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Gripsholm


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Produktinformation

  • Darsteller: Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin Tabatabai, Marcus Thomas, Sara Föttinger
  • Regisseur(e): Xavier Koller
  • Komponist: Kol Simcha, David Klein, Olivier Truan
  • Künstler: Heinz Ebner, Birgit Hutter, Daniel Blum, Peter Manhardt, Pio Corradi, Prof. Ulrich Limmer, Stefan Kolditz, Dr. Thomas Wilkening, Patricia Rommel, Aida Kalnius, Klaus Hornemann, Dr. Rainer Kölmel, Alfi Sinniger, Danny Krausz, Dr. Kurt Stocker
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. September 2001
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005KBNN
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.005 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Berlin 1932. Lebenshunger, keine Tabus und die Gier nach Vergnügen beherrschen die Stadt. In der dekadenten Welt des Kabaretts ist der Schriftsteller und Journalist Kurt Tucholsky ein Star. Keiner schreibt so scharfzüngige und frivole Texte wie er. Doch das tausendjährige Reich rückt immer näher und mit seinen Artikeln kommt Kurt den braunen Behörden mehr und mehr in die Quere. Kurzerhand vertauscht er deshalb das ausschweifende Berliner Leben mit seinem Urlaubsidyll auf Schloss Gripsholm. Zusammen mit seiner Freundin und Muse Lydia genießt er das paradiesische Exil in Schweden. Als die laszive Variete-Sängerin Billie und Kurts Freund, der Flieger Karlchen, die beiden besuchen, beginnt ein Sommer voller Liebe und erotischer Überraschungen.

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Anders als Kurt Hoffmanns 1963 entstandene ganz und gar verträumte Verfilmung von Kurt Tucholskys Roman Schloss Gripsholm blendet Xavier Kollers Gripsholm auch die bitteren und letztlich tragischen Untertöne dieser Geschichte für Verliebte nicht aus. Die Geschichte von Kurt (Ulrich Noethen), seiner Prinzessin Lydia (Heike Makatsch), seinem Freund Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin Billie (Jasmin Tabatabai), die im sommerlichen Schweden einige erotisch-unbeschwerte Wochen verbringen, ist für Koller nicht einfach nur eine Fiktion, sie ist Teil von Tucholskys Biografie. Er wagt die Quadratur des Kreises und verbindet die "kleine Sommergeschichte" -- so hat Tucholsky selbst den 1930 geschriebenen Roman genannt -- mit ihrem Hintergrund, dem Rückzug des satirischen Schriftstellers und politischen Journalisten in ein inneres wie äußeres Exil angesichts eines Deutschlands, das die Nationalsozialisten immer stärker hofierte.

Die Liebe ist greifbar nah für Kurt und Lydia. Ein paar Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage und Nächte lang verdrängt sie alles andere. Ihre Möglichkeiten scheinen unendlich zu sein. Sie schließen selbst eine menage à trois mit Billie nicht aus. Doch die Zeit verhindert ein dauerhaftes Glück. Kurt kann selbst über die Liebe nicht die Entwicklungen in Deutschland und sein Gefühl von Machtlosigkeit vergessen, und die starke, kämpferische Lydia kann sich nicht abfinden mit Kurts Resignation. Am Ende des Sommers ist der Zauber verloren, die Realität hat die Liebenden wieder eingeholt, und der Weg Tucholskys in den Freitod, den er 1935 im schwedischen Exil wählen wird, ist schon hier vorgezeichnet.

Xavier Koller nähert sich dem Roman und seinem Autor mit der gleichen Genauigkeit. Die Kostüme, die Requisiten, die Schauplätze, alles beschwört ein authentisches Bild der frühen 30er-Jahre herauf. Die Musik der Klezmer-Gruppe Kol Simcha und die von Jasmin Tabatabai gesungenen Gedichte Tucholskys erzählen unaufdringlich von der einzigartigen urbanen Kultur des Berlins der Weimarer Republik, die blindwütig zerstört wurde von den Nazis. Doch das eigentliche Herz des Films sind seine Darsteller. Ulrich Noethen zeichnet ein beeindruckendes Porträt eines Künstlers und Intellektuellen, der an der Welt, aber letztlich auch an sich selbst scheitert. Er ist nicht stark genug, um seinen Kampf zu gewinnen, aber doch zu stark für ein Leben jenseits seiner moralischen und politischen Vorstellungen. Und Heike Makatsch ist als Lydia wirklich eine Prinzessin. Ihr Lächeln und ihre Unbeschwertheit sind einfach bezaubernd, aber nur eine Fassette einer faszinierenden und überaus komplexen Figur. Heike Makatsch gelingt es zugleich naiv und pragmatisch, verträumt und stark zu sein. --Sascha Westphal

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bohus-Frank am 5. Januar 2008
Format: DVD
Der Charme von Tucholskys "kleiner Sommergeschichte", wie sein Verleger es sich gewünscht hatte, wurde mit diesem Film leider zugunsten eines Psychogramms über Kurt Tucholsky aufgegeben.
Tucholsky war einer der großen "Tagesschreiber" in der Tradition eines Heinrich Heine, der düster in Deutschlands düstere Zukunft schaute. Mit GRIPSHOLM hatte er eine der schönsten Liebesgeschichten der Welt geschrieben - schade, daß der Film gerade die Leichtigkeit dieser Erzählung zunichte machte. Vielleicht hätten die Manusskriptschreiber stattdessen lieber ein eigenes Plot entwerfen sollen ??
Auch der schwedische Charme wurde herausgestrichen; weite Teile des Films wurden sichtlich in Österreich eingespielt, da half es auch nicht, daß die Kamera tief gehalten wurde...
Deshalb nur 2 Sterne (trotz der tollen Songs).
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wimmer.Karin@t-online.de am 26. Oktober 2001
Format: Videokassette
Ich habe die Dreharbeiten zu diesem Film teilweise an den Originalschauplätzen miterleben dürfen und bin von dem kompletten Werk angetan. Besonders die Schauspieler Noethen und Makatsch überzeugen in ihren Rollen. Die vertonten Gedichte des Schriftstellers Tucholski, gesungen von Jasmin Tabatabai, sind gekonnt interpretiert. Literaturverfilmungen haben es in der heutigen Zeit (im Moment erleben wir auch durch den 11. September hoffentlich eine Wandlung von "Action Total" in wieder mehr anspruchsvollere und intellektuellere Verfilmungen) vielleicht nicht ganz so "einfache Kost" für das Massenpublikum, aber auf jeden Fall ist dieses Exemplar sehr sehens- und durch seine Musik auch hörenswert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Achterwasser am 4. Oktober 2008
Format: DVD
Der Film orientiert sich laut Vorspann an der berühmten Tucholsky-Novelle, suggeriert aber durch massive Verwendung verbürgter Details aus Tucholskys Leben die Handlung sei rein autobiografisch.
Ich finde diese Vermischung fragwürdig.

Den Text, v.a. die Wortwahl empfand ich häufig als zu modern, stellenweise das Sprechen selbst.
Der Darsteller des "Karlchen" hört sich an, als wäre er synchronisiert worden, wodurch seiner Figur etwas Künstliches anhaftet.
Den "Flug"szenen merkt man zeitweise die untergeschobene Kulisse an.

Abgesehen von diesen Störfaktoren wartet "Gripsholm" mit solider Darstellerkunst, einer ansprechenden Optik und einigen besonders gelungenen Szenen auf.
Stark in ihrer Wirkung fand ich die Szene, als ein Flugblatt mit dem Konterfei Hitlers gegen die Windschutzscheibe des Taxis fliegt...

Das Bonusmaterial verdient seinen Namen kaum;
kein Making Of oder Produktionsnotizen geschweige denn weggefallene Szenen oder gar ein Audiokommentar.
Es besteht aus banalen Gesprächsfetzen ("Interviews"), was angesichts der Thematik des Films unwürdig ist, liegt aber wohl auch an der Auswahl der Bruchstücke, Gesprächsfetzen eben.

Ferner besteht das Bonusmaterial aus magerem Filmmaterial vom Dreh, das sich großspurig "Behind the scenes" nennt und einigen Trailern.

Fazit : Der Film ist unterm Strich sehenswert, die DVD deshalb erwerben würde ich nicht.
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20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. November 2001
Format: DVD
Daß Kurt Tucholsky diese Geschichte eben nicht nur auf Drängen seines Verlegers so unbeschwert verfasste, scheint den Machern des Films entgangen zu sein. Der heiteren Sommergeschichte werden politische Gewichte angehängt, die sie letztendlich - verglichen mit dem Buch - untergehen lassen. Wer Tucholskys Lebenskonflikte und die Bitternisse der politischen Entwicklungen im Deutschland jener Tage auch in dieser Geschichte nicht missen möchte, sollte sich diesen Film ansehen. Die anderen werden sich wahrscheinlich um die heitere Sommergeschichte betrogen fühlen und sollten das Original lesen.
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Von Armin Gradl am 21. September 2014
Format: DVD
Ein Film der zwar etwas abseits des Buches gedreht worden sein mag, der jedoch die Stimmung in den Büchern und Texten Tucholskys sehr schön einfängt. Die Verspieltheit, den Humor und die Leiden des Dichters sind in der Atmosphäre des Films allgegenwärtig, ebenso wie die Erotik zwischen Prinzessin und Kurt sowie der tiefe Abscheu Kurt Tucholskys gegenüber der deutschtümelnden bis faschistischen Großwetterlage in Deutschland.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Diese Filmfassung des Buches von Kurt Tucholsky gibt hautnah die Atmosphäre die Drohung der späterenNazi-Zeit im Berlin von 1932 wieder. Schon die detailliert wiedergegeb enen Männer und Damen-Moden der damaligen Zeit sind sehenswert. Ein Film, der dem wahren Schicksal von Tucholsky am nächsten kommt.l
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Von Fujiyama am 23. Dezember 2013
Format: DVD
Aus der Vorlage von Kurt Tucholskys Buch "Schloß Gripsholm Eine Sommergeschichte" stammend wurde hierzu ein Film gedreht der die fiktiven Elemente der Erzählung mit historischen Fakten über Kurt Tucholskys Leben vermengt. Ausserdem spielt der Film ein paar Jahre später als das Buch, dadurch ist das Nazithema auch stärker darin angesprochen worden.

Inhalt:
Für einen Schriftsteller hat sich Kurt (Ulrich Noethen) ziemlich stark aus dem Fenster gelehnt. Sein Artikel "Soldaten sind Mörder" ist bei der Reichswehr nicht sonderlich wohlwollend angekommen und klagen ihn deshalb an. Um ihn ein wenig aus der "Schusslinie" zu bringen schlägt der Verleger seinem Lieblingsschriftsteller vor doch in seinem bevorstehendem Urlaub sich auf eine etwas weniger Obrigkeitskritische Liebesgeschichte zu konzentrieren und das schön sanft in schönen worten ummantelt niederzuschreiben. Kurt nimmt diesen Vorschlag an und nimmt auf der Schwedenreise seine Freundin Lydia (Heike Makatsch) mit. Die nächsten Wochen sollen für seine "Prinzessin" (Lydia) und ihn sehr schön werden handelt es sich doch um die Zeit kurz vor beginn der großen Katastrophe. Sie verbringen ihre Ferien in dem idyllischen Schloß Gripsholm. Kurt sollte eigentlich an dem Skript schreiben, doch so richtig Lust dazu hat er nicht, da ihn die politische Entwicklung in Deutschland sehr besorgt. Ausserdem kommt noch sein Freund Karlchen in einem Flugzeug vorbei und gibt ihm bescheid das ihm in Deutschland der Prozess gemacht werden soll. Daher bleibt er lieber im Exil in Schweden um der möglichen Verurteilung zu entgehen.

Fazit
Den Film zu bewerten ist nicht leicht.
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