien worden war, dürften in dieser Geschichte ihr Echo gefunden haben.

Vivaldi und Anna Girò verband eine langjährige Künstlerbeziehung, über die viele Gerüchte kursierten. Die Mezzosopranistin war in Vivaldis Umfeld eine gefeierte Persönlichkeit, jedoch nicht aufgrund ihres Gesangs, sondern vielmehr wegen ihrer besonderen Ausstrahlung und ihres außergewöhnlichen schauspielerischen Talents. Vivaldi verzichtete also auf kapriziöse Primadonnen. Zudem lehnte er berühmte Kastraten und Schüler von Porporà sowie teure Kostüme ab. Als Impresario verstand er es außerdem, die Opernhäuser vor der Pleite zu retten.

Die Vorlage des Libretto stammt von dem venezianischen Dichter Apostolo Zeno und wurde von Carlo Goldoni für den unverkennbar begabten Dramaturgen Vivaldi umgeschrieben. Der Komponist erkundet nämlich die verborgensten tragischen Aspekte des Libretto und malt ein meisterliches Porträt der sposa dolorosa Griselda. Die schmerzliche Menschlichkeit dieser sich aufopfernden Gattin und Mutter vibriert in jedem Takt ihrer Rezitative und Arien. Wie immer trägt das Rezitativ nicht unwesentlich zum Erfolg dieser Oper bei: es ist die Seele des vivaldischen Musiktheaters und bleibt ein zentrales Element in seinem Spätwerk. Auf dieser Aufnahme wird die Titelrolle von Marie-Nicole Lemieux (Alt) übernommen. In weiteren Rollen singen Verónica Cangemi und Simone Kermes (Soprane), Philippe Jaroussky und Iestyn Davies (Countertenöre) sowie Stefano Ferrari (Tenor). Begleitet wird diese erstklassige Besetzung von dem Ensemble Matheus unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi.

Die Partitur von „Griselda“ ist eine der besterhaltenen der rund 450 Manuskripte, die in Turin in der Biblioteca Nazionale verwahrt werden. Dabei handelt es sich um Vivaldis private Partiturenbibliothek, die er nach seinem Tod 1741 in Wien hinterließ. Darunter befinden sich Opern, hunderte Konzerte, Sakralkompositionen und Kantaten, die großteils seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr gehört wurden. Das französische Plattenlabel Naïve hat es sich zusammen mit dem Instituto per i Beni Musicali in Piemonte zur Aufgabe gemacht, den unglaublichen musikalischen Reichtum Vivaldis zu erkunden und dem Publikum zugänglich zu machen. Somit schreibt die Vivaldi Edition Musikgeschichte und setzt neue Maßstäbe.

Produktbeschreibungen

O111 419 (3 cd); OPUS 111 - Francia; Classica Lirica

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmaliges Vokal-Feuerwerk! 28. September 2006
Von Ein kritisches Ohr TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Es ist in Zeiten, in denen dem Barockmusikliebhaber zweifelhafte Produkte wie "Best of....", die 4 Jahreszeiten in irgendeiner "neuen" Bearbeitung (am besten interpretiert von einer jungen Künstlerin im knappen Top) oder die 50. Einspielung des "Messias" als sensationelle "Neuigkeiten" angeboten werden, schon ein kleines Wunder, daß eine Produktion wie "Griselda" entstehen konnte: Eine derartige Ballung erstklassiger Barock-Spezialisten für die erste Studioeinspielung einer unverständlicherweise weitgehend unbekannten Oper sucht ihresgleichen und läßt hoffen! (Eine musikalisch recht zweifelhafte Liveaufnahme aus den Neunzigerjahren ist seit Jahren vom Markt). Kaum zu sagen, wer von den 6 hervorragenden Protagonisten hier virtuoser,stilsicherer oder anrührender singt!

M.-N.Lemieux charakterisiert die Titelrolle kraftvoll und brilliant, Simone Kermes und Veronica Cangemi bewältigen die geradezu abenteurlich schweren Koloraturen ihrer Partien, die zum schwersten des gesamten Repertoirs gehören drüften, überwältigend und P. Jaroussky verweist mit seiner bezaubernd schönen Stimme alle Countertenorkollegen wieder einmal auf die Plätze.

So verworren, haarspalterisch und befremdlich moralisierend die Handlung der Oper auch für den heutigen Menschen ist, so raffiniert und farbig, sinnlich und streckensweise geradezu betörend ist Vivaldis reife und im Gegensatz zu vielen seiner Instrumentalkonzerte niemals stereotype Komposition.

Bei einem so einmaligen Sängerfest verzeiht man Jean-Christoph Spinosi und seinem Orchester auch gerne so manch unnötigen agogischen oder dynamischen Manierismus. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wundervolle Oper, ein wichtiges Dokument! 28. Dezember 2007
Von Mike Microphon VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Eine ganze Reihe von Belobigungen wären hier auszusprechen, ich beschränke mich auf deren zwei: die uns vorgestellte Aufnahme ist von der technischen Seite aus hervorragend gelöst und gehört zu den besten, die ich jemals gehört habe. Ein schmaler Hinweis auf dem Karton weist die CD als 24Bit/96kHz-Produktion aus, -das Beste, was technisch derzeit möglich ist. Die ganze Vivaldi-Edition von OPUS111 hält diesen Standard und verdient die Klassifikation "audiophil".
Damit ergibt sich zum Zweiten die einmalige Gelegenheit, die Ausnahmesänger Kermes und Jaroussky in einer Deutlichkeit zu vernehmen, wie sie bislang unmöglich schien. Zuweilen vergisst man, dass diese Aufnahmen in Zukunft nicht nur einen akademischen Wert besitzen (Themen: Dirigat, Adaption, Ergänzungen, etc.), sondern in Einzelfällen auch die Auftritte von wahrlich einzigartigen Sängern dokumentieren. Holen Sie sich dieses einzigartige Dokument zeitgenössischer Sangeskunst!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Feuert Spinosi! 28. Januar 2007
Von Bajazet30
Format:Audio CD
Grundsätzlich kann ich mich den Ausführungen meines Vorrezensenten anschließen - mit einer Ausnahme: Das äußerst exzentrische Dirigat ist - wie immer, wenn Spinosi die Leitung hat - ziemlich misslungen, wenngleich es bei dieser Aufnahme auch nicht ganz so katastrophal ausfällt wie noch beim Orlando furioso. Das Orchester spielt hier einfach zu hart, oft viel zu schnell und vor allem zu laut. Insbesondere Letzteres ist problematisch, denn die Sänger müssen geradezu gegen das Orchester ansingen. Vor allem Frau Cangemi hat in ihren tollen Arien Schwierigkeiten sich durchzusetzen. Spinosi hat einfach nicht begriffen, dass die Musik die Sänger begleiten muss und sie nicht bekämpft.

Nachtrag: Dass diese Aufnahme besser ist als die beiden Spinosi-Katastrophen vorher (La verita in cimento, Orlando furioso), liegt - so meine ich inzwischen erkannt zu haben - ausschließlich an den beteiligten Sängern: Kermes, Cangemi und Jaroussky können die absurden Tempoexzesse Spinosis bewältigen. Sie müssen nicht - wie z.B. Lemieux - ein paar "Lacher" oder Schleifungen in die Koloraturen einbauen, die Expressivität und Ausdruck suggerieren, aber in Wahrheit technische Defizite kaschieren, die bei einer solchen überdrehten High-Speed-Aufnahme nun einmal auftreten. Nur ganz wenige können bei einem so absurden Tempo sauber singen (Kermes, Cangemi, Jaroussky, Genaux, Piau...).
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5.0 von 5 Sternen Grandiose Aufnahme 4. Juni 2013
Von SwissMiss
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Diese Oper ist ein Sängerfest erster Güte. Ich habe sie gekauft, weil ich Simone Kermes' Stimme und Interpretationen über alles liebe. Aber diese Aufnahme hat ausschliesslich hervorragende Sänger. Die Story ist - wie so oft - haarsträubend. Ich sehe sie als Vorwand, grosse Gefühle zu singen und dass tun alle Beteiligten mit Hingabe, Leidenschaft und nicht zu überbietendem Können. Das Orchester spielt temperamentvoll und schnell - aber bei diesen Sängern kein Problem, sie sind dem absolut gewachsen. Man verzeihe mir meine Ekstase, aber ich bin hin und weg.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar